Famulatur in Malawi – Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie

2. Oktober 2019

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Malawi, Phalombe, Holy Family Mission Hospital Phalombe (02.03.-31.03.2019)

Malawi wird immer als das „Warm heart of Africa“ bezeichnet. Meine Zeit in diesem Land habe ich als sehr intensiv empfunden. All die Eindrücke, die innerhalb wie auch außerhalb des Holy Family Mission Hospitals in Phalombe auf mich gewirkt haben, haben die Zeit zu einer unvergesslichen Erfahrung gemacht, aus der ich sehr viel mitgenommen habe. Für mich wird es auf jeden Fall nicht meine letzte Reise nach Malawi gewesen sein!

Warum ausgerechnet Malawi? 

Nachdem ich einige meiner Famulaturen bereits im Ausland absolviert hatte, wollte ich erleben, wie in Afrika, das sich gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich teilweise ja sehr stark von Deutschland unterscheidet, mit Krankheit und Gesundheit umgegangen wird. Wie sich der Krankenhausalltag von dem in Deutschland unterscheidet und mehr erfahren über Erkrankungen, die wir in Deutschland oft nur aus Lehrbüchern kennen. Des Weiteren wollte ich gern einfach den kalten März in Deutschland überbrücken und stattdessen die Natur und das Wetter im fernen Afrika genießen und viele neue Eindrücke gewinnen. 

Über die „bvmd“ bin ich auf das Public Health Project von MalawiMed e.V. gestoßen, einer Organisation von deutschen Medizinstudenten, die vor einiger Zeit in einem Hospital in Malawi eine Famulatur absolviert hatten und dieses danach durch Spenden und Öffentlichkeitsarbeit wie der Organisation von Famulaturen unterstützen wollten. Beim Holy Family Mission Hospital in Phalombe handelt es sich eher um ein kleines Krankenhaus mit der Möglichkeit, nicht nur auf einer Station zu famulieren, sondern durch die verschiedenen Stationen zu rotieren. Gerade die Fächer Pädiatrie und Gynäkologie wollte ich mir so unbedingt anschauen.

Vorbereitungen

Blick auf die weiten Teeplantagen in Mulanje – Malawiiu

Da es sich um eine Restplatzbewerbung handelte und ich in meinem Alltag recht eingespannt war, hatte ich zur Vorbereitung auf meine Famulatur gar nicht so viel Zeit. Neben einem Reiseführer zu Malawi und dem Erstellen einer Packliste las ich mir die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes durch und ließ den Monat Famulatur einfach auf mich hinzukommen.

Vor meinem Aufenthalt in Malawi hatte ich mich im Tropeninstitut beraten und impfen lassen. Mit den Impfungen sollte man am besten mindestens zwei Monate vor Abflug beginnen. Bei mir waren es Tollwut, Meningokokken ACWY, Typhus und Gelbfieber. Die Gelbfieberimpfung kann wohl verlangt werden, wenn man über ein Endemie Gebiet, z.B. Äthiopien, einreist, aber bei uns hat niemand danach gefragt. Die Kosten für die Impfungen wurden von meiner Krankenkasse übernommen. Neben Atovaquon/Proguanil als Malariaprophylaxe hatte ich eine gut gefüllte Reiseapotheke mit Elektrolytlösungen, Kohletabletten, Fenistil, Sonnencreme etc. dabei. Die benötigte Auslandskrankenversicherung hatte ich noch von vorherigen Auslandsaufenthalten. 

Im Rahmen der Reisevorbereitung hatte ich mir den Malawi-Reiseführer von Ilona Hupe gekauft, besonders groß war die Auswahl zu diesem Land nicht, der sehr ausführlich über Geschichte, Kultur und das Leben in Malawi schreibt und für die Ausflüge in die Nationalparks gute Tipps für Unterkunft und Co. liefert. Von einer Freundin hatte ich zusätzlich einen biographischen Roman über einen Jungen geschenkt bekommen, der in Malawi aufwächst und in Zeiten von Dürreperioden die Idee hat, eine Windmühle zu bauen, um dadurch Elektrizität für den Haushalt seiner Familie zu gewinnen. Der Titel: „The Boy who harnessed the wind“ von William Kamkwamba. Ein tolles Buch, das meine Erfahrungen in Malawi perfekt abgerundet hat. Generell hatten wir in Phalombe viel Zeit zum Lesen und man sollte daher das eine oder andere Buch mitnehmen. Für den Klinikalltag hat uns die Offline-App von „Amboss“ im Zweifelsfall immer weitergeholfen. 

Von MalawiMed e.V. hatten wir im Voraus eine Packliste bekommen, die sehr hilfreich war. Besonders wichtig waren im Nachhinein Kopftaschenlampe, eine gute Powerbank, kleine Desinfektionsmittelflaschen, Handschuhe und ein Steckdosenadapter. Mein Moskitonetz habe ich vor Ort nicht gebraucht, da sowohl im Gästehaus als auch in den Lodges auf den Ausflügen intakt scheinende Netze installiert waren. Für Aufenthalte während der Regenzeit würde ich einen kleinen Regenschirm empfehlen, der verhindert, dass man – wie wir – auf dem Weg vom Convent zum Krankenhaus pitschnass wird. Essenstechnisch empfiehlt es sich, ein paar Dinge wie Kaffeefilter, Pfeffer oder Schokolade mitzunehmen. Für eventuelle Wanderungen hatten wir außerdem Wanderschuhe, Wasserfilter und kleine Rucksäcke im Gepäck. 

Auch die Beantragung eines Visums für 30 Tage lief ganz entspannt vor Ort am Flughafen in Malawi ab. Es gab ein Dokument zum Ausfüllen, eine kurze Schlange zum Anstehen und 75$ zu bezahlen und schon gab es einen Stempel im Reisepass. Wer länger im Land bleiben möchte, muss während des Aufenthaltes sein Visum verlängern lassen, was aber in einer der größeren Städte wie Blantyre, Lilongwe oder Zomba problemlos möglich sein soll. 

(Anm.d.Red. Um auf der ganz sicheren Seite zu sein, sollte man sich immer rechtzeitig bei der Botschaft des jeweiligen Landes nach den aktuellen Einreisebestimmungen erkundigen. Hierbei sollte man unbedingt erwähnen, dass man sich nicht zu Urlaubszwecken, sondern zu einer medizinischen Tätigkeit im Rahmen seines Medizinstudiums im betreffenden Land aufhalten wird.) 

Praktische Hinweise über das Reisen in Malawi

Täglich frisches Obst – Ananasverkauf am Straßenrand in Malawi

In Malawi werden Englisch und „Chichewa“ gesprochen. „Chichewa“ gehört zu den Bantusprachen, die auch in Sambia und Mosambik gesprochen werden. Im normalen Alltag war die Kommunikation mit den Einheimischen auf Englisch unproblematisch und auch die fachliche Kommunikation zwischen Ärzten, „Clinical Officer“ und Pflegern lief auf Englisch ab. Nur die Kommunikation mit den Patienten war oftmals sehr schwierig und wir Famulanten daher meistens auf einen Pfleger oder „Clinical Officer“ angewiesen.

Laut den Angaben des Auswärtigen Amtes gilt Malawi als relativ sicheres Land und ich habe mich auch während des gesamten Aufenthaltes sehr sicher gefühlt. Auf meine Wertsachen habe ich gefühlt eher weniger aufpassen müssen als in Deutschland und niemandem von uns ist etwas gestohlen worden. Nur der Straßenverkehr bietet meiner Meinung nach ein wirklich großes Risiko. Die Straßen sind teilweise sehr holprig, die Autos oft in eher schlechtem Zustand und die größte Gefahr geht von anderen Verkehrsteilnehmern aus. Nach persönlichen Erfahrungen und vielen Berichten würde ich die Fahrt in einem Minibus vermeiden, zumal es dort eigentlich nie Anschnallmöglichkeiten gibt und so die meisten Leute bei Verkehrsunfällen verunglücken. Alternativ kann man sich natürlich auch selbst ein Auto mieten, Achtung Linksverkehr, oder etwas sicherer wirkende Sammeltaxis oder Fahrradtaxis benutzen.

Die Währung vor Ort ist „Malawi-Kwacha“. 828 „Kwacha“ entsprechen zurzeit 1€. In den größeren Städten, z.B. in Blantyre, kann man mit der Kreditkarte Bargeld abheben. Manchmal muss man mehrere Automaten ausprobieren, weil mitunter nicht mehr genug Bargeld verfügbar ist. An den meisten Automaten können während einer Transaktion bis zu 80.000 „Kwacha“ abgehoben werden. Es empfiehlt sich, gleich nach der Ankunft eine größere Menge Bargeld abzuheben. Die meisten Lebensmittel sind sehr günstig, aber für Wochenendausflüge und die Flugkosten sollte man etwas mehr Geld einplanen. Die Förderung durch die Auslandsstipendien von Medizinernachwuchs.de war insofern gerade für die Flugkosten von großem Nutzen.

Vor Ort gibt es zwei Sim Karten-Anbieter: „Airtel“ und „TNM“. Auf dem Klinikgelände hat „TNM“ besseren Empfang, allgemein soll der Empfang von „Airtel“ besser sein, was ich aber nicht wirklich beurteilen kann. In den Städten kann man an unzähligen Straßenständen Sim Karten der beiden Anbieter kaufen, muss diese dann von einer anderen Person mit dem Reisepass aktivieren lassen und dann wieder zurück zur ersten Person, um dort Internetguthaben, z.B. 2GB für 6.000 „Kwacha“, zu kaufen. Das Guthaben am besten gleich vor Ort aufladen, um bei möglichen Problemen jemanden um Rat fragen zu können.

Das Holy Family Mission Hospital 

Die Krankenhausapotheke am Holy Family Mission Hospital in Phalombe – Malawi

Das Holy Family Mission Hospital in Phalombe hat ungefähr 200 Betten und gliedert sich in einen stationären und einen ambulanten Teil. Das Krankenhaus ist unterteilt in „Male, Female, Pediatric, TB und Labour Ward“ – wobei der Fokus definitiv auf der „Labour Ward“ liegt. Diese beinhaltet eine „Surgical“ wie eine „Post-Natal“ und eine „Labour Ward“ im engeren Sinn, wo die gebärenden Frauen liegen. Es gibt ein „Major“ und ein „Minor Theater“, ein Labor und eine Radiologie, die mit digitalem Röntgengerät und Sonographie Gerät ausgestattet ist. Ambulante Bereiche sind die „ART-Ausgabestation“ und die „Admission“, in der die Patienten erstmal aufgenommen werden und wo eine Erstanamnese geführt wird. 

Neben mir waren noch drei andere deutsche Medizinstudentinnen vor Ort und auf Empfehlung voriger Famulanten haben wir jeweils zu zweit wöchentlich auf den Stationen rotiert, um einen möglichst umfangreichen Eindruck vom Krankenhausalltag bekommen zu können. So konnte man sich außerdem immer gut über Gesehenes und Erlebtes austauschen und zusammen brainstormen, wenn man gefragt war.

Meine Famulatur in Malawi

Ein Raum für gynäkologische Untersuchungen am Holy Family Mission Hospital in Phalombe – Malawi

Der Arbeitstag im Holy Family Mission Hospital begann – mehr oder weniger – um 7:30 Uhr mit dem „Morning Report“, bei dem kritische Fälle und Neuaufnahmen besprochen werden. Danach ging es für alle auf die jeweiligen Stationen und die Visite begann. Diese wurde meistens von den „Clinical Officer“ übernommen. Dieser Ausbildungsberuf ist eine Innovation, die in den letzten Jahren in einigen afrikanischen Ländern eingeführt wurde, um dem dortigen Ärztemangel entgegenzuwirken. Die „Clinical Officer“ durchlaufen dabei eine dreijährige Ausbildung, die sich insbesondere auf praktische Tätigkeiten wie unkompliziertere operative Eingriffe sowie Diagnostik und Therapie der dort bedeutendsten Erkrankungen fokussiert. Dies sind im Holy Family Mission Hospital in Phalombe vor allem HIV, Tuberkulose, Malaria, Pneumonien, Syphilis, Meningitiden und AIDS-definierende Erkrankungen gewesen. 

Während der Visiten durften wir Patienten vorstellen und untersuchen. Wir wurden auch immer in diagnostische und therapeutische Überlegungen mit einbezogen und oft nach unserer Meinung oder dem Vorgehen in Deutschland gefragt. Oft unterschied sich dieses dann doch sehr von den Möglichkeiten in Malawi. So wurde schneller mit einer Therapie begonnen, wenn die Diagnose zwar noch nicht wirklich bestätigt, aber epidemiologisch häufig und klinisch einigermaßen passend war. Generell wurde mit vielen Arzneimitteln, vor allem Antibiotika, sehr viel lockerer umgegangen, einfach, weil es nicht so viele Kenntnisse zu Resistenzen und Nebenwirkungen gibt. 

Zu den häufigsten Operationen zählten neben Kaiserschnitten und Curettagen Frakturen, Erysipele oder Debridement-Operationen ebenso wie Laparotomien bei Ileus oder Peritonitis. Im Allgemeinen sind die therapeutischen und diagnostischen Mittel jedoch erheblich eingeschränkt, sodass wir einige Krankheitsbilder sehen konnten, die man in dieser Form in Deutschland nur noch aus dem Lehrbuch kennt bzw. die man in Deutschland mit sehr viel Aufwand kurieren könnte. Es war meistens kein Problem, bei operativen Eingriffen oder anderen Tätigkeiten zu assistieren. Wie viel man machen konnte, hing von dem jeweiligen „Clinical Officer“, der Eigeninitiative und den eigenen Fähigkeiten ab.

Nach der Mittagspause gab es dann oft auf den einzelnen Stationen nicht mehr so viel zu tun, sodass wir uns oft auch andere Bereiche des Hospitals wie die Radiologie, das Labor oder den ambulanten HIV-Bereich anschauen konnten. Im Labor konnten wir so zum Beispiel viel über Malaria und Schistosomiasis-Diagnostik lernen, deren mikroskopische Bilder man sonst eher nur aus dem Lehrbuch kennt. In der ambulanten HIV-Station erfuhren wir dann auch von einem von der Regierung subventionierten Projekt zur landesweiten HIV-Therapie. Hier konnten sich HIV-positive Patienten mit einem Gesundheitsbuch vorstellen, bekamen in regelmäßigen Abständen Gesundheits-Check ups und konnten sich vor allem alle drei Monate ihre benötigten Medikamente abholen, wobei jeweils die Adhärenz der Patienten und deren klinisches Bild mit ermittelt wurden. Des Weiteren hatten wir auch immer die Möglichkeit, bei anstehenden Operationen zuzuschauen oder zu assistieren. Dabei waren Montag und Mittwoch immer feste OP-Tage. Not-OPs und Geburten, und davon gab es reichlich, wurden aber jederzeit durchgeführt. 

Unsere Unterkunft

Ausblick auf unseren Garten – mit Limettenbäumen und eigenen Hühnern

Untergebracht waren wir im Gästehaus im Convent auf dem Krankenhausgelände. Es gibt eine Küche mit Gaskocher und der nötigsten Ausstattung an Töpfen und Geschirr, einen großen Aufenthaltsraum mit Kühlschrank, mehrere Zimmer mit 1-2 Betten, zwei Bäder mit Toilette und Dusche als auch einen wunderschönen grünen Garten mit Limettenbaum, Hühnerstall und abendlichem Sternenhimmel. 

Während der Regenzeit kann es sein, dass Strom und fließend Wasser von Zeit zu Zeit ausfallen, aber in der Regel kann man dies mit Taschenlampen und Wasservorräten ganz gut überbrücken.  Während des Aufenthaltes haben wir die studentische Tradition fortgelebt und wie unsere Vorgängerin eine Haushälterin engagiert, die typisch malawisches Essen gekocht hat. 

Wenn wir nicht im Krankenhaus waren

Ausflug nach Cape MacLear, einem Fischerdorf, am Ufer des Lake Malawi

In Berichten und Reiseführen wird Malawi immer als das „Warm heart of Africa“ bezeichnet, während es gleichzeitig zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Zwei Aussagen, die ich nun bestätigen kann. Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hospital wurde dies sichtbar. Zum einen sah man neben den vielen Farben und der atemberaubenden Landschaft viele Menschen mit wenig Besitz, die aber trotzdem alle ein Lächeln im Gesicht trugen und auf ihrem Weg anhielten, um einen Freund zu begrüßen, ein nettes Pläuschchen zu halten oder jemandem seine Hilfe anzubieten. So erging es uns die folgenden Tage auch. Die Menschen waren uns gegenüber immer freundlich und hilfsbereit und fragten stets interessiert nach unseren Namen, woher wir kämen, was wir denn in Malawi machten oder ob wir auch Bayern München Fans wären. 

Neben all dieser Freundlichkeit konnten wir uns gar nicht sattsehen an der Schönheit der Natur. Da der März in das Ende der Regenzeit fällt, war die ganze Vegetation üppig grün und wirkte oft auf mich so, wie ich mir die Urlandschaften von früher vorstelle. An den Wochenenden versuchten wir, unsere kurze Zeit in Malawi möglichst auszukosten und so viel wie möglich zu sehen. Denn auch wenn Malawi ein recht kleiner Staat ist, ist er doch sehr unterschiedlich in den einzelnen Regionen. Wir fuhren in die Teeplantagen im Gebiet „Mulanje“, zum „Lake Malawi“ und in den „Liwonde Nationalpark“. 

Der „Lake Malawi“, der ungefähr ein Drittel der Landesmasse des Binnenstaates einnimmt, bot dann eine ganz andere Kulisse als die grünen Berge. Hier gab es Strand und Fischerdörfer und da man das gegenüberliegende Ufer des Sees nie sehen konnte, fühlte man sich wie am Meer. Im „Liwonde Nationalpark“ unternahmen wir dann eine Safari, sahen Hippos und Krokodile, Affen und Warzenschweine, viele andere Tiere und weiterhin atemberaubende Landschaft. Wir besuchten auch zwei ehrenamtliche Projekte, das eine geleitet von einem „Clinical Officer“ aus dem Krankenhaus, die sich für traumatisierte Frauen und Mädchen oder das Problem der Umweltverschmutzung in Malawi einsetzten. 

Mein Fazit

Blick auf die weiten Teeplantagen in Mulanje – Malawi

Meine Zeit in Malawi habe ich als sehr intensiv empfunden. All die Eindrücke, die innerhalb wie auch außerhalb des Hospitals auf mich gewirkt haben, haben die Zeit zu einer unvergesslichen Erfahrung gemacht, aus der ich sehr viel mitgenommen habe – auch wenn nicht immer alles lief, wie geplant. Neben all den Leuten, die ich im Holy Family Mission Hospital in Phalombe kennengelernt habe und die mit ihrer freundlichen und humorvollen Art den Aufenthalt unglaublich bereichert haben, habe ich vor allem mit den anderen Studentinnen eine tolle Zeit gehabt. 

Da es um das Krankenhaus herum nicht viel gab, haben wir viele schöne Stunden miteinander verbracht, tolle Dinge und Ausflüge unternommen und konnten all unsere neugewonnenen Eindrücke miteinander teilen. Jedem, der also gern reist, etwas von der medizinischen Versorgung in einem Land mit ganz anderen Standards als den deutschen kennenlernen will und offen ist für Abenteuer, kann ich eine Famulatur in Malawi empfehlen. Für mich wird es auf jeden Fall nicht meine letzte Reise nach Malawi gewesen sein.

F., L.

Berlin, April 2019

 

Stipendiatin der Auslandsstipendien 2018-2019

Neue Ausschreibung der Auslandsstipendien

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