Auslandssemester in Spanien – Erasmus

18. Oktober 2022

in Chancen im Ausland, Spanien, Studium im Ausland

Spanien, Alicante, Universidad Miguel Hernández (25.01.-07.07.2022)

Im Rahmen des Erasmus-Programms der Goethe Universität Frankfurt am Main verbrachte ich das 10. Semester meines Medizinstudiums an der Universidad Miguel Hernández in Alicante. Nach meinem Aufenthalt verstehe ich absolut, wieso alle so von Spanien schwärmen! Spanien ist so ein unfassbar tolles Land und ich kann nur jedem empfehlen, hier auch ein Auslandssemester zu absolvieren, wenn sich die Chance bietet. 

Entscheidung für Alicante und die Universidad Miguel Hernández (UMH)

Traumhafter Blick vom Castillo Santa Barbara auf Alicante

Schon als Kind hatte mich Spanien in seinen Bann gezogen – mit seinen herzlichen Bewohner*innen, dem bunten Leben auf der Straße und der geballten Lebensfreude, um die man hier gar nicht herum kommt! Daher fiel mir die Entscheidung, mein Auslandssemester in Spanien zu absolvieren, überhaupt nicht schwer. Die Universidad Miguel Hernández (UMH) in Alicante hat mich schließlich zum einen mit dem breiten und abwechslungsreichen Angebot an Kursen und zum anderen mit ihrer unschlagbaren Lage überzeugt.

Für fünf Monate allein in ein anderes Land zu ziehen, hat mich extrem viel Überwindung gekostet, aber jetzt bin ich unendlich dankbar, es trotz meiner Ängste getan zu haben und blicke daher auf eine Zeit voller Freude und unvergesslicher Momente zurück.

Ich habe das 10. Semester im Rahmen des Erasmus-Programms der Goethe Universität Frankfurt am Main in Alicante verbracht und kann sehr empfehlen, dies am Ende des Studiums zu machen, da dann weniger Druck da ist und man sich auf das konzentrieren kann, was einen am meisten interessiert. Ich hatte alle Fächer in Frankfurt schon vorher belegt und bestanden und mich dazu entschieden, meine Lieblingsfächer Gynäkologie, Notfallmedizin, Pädiatrie und HNO erneut in Spanien zu belegen.

Bewerbung und Vorbereitung

Die größte Hürde bei meiner Bewerbung war für mich das Sprachzertifikat gewesen. Ich brauchte mindestens ein B2 Niveau für die Bewerbung. Aber keine Panik, mit etwas Vorbereitung kriegt man das hin – und dies auch ohne ein Au Pair auf Spanisch gemacht zu haben. Das Romanistik-Institut der Goethe Universität Frankfurt am Main bietet entsprechende Sprachtests an, Achtung lange Vorlaufzeit, ansonsten kann man dies auch an einer Sprachschule absolvieren.

Nachdem das geschafft war, musste ich noch ein Motivationsschreiben verfassen und einige Dokumente wie z.B. ein Führungszeugnis, bitte rechtzeitig beantragen, zusammensuchen. Das Programm „Mobility Online“ ist selbsterklärend und begleitete mich vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt.

Meine Literaturempfehlungen

Es ist empfehlenswert, sich gerade in den Wochen vor dem Auslandsaufenthalt mit der Sprache zu beschäftigen. Alle Praktika, Vorlesungen und Prüfungen waren auf Spanisch. Um die Grammatik zu üben, hatte ich das Buch „USO de la gramática española” genutzt. Zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes empfehle ich wärmstens das Buch „Palabras en contexto” des Klett Verlags. Hier gibt es spanische Texte zu interessanten Themen, von denen einzelne schwierige Wörter auf der gegenüberliegenden Buchseite übersetzt werden. Damit hatte ich viel gelernt und man erfuhr auch gleich einiges über die spanische Kultur.

Außerdem fand ich es sehr hilfreich, ein Buch, das ich schon kannte und gerne mag, auf Spanisch zu lesen: „Los juegos des hambre”.

Learning Agreement

Für die Bewerbung über Erasmus war es notwendig, ein sogenanntes „Learning Agreement“ zu erstellen. Falls Du dies auch brauchst, gehe am besten wie folgt vor:

  • Schau dir auf der Website der UMH an, welche Kurse es gibt und achte darauf, dass Du nur solche auswählst, die stattfinden, wenn Du da bist – also SoSe oder WiSe. Am einfachsten ist es, wenn Du möglichst viele Fächer aus dem gleichen Semester auswählst, damit es keine Überschneidungen gibt.
  • Wichtig: Für Fächer aus einem Semester kannst Du Dich nur für eine Gruppe einschreiben. Nimmst Du Fächer aus einem anderen Semester dazu, kannst Du hier dann auch eine andere Gruppennummer wählen. Jetzt musst Du nur noch anhand der „Dameros“ (Stundenpläne) überprüfen, dass sich die Praktikumszeiträume Deiner Gruppen nicht überschneiden.

Ich hatte Fächer aus zwei verschiedenen Semestern und zwar Gynäkologie, HNO, Notfallmedizin und Pädiatrie II gewählt. Bis auf sich überschneidende Vorlesungen war dies kein Problem.  Im Absatz „Studium“ werde ich noch genauer auf die Fächer und deren Ablauf eingehen.

Das „Learning Agreement“ kann auch vor Ort problemlos geändert werden und dies habe ich auch gemacht.

Die Wohnsituation!

Traumhafter Blick vom Castillo Santa Barbara auf Alicante

Wichtig! Suche Dir eine Wohnung in Alicante, je näher am Zentrum desto besser. Der Mediziner-Campus liegt nicht in Elche, sondern in San Juan, was mit dem Bus von Alicante aus in 30 min gut erreichbar ist. Nachdem ich bei meiner Recherche vor meiner Abreise festgestellt hatte, dass es ein großes Angebot freier Wohnungen gibt, hatte ich beschlossen, vor Ort Wohnungen zu besichtigen und keine vorher zu reservieren.

Zugegeben, es hatte sich komisch angefühlt mit so viel Gepäck in einer fremden Stadt anzukommen, ohne eine Wohnung zu haben, aber Du kannst es beruhigt auch so machen. Während Du die Wohnungen besichtigst, kannst Du in einem Airbnb oder Hostel wohnen. Bei mir war dies für die ersten fünf Tage. Die Besichtigungstermine kannst Du, wenn Du Dich damit sicherer fühlst, schon vorher ausmachen, musst Du aber nicht unbedingt. Dafür bieten sich Facebookgruppen oder idealista.com gut an.

Ich hatte das Glück, an meinem ersten Tag in Alicante meinen künftigen Mitbewohner kennengelernt zu haben. Trotzdem hatte ich mir mehrere WGs angesehen, bevor ich mich dann für meine entschieden habe. Der Vorteil, nicht schon von Deutschland aus eine Wohnung zu mieten, sondern vor Ort Wohnungen zu besichtigen, ist, dass man so eventuell seine zukünftigen Mitbewohner kennenlernt. Für mich war klar, dass ich in einer WG wohnen möchte, die keine Zweck-WG ist. Wenn Du Deine Sprachkenntnisse schnell verbessern möchtest, ist es natürlich sinnvoll, nicht unbedingt mit anderen Deutschen zusammen zu wohnen.

Ankunft und Transportmittel

Wenn möglich, reise schon vor Semesterbeginn an, damit Du genug Zeit hast, Dich einzuleben und alles Wichtige zu erledigen.

Für die Immatrikulation musste ich ins CEGECA-Büro der Universidad Miguel Hernández (San Juan, Edificio Balmis), wofür man vorher per E-Mail einen Termin ausmacht – am besten schon für den Tag der Anreise. Dort erhielt ich meine Praktikums-Einteilung – first come first serve. Es gibt drei Lehrkrankenhäuser: San Juan, Alicante oder Elche. Elche ist das, was am Ende übrigbleibt, wegen des längeren Anfahrtsweges. Ich hatte alle Praktika in Alicante und war sehr zufrieden.  Über die „Dameros“ (Stundenpläne) kannst Du einsehen, wann welche Praktikumsgruppe dran ist. Ich fand es angenehm, nicht direkt am Anfang, aber auch nicht kurz vor den Prüfungen dran zu sein.  Einen Betrag von 1,13 Euro muss man formhalber überweisen.

Außerdem ist es empfehlenswert, sich zeitnah um eine Busfahrkarte zu kümmern – eine blaue, aufladbare TAM-Karte. Damit konnte man Bus und Tram vergünstigt nutzen. Es gab auch eine grüne Karte, mit der es wohl noch günstiger gewesen wäre, aber die Beantragung erschien sehr aufwendig. Ich war mit der blauen zufrieden und habe auch oft mein Fahrrad genutzt, was ich gebraucht über „Wallapop“, ähnlich wie Ebay Kleinanzeigen, gekauft hatte. Wenn Du öfter zum Flughafen fährst, z.B. um Besuch abzuholen, frage im Bus (C6) nach einer 10er Karte.

Die Zeiten in Google Maps stimmten nicht, aber an jeder Bushaltestelle fand sich ein QR-Code, über den man die Ankunftszeiten der Busse sehen konnte.

Mein Auslandssemester an der Universidad Miguel Hernández in Alicante

Das Studium an der UMH bestand aus Pflichtpraktika vormittags, Ausnahme Notfallmedizin, und freiwilligen Vorlesungen nachmittags.

Die meisten Fächer hatten vier Tage Pflichtpraktika von 8:00-12:00 Uhr, zu denen teilweise auch eine Praktikumsdokumentation angefertigt werden musste. Wenn Du im Krankenhaus etwas machen möchtest, musst Du Eigeninitiative zeigen, sonst wirst Du nicht wirklich einbezogen.

Am Ende des Semesters fanden die Prüfungen statt und zwar schriftlich, Ausnahme Notfallmedizin. Auf die Prüfungen werde ich weiter unten auch noch genauer eingehen.

Zur Vorbereitung gab es Mitschriften, sog. „Comisiones“, die enorm hilfreich waren. Um hierfür Zugriff auf Google Drive zu bekommen, einfach eine liebe Nachricht in die WhatsApp Gruppe des Semesters schicken und darum bitten.

Ich hatte schnell festgestellt, dass ich aus den Vorlesungen nicht viel mitnehmen konnte und mich dafür entschieden, selbstständig bzw. mit einem Lernpartner für die Prüfungen zu lernen. Dies ging mit den „Comisiones“ und den Altfragen super. Nicht verzweifeln, wenn Du erstmal nur „Spanisch“ verstehst. Ich hatte damit angefangen, die „Comisiones“ zu lesen und dabei die Wörter, die ich nicht kannte zu übersetzen. Diese hatte ich dann mit „Anki“ wiederholt und irgendwann merkte man, dass es oft die gleichen Wörter waren, die verwendet wurden und plötzlich konnte man der „Comision“ auch Medizinisches entnehmen und damit für die Prüfungen lernen und diese sogar bestehen.

Zu den Prüfungen

Die meisten Prüfungen waren Multiple Choice (a-d oder a-e), bei manchen gab es Besonderheiten. Man brauchte 50 Prozent zum Bestehen. Falsch beantwortete Fragen gaben Minuspunkte (0,33 bei a-d und 0,25 bei a-e). Alle Fächer haben 30 VL und somit 30 „Comisiones“.

Zu den von mir belegten Fächern:

1942_Ginecologia_SoSe:

  • Die Prüfung hatte 12 offene Fragen, von denen man zwei vorher mitgeteilt bekam und daher sehr gut beantworten musste und zum Bestehen brauchte. Für die restlichen gab es einen Themen-/Fragenkatalog.
  • Aufwendig – vor allem, wenn man sich beim Spanisch schreiben noch nicht so sicher fühlte.

1943_Pediatria 2_SoSe:

  • Wird eventuell nur in Verbindung mit „Pediatria 1“ aus dem WiSe angerechnet.
  • Aufwendiger Praktikumsbericht und verpflichtende Fallvorstellung – fünf minütiges Referat.

1954_Otorrinolaringologia_SoSe:

  • Kein Praktikumsbericht notwendig.
  • Sehr dankbares Fach.

1959_Medicina de Urgencias_SoSe:

  • Keine Praktika im Krankenhaus, sondern 10 Praxisunterrichtseinheiten (fünf klinisch, fünf chirurgisch) mit Anwesenheitspflicht.
  • Theorieprüfung (60 Prozent der Endnote) mit 60 MC Fragen.
  • Mündliche Praxisprüfung (40% der Endnote); acht Minuten chirurgisch und acht Minuten klinisch à ähnlich wie unsere OSCEs. Man musste sich vorbereiten, aber war machbar.

Freizeit, Sport und Leben in Alicante

Entspannen am Hafen in Alicante

In Alicante und Umgebung gibt es unendlich viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Die „Playa Postiguet“ ist sehr zu empfehlen, besonders für den Sonnenaufgang. Wer einen weitläufigeren Strand bevorzugt, ist an der „San Juan Playa“ gut aufgehoben. Der Hafen, die „Explanada“ oder die malerischen Straßen von Santa Cruz sind immer einen Spaziergang wert. Es gibt viele kleine grüne Oasen in der Stadt und auch der „Parque El Palmeral“, mit dem Fahrrad gut erreichbar, ist sehenswert. Der Aufstieg auf das „Castillo de Santa Barbara“ lohnt sich nicht nur für den Sonnenuntergang, was man aber definitiv einmal gemacht haben sollte. Auch die kleinen Berge in der Nähe – „Sierra de San Julian“ – sind einen Aufstieg wert. Der „Mercado Central“ ist eine gute Möglichkeit in den spanischen Alltag einzutauchen, da diese Markthallen typisch für spanische Städte sind. Außerdem kann ich Dir einen Abstecher bei „Parasailing“ Alicante empfehlen.

Auch was Sport angeht, gab es viele Möglichkeiten. Ich hatte mich bei der Tanzschule „Flow“ für den Kurs „Danza Contemporánea“ angemeldet. Wer eine typischere Tanz Art bevorzugt, kann entweder donnerstags um 22:00 Uhr ins „Paraparab“ für kostenlosen Salsa und „Bachata“ Unterricht gehen, dies sollte man unbedingt mal tun, oder auch hierfür professionellere Tanzstunden nehmen. Das „Paraparab“ veranstaltet außerdem mittwochs ein „Beer Pong Turnier“ und eignet sich gut zum Tanzen, auch wenn es zum Teil sehr überfüllt ist.

Von Alicante aus bin ich gerne zur „Playa Albufereta“ gejoggt. Es ist ein schöner Weg entlang der Küste. An der „Playa Postiguet“ treffen sich regelmäßig Gruppen zum Yoga. So z.B. donnerstags um 11:00 Uhr mit Angela oder zum Zumba freitags um 16: Uhr mit Lacey.

Falls Du auch surfverliebt bist, nimm Kontakt zum „Aloha Surf Club“ in San Juan auf. Sie melden sich dann bei dir, sobald es surfbare Wellen gibt, was am Mittelmeer natürlich nicht dauernd der Fall ist, aber ab und zu kommt es vor. Du kannst einen Kurs machen oder sie leihen Dir Board und Wetsuits aus. Etwas weiter weg, aber auch empfehlenswert ist der „Campello Surf Club“.

Falls Du die Möglichkeit hast, in Spanien zu reisen, hier meine Lieblingssurfstrände:

  1. Playa Arrietara, Sopelana, Bilbao
  2. Playa de Zurriola, San Sebastián
  3. Playa de Santa María del Mar, Cádiz

Meine Lieblings-Cafés (vor allem 1 & 2):

  1. Madness Coffee (Tolle Atmosphäre)
  2. La Más Coketa (Leckere Crepes)
  3. Santander Work Café (Extrem guter Cappuccino, netter Barista)
  4. Sotelo 10 & SOHO (Man sitzt bei beiden sehr schön)
  5. Santagloria (Gutes Frühstück)

Wo Du unbedingt mal essen solltest:

  1. Lizarran (Pinchos)
  2. El Gosto del Gourmet (Paella)
  3. Natsu Ramen
  4. Mitad del Mundo
  5. Jimmy Churri (Leckerste Empanadas der Stadt – probiere die Sorte „Humita“ und Du wirst keine andere mehr wollen)
  6. 100 Montaditos (mittwochs und sonntags sehr günstig)

Reisen in Spanien

Malerisches Viertel Santa Cruz in Alicante

Auch wenn Alicante für mich persönlich eine der schönsten Städte überhaupt ist, würde ich Dir raten, Dein Erasmus-Semester auch zum Reisen durch Spanien zu nutzen. Es gibt unfassbar viele tolle Orte!

Meine absoluten Highlights waren Granada, Bilbao und Teneriffa. Weitere wunderbare Erinnerungen habe ich in Sevilla, Cádiz, Córdoba, Gibraltar, es gibt dort Affen, Cabo de Palos, San Sebastian, Valencia und Madrid sammeln dürfen. Wenn Du ebenfalls den Norden bereist, lohnt sich ein Abstecher nach Biarritz.

Auch in der direkten Umgebung von Alicante gibt es viel zu sehen. „Villajoyosa“, „Altea“ oder die Wanderung auf den „Ifach“ bei „Calpe“ kann ich sehr empfehlen. Zwei weitere Highlights sind die Insel „Tabarca“ zum Schnorcheln und die „Fuentes del Algar“ – Wasserfälle zum Baden.

Von „Erasmus Student Network Spain“ (ESN) werden viele günstige Trips für Erasmus Studierende organisiert. Ich fand es schöner, in meinem Tempo und ohne eine riesige Gruppe zu reisen und hatte nach einem ESN-Trip nach Valencia entschieden, dieses Angebot nicht erneut zu nutzen, aber vielleicht ist es ja etwas für Dich.

Mit „BlaBlaCar“ habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Finanzielle Aspekte und sonstige Tipps

Ich hatte das Glück, für ein Auslandsstipendium ausgewählt worden zu sein, welches dank einer Initiative von Medizinernachwuchs.de und der Barmenia Krankenversicherung AG ermöglicht werden konnte. Diese Förderung hat mich bei der Bewältigung der anfallenden Kosten definitiv erleichtert und für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, sich unter Medizinernachwuchs.de darüber zu informieren und sich zu bewerben!

Für die Miete solltest Du mit ca. 300-450.- Euro monatlich rechnen. Denk daran, Deine Anreise möglichst früh zu planen, damit z.B. Flugkosten nicht zu hoch werden. Je nachdem, wie viel Du noch reisen möchtest, solltest Du dafür genug einplanen. Die Lebenshaltungskosten waren in Spanien etwas geringer als in Frankfurt am Main, aber ich habe trotzdem mehr, vor allem wegen des guten Essens, ausgegeben als zuhause.

Es gab eine ESN-Karte für 8 Euro, mit der man verschiedene Vergünstigungen bekam.

Was Versicherungen betrifft, solltest Du eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

Spanien – das Land und seine Bewohner

Es ist wirklich schwer, sich in Spanien nicht wohl und willkommen zu fühlen, da die Menschen dort einfach extrem herzlich und hilfsbereit sind. Wenn man eine Frage hatte und damit auf jemanden zuging, wurde einem sofort geholfen. Auf der Straße wird ständig gegrüßt, egal ob man sich kennt oder nicht. Die Spanier lieben es, draußen zu sein und vor allem viel und gemeinsam zu feiern! Ich durfte in meiner Zeit in Alicante unzählige Feuerwerke und Feierlichkeiten miterleben und ständig spielte irgendwo Musik oder es wurde getanzt.

Spanien ist so ein unfassbar tolles Land und ich kann nur jedem empfehlen, hier auch ein Auslandssemester zu absolvieren, wenn sich die Chance bietet.

Mein Fazit

Ich verstehe absolut, wieso alle so von Spanien schwärmen!

Die Zeit während meines Auslandssemesters in Alicante hat mich auf so viele Arten bereichert, dass ich mich einfach riesig für jeden freue, der dies noch vor sich hat!

Riske, N.

Madrid, September 2022

Stipendiatin der Auslandsstipendien 2022

Neue Ausschreibung der Auslandsstipendien

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