Online-Marketing für Arztpraxen: Wie Ärzte neue Patienten im Internet gewinnen

16. August 2013

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Wer ganz am Anfang steht, hat viele Fragen im Kopf. Junge Ärzte, die sich niederlassen wollen, müssen sich zum Beispiel Gedanken machen, wie sie den Fortbestand ihrer Praxis sichern. Denn mittlerweile ist der Wettbewerb auch in den Arztpraxen angekommen und bringt neue Herausforderungen mit sich – aber auch neue Chancen. Denn wer es versteht, seine Stärken ins rechte Licht zu rücken und die richtige Zielgruppe anzusprechen, hat gute Karten.

Wozu Marketing?

Kontinuierlich neue Patienten zu gewinnen, sichert den Fortbestand einer Praxis. Doch wie überzeugt man neue Patienten von sich und seinen Leistungen? Mit dieser Frage betritt ein Arzt das meist noch fremde Terrain des Marketings. Ratgeber wie das Praxismarketing-Whitepaper von jameda helfen, sich dort zurechtzufinden und eine erfolgreiche Marketingstrategie für seine Praxis zu entwerfen.

Dabei haben vor allem junge Mediziner einen Vorteil: Das Internet haben sie schon längst für sich erobert. Zumindest im Privatleben. Denn ohne Facebook, E-Mails und die vielen informativen Online-Magazine kommt heute kaum einer mehr aus. Das Wissen rund ums Netz auch im Berufsleben anzuwenden, sorgt für einen wichtigen Vorsprung im Marketing. Denn mittlerweile gibt es kaum eine Marketingstrategie, die ohne Online-Marketing auskommt. Zu viele Patienten suchen mittlerweile im Netz nach einem neuen Arzt, um dieses Medium zu vernachlässigen. Wie gehen Ärzte am besten vor, um Ihre Präsenz im Netz zu stärken?

Der erste Schritt ins Netz: Homepage vs. Verzeichnisdienstleister

Für die meisten beginnt der erste Schritt ins Netz mit einer eigenen Praxis-Webseite. Hier können Sie Ihr Leistungsspektrum und Ihre Behandlungsschwerpunkte angeben sowie Qualifikation und Praxis-Ausstattung beschreiben. Natürlich sollte der Patient auch die Möglichkeit haben, direkt in der Praxis anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Bilder geben darüber hinaus erste Eindrücke der Praxis und wecken Sympathie beim Patienten.

Auf Ihrer Webseite können Sie sich austoben: Stellen Sie den Patienten alle Informationen zur Verfügung, die er braucht, um sich für Sie zu entscheiden. Haben Sie sich bereits eine Arzt-Marke überlegt, können Sie diesen Trumpf auch hier ausspielen. Denn dann wissen Sie schon genau, wo die Stärken Ihrer Praxis liegen und wie Sie sich von anderen differenzieren können. Eine wichtige Grundlage, um dem eiligen User schnell klar zu machen, warum Sie der richtige Ansprechpartner für ihn sind.

Diese Strategie ist auch auf Arztverzeichnissen wie jameda Trumpf, denn hier sind meist alle Ärzte Ihrer Stadt gelistet. Um aus der Masse herauszustechen, muss Ihre Praxis Konturen haben, muss die Arzt-Marke stimmig sein. Der Eintrag in einem Verzeichnis ist zwar nicht zeitaufwendig und spricht viele Nutzer an, aber dennoch sollte er eine Praxis-Homepage nicht ersetzen. Im Idealfall nutzen Sie beide Möglichkeiten, um neue Patienten zu gewinnen.

Der zweite Schritt: Die Praxis-Webseite optimieren

Gut, wenn Sie bereits eine Praxis-Webseite haben. Noch besser, wenn sie auch noch bei Google gefunden wird. Da die meisten Patienten über Google auf Ihre Webseite kommen, ist eine gute Platzierung in der Trefferliste entscheidend. Aber wie kommen Sie nach oben? Die Suchmaschine ist mittlerweile recht schlau: Sie erkennt, ob die Inhalte Ihrer Webseite lesenswert sind und deshalb ein gutes Ranking verdienen. Sorgen Sie also für einzigartige, hochwertige Inhalte auf Ihrer Homepage. Das freut nicht nur Google, sondern auch Ihre Leser!

Jeden Link, der zu Ihrer Webseite führt, wertet Google als Empfehlung. Aber Link ist nicht gleich Link. Setzen Sie den Verweis auf Ihre Seite lieber bei starken und großen Portalen, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. Das kann ein gutes Verzeichnis oder ein relevantes Online-Magazin sein.

Ihre Webseite muss nicht für jeden beliebigen Suchbegriff ranken. Viel wichtiger ist es, die Nutzer für Ihre Webseite zu interessieren, die schließlich auch in Ihre Praxis kommen könnten. Das sind vor allem Patienten Ihrer Stadt. Ein Eintrag bei Google-Places oder in einem Branchenbuch hilft, genau diese Zielgruppe anzusprechen.

Der dritte Schritt: Patientenempfehlungen gewinnen

Zufriedene Patienten sind die beste Werbung. Denn sie haben sich persönlichem von Ihrem Können überzeugt, sind dankbar für die Behandlung und tragen ihr Lob gerne in die Welt hinaus. Nutzen Sie daher zufriedene Patientenstimmen, um auf Ihr fachliches Know-how aufmerksam zu machen. Doch wie machen Sie das?

Bitten Sie Ihre Patienten persönlich, eine Bewertung auf einer entsprechenden Online-Plattform abzugeben. Meist erhalten Sie von Empfehlungsportalen dafür vorgesehene Kärtchen. Natürlich können Sie auch ein iPad in Ihr Wartezimmer legen, um direkt eine Empfehlung zu erhalten. Nur keine Panik, wenn die Bewertung einmal nicht so gut ausfällt … Nicht jeder ist perfekt und nicht jeder hat nur gute Tage. Das wissen nicht nur Sie – sondern auch die Patienten. Deshalb wirkt eine kritische Bewertung nicht negativ, solange auch gute Stimmen zu Wort kommen.

Der vierte Schritt: Erfolge messen

Wenn Sie erste Maßnahmen ergriffen haben, wollen Sie natürlich wissen, ob sie auch Wirkung zeigen. Schließlich haben Sie auf sich aufmerksam gemacht, um mehr Patienten für Ihre Praxis zu gewinnen. Geht die Rechnung auf?

Fragen Sie neue Patienten, wie sie auf Sie aufmerksam geworden sind. Interessant ist auch zu wissen, wie viele Besucher sich auf Ihrer Webseite tummeln. Dafür gibt es spezielle Messinstrumente im Netz. Je mehr Besucher Sie haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich einige für Sie entscheiden. Einige Verzeichnisanbieter informieren Sie außerdem darüber, wie oft Ihr Eintrag gelesen wurde.

Wichtig ist, dass Sie den Überblick behalten. Und Ihre Maßnahmen nach Bedarf anpassen. Dann sollte der Erfolg schnell eintreten und Ihre Praxis gut besucht sein.

Kontakt

jameda GmbH
Klenzestr. 57b
80469 München

Markus Reif
Geschäftsleitung / Leitung SEO und Kooperationen
Tel.: 089 / 2000 185 – 82
Fax: 089 / 2000 185 – 89
www.jameda.de

München, August 2013

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