Die SEG-MED – eine großartige, ehrenamtliche Initiative von Medizinstudierenden

2. November 2020

in Chancen in Deutschland, Medizinstudium, Ratgeber, Studium in Deutschland

Ein Interview mit Rebecca von der SEG-MED  

„Perfekt ausgestattet durchs Medizinstudium mit der SEG-MED“! SEG-MED ist die Abkürzung für Studentische Einkaufsgemeinschaft Medizin. Wie die Teddyklinik, MSV (Mit Sicherheit verliebt) oder AGT (Aufklärung gegen Tabak) handelt es sich bei der SEG-MED um eine Gruppe ehrenamtlicher Medizinstudierender. Ihr Ziel: Ihren Kommilitoninnen/Kommilitonen durch organisierte Sammelbestellungen, das gesamte „Equipment“, welches für das Medizinstudium und darüber hinaus benötigt wird, vom Stethoskop bis zum Laborkittel, zum günstigsten, verfügbaren Preis, vor Ort in Fuß Weite zu den Vorlesungssälen, perfekt beraten anbieten und verkaufen zu können.

Dies geht bereits an 12 Universitätsstandorten mit Medizinischen Fakultäten in ganz Deutschland, so z.B. in Aachen, Berlin, Halle, Heidelberg, Jena, Kiel, Mannheim, Marburg, München, Tübingen und in Würzburg. Christoph Sundarp, Barmenia Ärzteberater, Ansprechpartner vonMedizinernachwuchs.de am Uni-Standort Aachen, hat mit Rebecca, die sich ehrenamtlich bei der SEG-MED engagiert, gesprochen.

Christoph Sundarp: Hallo Rebecca! Vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast, ein paar Fragen für uns zu beantworten. Wie bist Du eigentlich dazu gekommen, bei der SEG-MED mitzumachen?

Rebecca: Das war Anfang 2017 kurz vor meinem Physikum. Ich hatte die ständige „Auswendiglernerei“ in dieser Zeit ziemlich satt und wollte noch etwas Sinnvolles neben dem Studium machen. Über eine Uni-Rundmail, in welcher noch dringend Helfer gesucht wurden, wurde ich auf die SEG-MED aufmerksam. Da ich in meiner Freizeit auch liebend gerne auf Flohmärkten verkaufe, wusste ich, dass mir das Verkaufen Spaß machen würde. Und seither bin ich fest im Repertoire. Bis Ende 2018 noch als Leiterin in Tübingen und mittlerweile im deutschlandweiten Vorstand.

Christoph Sundarp: Welche Dinge brauchen denn Medizinstudierende für ihr Studium?

Das Logo der SEG-MED

Rebecca: Das hängt stark von der jeweiligen Universität ab, an der sie studieren. Grundsätzlich kann man sagen, dass an fast allen Universitäten für die Untersuchungskurse, die auch zum Teil am Krankenbett stattfinden, ein Stethoskop, eine Diagnostikleuchte, z.B. für Pupillenreflex/Inspektion Mund/Auge, ein Reflexhammer, sowie gegebenenfalls, wenn dieser nicht vom Universitätsklinikum gestellt wird, ein Visitenkittel benötigt wird. Add-Ons wie neurologische Stimmgabel, Blutdruckmanschette, Otoskop oder pädiatrisches/neonatologisches Stethoskop empfehlen wir nur Studierenden, die sich schon im Studium bewusst für Neurologie, HNO, Kinderheilkunde oder für eine spätere Niederlassung entschieden haben.

Ein zweiter wichtiger Punkt für einen Einkauf bei uns: der Präparier Kurs. Ein Präparierset, die Vorgaben sind hier je nach Universität verschieden, Nitril-Handschuhe, Schutzbrille und Laborkittel sollten keinem Studierenden im Präpsaal fehlen.

Christoph Sundarp: Welches Stethoskop, welchen Reflexhammer und welche Diagnostikleuchte würdest Du Deinen Kommilitonen*innen empfehlen?

Rebecca: Diese Frage wird uns oft gestellt. Prinzipiell gibt es kein Richtig oder Falsch; alle Produkte, die wir anbieten sind hochwertig und auf die Bedürfnisse von Medizinstudierenden, Ärztinnen/Ärzten abgestimmt. Gerne kann man die Produkte auch bei uns vor Ort austesten. Da sich jedoch viele Studierende unsicher sind, was sie kaufen sollen, kann ich sagen, dass zum Beispiel das Littmann Classic III, das bei uns am häufigsten, eingekaufte Stethoskop ist. Der „klassische“ Reflexhammer ist der Trömner; er liegt etwas schwer in der Kitteltasche, aber als Anfänger ist es u.a. aufgrund der großen Auflagefläche und des Schwerpunkts so leicht, wie mit keinem anderen Hammer „zu treffen“.

Christoph Sundarp: Warum sollten Medizinstudierende bei Euch einkaufen und nicht bei Amazon, DocCheck und Co.?

Rebecca: Erstens: der Preis! Wir passen unsere Preise halbjährlich an und achten darauf, dass wir Amazon und DocCheck unterbieten können. So sind wir meist 30-50Prozent preiswerter als die UVP. Zusätzlich gibt es bei uns weitere Rabattaktionen und Gewinnspiele. Zweitens: Unsere Beratung und die enge Verzahnung mit der Universität vor Ort. Wir bieten den Universitäts-Vorgaben entsprechende Präpsets und wissen genau, was man wann braucht und können Medizinstudierende perfekt beraten. Außerdem können Stethoskope bei uns getestet und Kittel anprobiert werden, und dies wenige Minuten von den Hörsälen entfernt. Drittens: Es unterstützt eine gute Sache und den Austausch zwischen den Medizinstudierenden.

Christoph Sundarp: Vielen Dank für das sehr freundliche Interview.

Die 12 Standorte der SEG-MED

Mehr Infos über die SEG-MED finden Interessierte unter:

https://www.seg-med.de

https://facebook.com/SegMedeG

https://instagram.com/segmedeg

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