Assistenzärztin in Dänemark – Mein Weg nach Kopenhagen

30. Juni 2017

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Dänemark, Kopenhagen (April 2017)

Was verbinden Menschen mit Dänemark? Das Gemütlichkeitskonzept „Hygge“, das glücklichste Volk der Welt, Fisch und Smørrebrød, blonde Menschen, Bilder von niedlichen Häfen mit bunten Häusern mit Booten? Seit April 2017 arbeite ich nun als Ärztin an einem Krankenhaus in Kopenhagen. Meine dänischen Kollegen sind sehr verständnisvoll und hilfsbereit, und meine Chefin ist tatsächlich so etwas wie eine Mutterfigur für mich. Und Dänemark ist mein neues Zuhause.

Mein Weg nach Dänemark

Kanal in Kopenhagen am Alten Strand
Kanal in Kopenhagen am Alten Strand

Hätte man mich noch vor zwei Jahren gefragt, welche Assoziationen ich zu Dänemark oder Kopenhagen habe, wäre mir nicht sonderlich viel dazu eingefallen. Als gebürtige Niederbayerin hatte es mich in meiner Kindheit eher in südliche Urlaubsgebiete verschlagen – das Credo meiner Familie lautete: „Immer in wärmere Gebiete fahren, denn das ist richtiger Urlaub“. Warum also sollten wir die weite Strecke auf uns nehmen, und nach Skandinavien reisen? Mir war der „Norden“ damals nicht ganz geheuer. Man munkelte, dass die Menschen etwas kühler und unzugänglicher seien, außerdem klang für mich die Vorstellung von dunklen Wintern nicht sehr verlockend. Wenn mir noch vor wenigen Jahren jemand erzählt hätte, dass ich eines Tages nach Dänemark ziehen würde, mit dem Ziel, als Ärztin zu arbeiten und mir dort ein Leben aufzubauen, hätte ich ihn herzlich ausgelacht.

Und doch sitze ich jetzt hier, in meiner Wohnung in Kopenhagen, lese mir medizinische Fachtexte auf Dänisch durch und versuche mir für meine erste Arbeitsstelle einen Überblick zu verschaffen. Ich möchte Euch gerne erzählen, was mich dazu bewogen hat, diesen großen Schritt zu wagen, und warum ich trotz aller anfänglichen Ängste und Hürden denke, dass ich genau die richtige Entscheidung für mich getroffen habe.

Muss der Anfang denn wirklich so hart sein?

Diese Frage hatte ich mir während der letzten Jahre meines Medizinstudiums in Würzburg gestellt. Da viele meiner Freunde ihr Drittes Staatsexamen, den 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M3), vor mir absolviert hatten, konnte ich ihre ersten Schritte in die Arbeitswelt miterleben. Als frischgebackene Ärzte waren die meisten hochmotiviert und hatten sehr genaue Vorstellungen davon, wie ihr Berufsleben aussehen sollte.

Für viele gestaltete sich der Einstieg in den Klinikalltag jedoch alles andere als leicht. Wenig Schlaf, hoher Druck, nicht dokumentierte Überstunden, kurze oder gar keine Mittagspausen… und vor allem das Gefühl, dass das Privatleben stark unter der Arbeit leidet. Zudem las ich immer mehr Zeitungsartikel über die psychische Überlastung von Ärzten und die zunehmend schlechten Arbeitsbedingungen in deutschen Krankenhäusern. Ich empfand diese Erzählungen als sehr bedrückend und plötzlich schien über meiner Zukunft eine große graue Wolke zu schweben. Warum sollte es ausgerechnet bei mir anders laufen als bei allen anderen? Das zweite Staatsexamen, der 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M2), rückte näher und ich begann, mir Gedanken über einen alternativen Berufsweg zu machen.

Eine Alternative innerhalb von Europa

Den Kongelige Livgarde - die königliche Leibwache
Den Kongelige Livgarde – die königliche Leibwache

Ich durchstöberte das Internet nach Erfahrungsberichten von Ärzten, die beschlossen hatten, ihr berufliches Glück im Ausland zu versuchen. Für mich stand fest, dass ich Europa nicht verlassen wollte. Außerdem erschien es mir sinnvoll, in einem EU-Land zu arbeiten, da dort normalerweise keine gesonderte Arbeitserlaubnis notwendig ist und weniger bürokratische Hürden überwunden werden müssen. Obwohl sich die Schweiz und Österreich als deutschsprachige Länder anbieten, fand ich schnell heraus, dass insbesondere die Arbeitszeiten leider vergleichbar mit deutschen Verhältnissen sind. In der Schweiz verdienen Ärzte durchschnittlich zwar mehr als in Deutschland, arbeiten dafür aber auch oft 60 Stunden in der Woche, außerdem sind die Lebenskosten deutlich höher. Das Einkommen spielte für mich von Anfang an eine sehr nebensächliche Rolle, mir war vor allem Lebensqualität und die Vereinbarkeit von Job und Familie wichtig.

Wenn es um Work-Life-Balance geht, dann kommt die Sprache schnell auf Skandinavien. Die drei Länder Dänemark, Norwegen und Schweden gelten als besonders vorbildlich in Sachen Arbeitsbedingungen und Sozialsystem. Die Erfahrungsberichte von Medizinern, die in ein skandinavisches Land ausgewandert waren, klangen fast zu gut, um wahr zu sein: geregelte Arbeitszeiten, flache Hierarchien in den Krankenhäusern, ein sehr kollegiales Umfeld und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Arbeit. In Dänemark gibt es sogar eine gesetzlich vorgeschriebene 37-Stunden-Woche für Ärzte, das konnte ich kaum fassen. Wenn man den persönlichen Berichten Glauben schenken konnte, dann wird diese Regelung auch tatsächlich so eingehalten.

Als großen Nachteil heben alle die sprachliche Hürde hervor. Besonders als Mediziner ohne Vorkenntnisse in einer skandinavischen Sprache sei es anfangs sehr herausfordernd, die Patientengespräche und fachlichen Diskussionen zu führen. Aber alle beteuerten, dass der Aufwand sich am Ende für sie gelohnt hätte. Ich hatte mich schon immer für andere Sprachen begeistert und sah es weniger als Nachteil an. Außerdem sind skandinavische Sprachen (außer Finnisch) für Deutsche aufgrund des anglogermanischen Ursprungs relativ leicht zu erlernen.

Skandinavien stand nun also an der Spitze meiner Liste möglicher Auslandsziele. Da ich jedoch keines der Länder zuvor besucht hatte, fiel mir die weitere Eingrenzung schwer. Es gab mit Abstand die meisten Erfahrungsberichte von Auswanderern nach Norwegen und Schweden, allerdings handelte es sich dabei um Artikel von fertigen Fachärzten. Von Berufseinsteigern konnte ich insgesamt wenige Informationen finden. Nachdem ich weitere Faktoren in meine Überlegungen mit einbezogen hatte wie z.B. die Entfernung zu meiner Familie und die Dunkelheit im Winter, rückte Dänemark immer weiter in den Fokus.

Dänemark – unser Nachbar im Norden mit den glücklichsten Menschen der Welt

Das ist Dänemark - bunte Häuschen, enge Gassen, viele Fahrräder
Das ist Dänemark – bunte Häuschen, enge Gassen, viele Fahrräder

Ich begann, mich mit unserem nördlichen Nachbarland zu befassen und mir wurde schnell peinlich bewusst, wie wenig ich über die Geschichte, Geographie und Kultur Dänemarks wusste.

Dänemark besteht insgesamt aus 406 Inseln, von denen 82 bewohnt sind. Eine der größten Inseln ist Seeland (dänisch: Sjælland), auf der sich auch die Hauptstadt Kopenhagen befindet. Kein Ort im Land liegt weiter als 52 Kilometer vom Meer entfernt – klingt das nicht phantastisch? Neben dem Festland gehören außerdem Grönland und die Färöer-Inseln zum Königreich Dänemark, damit ist es rein von der Fläche her das größte Land in Europa!  Im Gegensatz zu Norwegen und dem nördlichen Teil von Schweden fallen die dänischen Winter nicht ganz so dunkel aus. Das Klima ist dem in Deutschland sehr ähnlich, aufgrund der Nähe zum Meer ist es jedoch viel windiger.

Dänemark hat nur eine Landgrenze: die zu Deutschland. Es gibt sowohl eine deutsche Minderheit in Südjütland als auch eine dänische Minderheit in Schleswig-Holstein. Nach Englisch ist Deutsch die am häufigsten gelernte Fremdsprache an dänischen Schulen – das kann ich mittlerweile aus eigenen Erfahrungen auch bestätigen. Jeder scheint sich zu freuen, seine alten Deutschkenntnisse wieder auszukramen, auch wenn es sich oft auf Nazi-Witze und „Würstchen mit Sauerkraut“ beschränkt.

Der „World Happiness Record“, der in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen erarbeitet wurde, hat Dänemark in den letzten Jahren mehrmals zum glücklichsten Land der Welt gekrönt. Nur dieses Jahr wurde es von Norwegen abgelöst. Unsere Nachbarn im Norden Europas scheinen ein Geheimrezept für zufriedeneres Leben zu kennen.

Das dänische Gesundheitssystem

Das dänische Gesundheitssystem ist dem deutschen grundsätzlich recht ähnlich. Allerdings wird die ärztliche Versorgung in Dänemark rein über Steuern finanziert, daher gibt es  dort keine gesetzlichen Krankenkassen, sondern nur eine einheitliche staatliche Versicherung. Auch die Rolle des Hausarztes und die elektronische Erfassung von Patientendaten weisen einige Unterschiede zum deutschen System auf.

Der Hausarzt, auf Dänisch „egenlæge“, wird jedem Bürger zugeteilt und ist sogar auf der Krankenversicherungskarte vermerkt. Er übernimmt viele Aufgaben, für die man in Deutschland an einen Facharzt überwiesen wird, wie zum Beispiel die Schwangerschafts- und Kindervorsorgeuntersuchungen. Abgesehen von Allgemeinmedizinern sind die meisten dänischen Fachärzte in der Regel in Krankenhäusern angesiedelt.

Im Gegensatz zu Deutschland ist die elektronische Erfassung von Patientendaten in Dänemark technisch weit fortgeschrittener und macht damit auch dem Arzt die Arbeit einfacher. Es gibt eine zentrale Online-Plattform („sundhed.dk“), welche die Patientenakten von sämtlichen Krankenhäusern, praktizierenden Ärzten und Apotheken miteinander verbindet. Besonders bei Notfällen ist es sehr hilfreich, schnell Zugriff auf Informationen wie relevante Vorerkrankungen, ältere Befunde und eine Medizinliste des Patienten zu bekommen. Ich war absolut begeistert, als ich von diesem elektronischen System erfuhr. Ich kann mich noch gut an mein Praktisches Jahr erinnern, bei dem ich besonders in der Inneren Medizin Stunden damit verbrachte, verschiedene Krankenhäuser anzurufen, um alte Patientenbefunde anzufordern. Diese kamen dann oft in schlechter Qualität per Fax an oder es dauerte mehrere Tage, bis eine CD mit CT- und MRT-Bildern per Post zugestellt wurde. Dagegen ist diese Online-Plattform mit den zentralisierten Patientendaten wirklich eine Bereicherung.

Die Ausbildung der dänischen Ärzte

Das Medizinstudium in Dänemark dauert, wie auch in Deutschland, insgesamt sechs Jahre und kann in vier Städten in Dänemark absolviert werden (Kopenhagen, Aarhus, Aalborg, Odense). Es handelt sich um ein Bachelor-Master-Programm und das gesamte Studium findet auf Dänisch statt. Da ich erst nach meinem dritten Staatsexamen nach Dänemark gekommen bin, kann ich leider nicht mit genaueren Informationen über das dänische Medizinstudium oder ein mögliches Auslandstertial im Praktischen Jahr in Dänemark dienen. Ich habe jedoch andere Deutsche hier kennengelernt, die einen Teil ihres PJs hier absolviert haben und es gibt meines Wissens nach auch einige Erfahrungsberichte im Internet.

Nach sechs Jahren Medizinstudium und bestandenem Examen darf man sich in Dänemark dann Arzt, auf Dänisch „læge“, nennen. Das Korrelat zur deutschen Approbation erhält man allerdings noch nicht. Erst einmal müssen die Dänen eine Klinische Basisausbildung („kliniske basisuddannelse“ = KBU) absolvieren, die insgesamt 12 Monate dauert und in zwei unterschiedlichen Bereichen stattfindet. Hierbei kann man auswählen zwischen Innerer Medizin, Chirurgie, Psychiatrie und Allgemeinmedizin. Während dieser Zeit beziehen die sog. KBU-Ärzte bereits ein ganz ordentliches Gehalt, haben aber auch eine viel größere Verantwortung als deutsche Medizinstudenten im Praktischen Jahr und werden auch zu Nacht- und Wochenenddiensten eingeteilt. Erst nach Abschluss dieser 12 Monate können die Dänen eine Art Approbation („Tilladelse til selvstændigt virke som læge“) beantragen, die sie berechtigt, selbständig als Ärzte zu arbeiten.

Als Nächstes bewerben sich dänische Ärzte auf eine „Intro-Stelle“ in einem bestimmten Fachgebiet. Diese Stelle ist auf ein Jahr begrenzt und verpflichtend, wenn man danach eine Facharztausbildung in diesem Bereich beginnen möchte. Im Anschluss kann man sich für eine Hauptausbildungsstelle bewerben; der Übergang erfolgt nicht automatisch und viele müssen dafür auch das Krankenhaus wechseln. Die tatsächliche Hauptausbildung ähnelt dann wieder dem deutschen Modell. Es gibt ein festes Curriculum mit Rotation usw. und nach ca. 5 Jahren ist man schließlich Facharzt („speciallæge“).

Mein erstes Rendezvous mit Dänemark

Nyhavn - die idyllische Hafengegend in Kopenhagen
Nyhavn – die idyllische Hafengegend in Kopenhagen

Mit all diesen Informationen, die ich mir aus dem Internet zusammengesucht hatte, begab ich mich dann im Juni 2016 zum ersten Mal auf die Reise nach Dänemark. Ich stand aufgeregt wie ein kleines Kind auf der Fähre, die zwischen der norddeutschen Insel Fehmarn und dem südlichen Teil der dänischen Insel Seeland verkehrt, und ließ alle Eindrücke in Ruhe auf mich wirken.

Ich hatte vor meiner Reise eine Reihe dänischer Ärzte per Email kontaktiert und um ein Treffen gebeten. Viele von ihnen antworteten sehr herzlich zurück, sie empfahlen mich teilweise an andere Kollegen weiter oder luden mich direkt zu einem persönlichen Gespräch ein. Am Ende hatte ich ein Treffen mit einem Professor aus der Mikrobiologie und einer jungen Assistenzärztin aus der Inneren Medizin arrangiert. Ich hatte mich schon immer für Infektionskrankheiten und auch für Tropenmedizin interessiert, daher erhoffte ich mir, einige gute berufliche Ratschläge von den dänischen Kollegen zu bekommen. Die restlichen Tage wollte ich nutzen, um mir Kopenhagen anzusehen.

Mein Fazit nach fünf Tagen in Kopenhagen: „Ich hatte mich völlig in die Stadt verliebt“! Die Wetterfee war auf meiner Seite und bescherte mir sonnige Tage mit fröhlichen Dänen, die mit ihren Fahrrädern durch die Stadt düsten, oft mit einem Kind und/oder Picknickkorb auf dem Gepäckträger. Ich besuchte typische Urlauberziele wie „Nyhavn“ – den idyllischen Hafen, der auf sämtlichen Postkarten abgebildet ist, den Vergnügungspark „Tivoli“ in der Innenstadt von Kopenhagen, aß mein erstes „Smørrebrød“ und bestellte in Cafés schüchtern mit meinen damals noch bescheidenen Dänisch Kenntnissen einen Cappuccino. Die Menschen wirkten sehr freundlich und hilfsbereit auf mich.

Auch meine beiden Treffen mit den dänischen Ärzten hinterließen einen sehr positiven Eindruck auf mich. Sowohl die junge Ärztin als auch der Mikrobiologie Professor stellten sich gleich mit dem Vornamen vor und schafften damit eine freundliche Atmosphäre. Als ich sie im Umgang mit ihren Kollegen erlebte, bestätigte sich auch das Gerücht der flachen Hierarchien und wenigen Formalitäten. Alle Mitarbeiter im Krankenhaus werden als wichtig und gleichwertig erachtet – das gilt für Putzkräfte genauso wie für junge Ärzte – und es wird als negativer Charakterzug angesehen, sich etwas auf den eigenen Titel einzubilden. Diese Arbeitskultur gefiel mir sehr. Die Erzählungen der jungen Ärztin ließen darauf schließen, dass sie mit ihrem Job rundum zufrieden ist und auch den Einstieg in den Klinikalltag als sehr angenehm empfunden hatte. Ich bohrte etwas nach und fragte sie, was sie an ihrer Arbeit nicht so gut finde. Sie musste ziemlich lange überlegen, schließlich  meinte sie, dass es manchmal durchaus bis zu drei Tage dauern kann, bis die schmutzigen Klinikkittel gewaschen aus der Hauptwäscherei zurückkommen. Ich konnte nur lachen…

Der Entschluss ist gefasst – wie geht es nun weiter?

Meine Entscheidung, nach dem Studium eine Stelle als Ärztin in Dänemark zu suchen, stand nun mehr oder weniger fest. Ich war ziemlich euphorisch und freute mich auch wirklich darauf, die Sprache zu lernen und mich näher mit dem Land zu beschäftigen. Aber erst einmal musste ich das restliche Praktische Jahr und das Examen hinter mich bringen.

Die ersten beiden Tertiale des PJs absolvierte ich in Tübingen und meldete mich zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei einem Dänisch-Anfängerkurs an der Volkshochschule an. Das Tempo war leider enttäuschend langsam, weil die meisten Teilnehmer des Kurses Rentner waren, aber zumindest war unsere Kursleiterin gebürtige Dänin und es war eine gute Möglichkeit, die Sprache aktiv anzuwenden. Für mein letztes PJ-Tertial in der Chirurgie hatte ich über das DAAD-Austauschprogramm einen Platz in einer größeren Stadt in Tansania ergattert. Ich hatte mir kurz vor dem Flug das Selbstlernpaket „Dänisch mit System“ von Langenscheidt gekauft, ich kann es übrigens sehr empfehlen für jeden, der es mit dem Dänisch Lernen ernst meint, und verbrachte ganze Nächte in Afrika unter dem Moskitonetz mit dänischen Vokabeln, Hörtexten und Übungen. Außerdem hatte ich mir eine ganze Reihe skandinavischer Serien mitgenommen, zum Beispiel „Forbrydelsen“ (deutsch: Kommissarin Lund) und „Rejseholdet“ (englisch: Unit 1).

Im November 2016 bestand ich mein mündliches Examen in Würzburg. Sechs Jahre Medizinstudium waren vorbei, jetzt durfte ich mich offiziell Ärztin nennen – ich konnte es immer noch nicht glauben! Mein WG-Zimmer hatte ich bereits vor dem PJ gekündigt und nach wenigen Tagen zuhause bei meiner Familie packte ich dann meine Koffer und machte mich endlich auf den Weg nach Kopenhagen!

Endlich, der Umzug!

Die Häuserreihe am Rande des Königsgartens gleicht einem Postkartenmotiv
Die Häuserreihe am Rande des Königsgartens gleicht einem Postkartenmotiv

Der Wohnungsmarkt in Kopenhagen ist kompetitiv und die Mieten sind hoch. Es kann sich schwierig gestalten, eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden, wenn man kein Vermögen bezahlen und auch nicht am äußersten Rand der Stadt wohnen will. Allerdings gibt es viele Online-Portale wie z.B. „housinganywhere.com“, auf denen vor allem dänische Studenten ihr Zimmer zwischen vermieten. Auch über die Facebook Gruppe „Deutsche in Kopenhagen“ kann man gelegentlich ein Schnäppchen finden. Ich hatte großes Glück und habe eine sehr zentrale Wohnung gefunden, von der aus man fast alle größeren Krankenhäuser in Kopenhagen innerhalb von 50 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann.

Das „Immigration Office“ war meine erste Anlaufstelle. ich ließ mich dort offiziell registrieren und bekam dann per Post eine „CPR-Nummer“ zugeschickt. Dies ist eine persönliche Identifikationsnummer, über die wirklich alles läuft: Telefon- und Stromanschluss, Versicherungen, Lohnzahlungen usw. Für EU-Bürger gibt es wirklich nur wenige bürokratische Hürden. Kurze Zeit später erhielt ich auch meine gelbe Gesundheitskarte, mit der ich automatisch in Dänemark kranken versichert war, ohne jemals Beiträge gezahlt zu haben. Man bot mir außerdem einen gratis Dänisch Kurs am „København Sprogcenter“ an, für den ich mich gleich anmeldete. Diesen Kurs können alle ausländischen Bewohner in Dänemark für mindestens drei Jahre in Anspruch nehmen; es gibt Intensivkurse unter der Woche oder auch an Wochenenden. Ich entschied mich für ein Modul, das dreimal die Woche vormittags für jeweils dreieinhalb Stunden stattfand – komplett kostenlos!

Hospitieren, hospitieren, hospitieren

Als ich nach Kopenhagen zog, waren meine Dänisch Kenntnisse meiner eigenen Ansicht nach noch nicht ausreichend, um sofort mit dem Arbeiten zu beginnen. Ich ging fleißig zu meinem Sprachkurs und kümmerte mich nebenbei um Formalitäten, wie z. B. dem Antrag auf die deutsche Approbation, diese braucht man zwar nicht, um in Dänemark als Ärztin zu arbeiten, aber ich wollte mir gerne den Weg zurück in die deutsche Arbeitswelt freihalten, und die dänische Anerkennung meines Examens.

Um die Wartezeit möglichst sinnvoll zu überbrücken, fing ich an, mir zahlreiche Hospitationstage in verschiedenen Krankenhäusern in Kopenhagen zu organisieren. Das half mir, ein kleines Netzwerk aus Kontakten aufzubauen und eine gute Entscheidung zu treffen, wo ich mich später bewerben könnte. Ich habe in zahlreiche Fachgebiete für einige Tage reingeschnuppert und war dabei sowohl am größten Krankenhaus in Kopenhagen, dem „Rigshospitalet“, als auch an kleineren Häusern. Ich habe meine Anfragen per Email an die leitenden Oberärzte gerichtet, die Mailadressen findet man recht einfach auf den Webseiten der Krankenhäuser, und natürlich habe ich nicht jedes Mal als Antwort eine freundliche Einladung bekommen. Davon darf man sich nicht entmutigen lassen. Viele haben meine Anfragen an jüngere Kollegen weitergeleitet, mit denen ich dann einen Termin für eine Hospitation ausmachen konnte. Ich bin den Ärzten auf Schritt und Tritt gefolgt, habe dabei versucht, möglichst viel Dänisch zu sprechen und einen Einblick in ihren Arbeitsalltag zu bekommen.

Nach etwa eineinhalb Monaten Sprachkurs und Hospitationen habe ich mich getraut, die ersten Bewerbungen abzuschicken. Mit Unterstützung eines dänischen Freundes habe ich sowohl den Lebenslauf als auch das Anschreiben auf Dänisch verfasst. Die Internetseite „sundhedsjobs.dk“ gibt einen wunderbaren Überblick über freie Arztstellen, ein Filter hilft, sich nur Ergebnisse aus der Gegend und „Assistenzarztstellen“ anzeigen zu lassen.

Wenn man, wie ich, ohne viel Arbeitserfahrung nach Dänemark kommt, ist es sinnvoll, sich erst einmal mit einer Initiativbewerbung um eine sog. „unklassifizierte Stelle“ („uklassificeret stilling“) zu bewerben. Es ist eher unüblich, sich als Ausländer um einen „KBU-Platz“ zu bemühen, da diese Stellen nur für dänische Graduierte vorgesehen sind. Da sich für die ausgeschriebenen „Intro-Stellen“ wiederum Ärzte bewerben, die das einjährige „KBU“ abgeschlossen haben und damit viel mehr Erfahrung mitbringen als ein Deutscher nach dem PJ, denke ich, dass eine unklassifizierte Stelle als Übergangslösung sehr sinnvoll ist. Damit arbeitet man quasi als „Hilfskraft“ ohne einen bestimmten Ausbildungsplan zu verfolgen, wird aber trotzdem genauso bezahlt wie ein „KBU-Arzt“ und übernimmt auch im Grunde die gleichen Aufgaben.

Mein erster Job in Dänemark!

Aller Anfang ist schwer. Es dauerte einige Zeit, bis ich die ersten Rückmeldungen auf meine Bewerbungen erhielt. Ich hatte insgesamt etwa 12-15 Bewerbungen abgeschickt, vor allem an Bereiche der Inneren Medizin, und wurde zu vier Vorstellungsgesprächen eingeladen. Und endlich war es soweit: Ich hatte meine erste Zusage! Ich durfte ab dem 1. April 2017 (kein Scherz!) als Ärztin eine unklassifizierte Stelle in einer Lungenabteilung antreten. Das Krankenhaus, das „Bispebjerg Hospital“, ist meiner Meinung nach eines der schönsten in Kopenhagen. Es besteht aus vielen kleineren Backsteingebäuden, welche wie ein Kleindorf auf einem Hügel erbaut wurden, umgeben von Parkanlagen und Kirschbäumen. Da ich die Zusage quasi noch während des Vorstellungsgespräches erhalten hatte, fuhr ich an dem Tag mit einem sehr glücklichen Grinsen auf dem Gesicht nach Hause.

Dänemark, mein neues Zuhause – und ein Fazit

Die letzten Sonnenstrahlen in der Kopenhagener Innenstadt
Die letzten Sonnenstrahlen in der Kopenhagener Innenstadt

Vor etwa eineinhalb Jahren bin ich in Deutschland nachts wachgelegen und habe mir Sorgen um meine Zukunft gemacht. Jetzt stehe ich jeden Tag um 6:30 Uhr auf, schwinge mich auf mein Fahrrad und beginne meinen Arbeitstag als Ärztin in einem dänischen Krankenhaus. Kopenhagen ist jetzt mein Zuhause und zum Glück fühlt es sich auch so an. Natürlich ist nicht immer alles toll und einfach, ich bin auch schon mal weinend von der Arbeit nach Hause gekommen, weil mich sprachlich und fachlich alles überfordert hat. Aber auch in Deutschland ist der erste Job immer eine große Herausforderung und man wächst mit seinen Aufgaben. Meine dänischen Kollegen sind sehr verständnisvoll und hilfsbereit, und meine Chefin ist tatsächlich so etwas wie eine Mutterfigur für mich. Die Gespräche mit den Patienten klappen immer besser und inzwischen habe ich mehr als zehn Arztbriefe auf Dänisch diktiert.

Ich liebe Kopenhagen, besonders im Frühjahr, wenn man das erste Mal ohne Wintermantel das Haus verlassen kann und Leben in die Stadt kommt. Im Winter waren die Straßen etwas leer, dafür hatte man in gemütlichen kleinen Cafés vor Wind und Kälte Zuflucht gefunden und „Glögg“ getrunken, eine Art schwedische Variante von Glühwein. Das Gemütlichkeitskonzept „Hygge“ scheint hier in sämtlichen Lebensbereichen verankert zu sein und es wird Wert darauf gelegt, überall eine Atmosphäre des Wohlbefindens zu schaffen – sei es durch schöne Grünanlagen in der Innenstadt oder durch eine einladende Mitarbeiter-Kaffeestube im Krankenhaus.

Die Stadt ist sehr international und es gibt viele Möglichkeiten wie z.B. „Meetup“ Gruppen, um Leute kennenzulernen. Besonders andere Ausländer sind hier sehr aufgeschlossen und freuen sich über neue Kontakte. Dänen brauchen manchmal etwas Zeit, um sich Fremden gegenüber zu öffnen, aber ich habe mittlerweile sehr viele herzliche Menschen kennengelernt und damit meine Vorurteile vom „kühlen Nordmann“ revidiert.

Meine Entscheidung, hierher zu ziehen, habe ich nie bereut. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich diesen Schritt gewagt und dadurch aktiv versucht habe, mir bessere Arbeitsbedingungen für die Zukunft zu schaffen. Ist man in Dänemark wirklich glücklicher? Ich denke ja. Zumindest leben uns die Dänen vor, die kleinen Dinge im Leben zu genießen und mit dem, was man hat, zufrieden zu sein. Unser kleines Nachbarland im Norden hat viel zu bieten, und ich kann es kaum erwarten, mehr davon zu sehen.

S. Hausmann,

Kopenhagen,  April 2017

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7 Kommentare

  • Hallo,

    ich bin auch sehr daran interessiert mein Psychiatrie-Jahr in Dänemark zu machen, arbeite bereits als Assistenzärztin in Deutschland. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dich einmal direkt kontaktieren könnte, um Fragen zu stellen und vllt ein paar Kontakte zu bekommen, da du einige kennst, wie oben beschrieben. Ich würde mich total freuen!! Herzlichen Dank 🙂

  • Hi Susanne,

    Danke für den informativen Artikel! Ich habe gerade in den Niederlande mein Medizinstudium abgeschlossen, und kann mir sehr gut vorstellen in Kopenhagen einen Facharzt für Psychiatrie zu machen. Leider finde ich auch nur sehr wenig Informationen darüber. Dauerte es läge für dich, bis du fließend genug Dänisch sprechen konntest? Hast du eventuell Adressen die ich kontaktieren kann über den Facharzt Psychiatrie? Ich bin dankbar für alle Infos! Danke 🙂

    • Hi Katrin!!
      Es tut mir total Leid, dass ich so spät erst antworte, ich hoffe die Antwort erreicht dich noch irgendwie ;).
      Ich kenne kenne mehrere Leute hier die ihren Facharzt in der Psychiatrie machen wollen und ich glaube ich kann mit Sicherheit sagen, dass in dem Gebiet der Jobmarkt im Moment sehr gut ist. Man findet wohl sowohl eine Intro- als auch eine Hauptausbildungsstelle recht schnell und einfach.
      Das Dänischlernen klappt am besten, wenn man früh anfängt, auf Dänisch zu arbeiten, auch wenn der Anfang etwas hart ist ;). Ich habe in den ersten paar Wochen im Beruf wahnsinnig schnell aufgeholt und viel mehr gelernt als in mehreren Monaten, in denen ich nur zur Sprachschule gegangen bin. Ich weiß mittlerweile auch immer mehr zu schätzen, welchen Vorteil wir als Deutsche haben, wenn wir Dänisch lernen müssen. Man kann so viele Wörter ableiten :). Ich denke, es ist halbwegs realitisch, dass du nach ca. 3-4 Monaten Intensivsprachkurs selbstständig anfangen kannst zu arbeiten. Bis dahin bietet es sich z.B. an, neben dem Sprachkurs schon am Krankenhaus zu hospitieren, um ein bisschen zu üben und auch die Fachwörter auf Dänisch aufzugreifen.
      Bei Bedarf kannst du dich gerne nochmal melden, wenn du z.B. Kontakte in der Psychiatrie brauchst :). Liebe Grüße!

  • Hallo,

    ich habe Deinen Artikel voller Begeisterung und Interesse gelesen! Da mein Freund Däne ist, möchte ich eigentlich – auch wenn es noch etwas früh ist (aktuell bin ich im 6. Semester) – gerne nach meinem 3. Staatsexamen nach Dänemark gehen, insbesondere nach Kopenhagen. Ich habe leider nicht so viele Artikel darüber gefunden, welche Hürden auf einen zu kommen und was man alles beachten muss. Deshalben habe ich noch soviele Fragen und hoffe du kannst mir da etwas weiterhelfen:

    – Würdest Du einem empfehlen besser den Facharzt in Deutschland zu machen und dann wenn man fertig ist erst nach Dänemark? Hat man da bessere Chancen? Oder ist es auch machbar den Facharzt in Dänemark zu machen? – Du hattest oben bereits auf ein Kommentar geantwortet, dass die Konkurrenz wie in den Städten Kopenhagen ziemlich schwer ist etwas zu finden… Falls man nichts finden sollte, sollte dann man als Übergang auf diese „unklassifizierte Stelle“ arbeiten bis man eine Facharztstelle bekommt? Mir stellt sich dann auch die Frage, wird der Facharzt auch ohne Probleme in Deutschland anerkannt (für den Fall, dass man wieder zurück nach Deutschland geht)? Ich würde natürlich lieber so früh wie möglich nach Dänemark ziehen wollen…

    – Arbeitest Du denn jetzt in dieser sog. „unklassifizierten Stelle“ und wirst dich dann auf eine „KBU-Stelle“ bewerben und dann auf eine „Intro-Stelle“? Oder welcher weiterer Weg wäre realistischer, um den Facharzt als nächstes machen zu können? Hat man da überhaupt dann Chancen auf eine KBU-Stelle und nach wie langer Zeit „unklassifizierter Stelle“ kann man sich auf eine KBU Stelle bewerben…?

    Ich hoffe, ich überfalle Dich nicht mit sovielen Fragen…Ich würde mich über eine Antwort freuen 🙂

    Vielen Dank schonmal und liebe Grüße,
    Lisa

    • Hi Lisa!
      Entschuldige meine wirklich späte Antwort 😉 – ich hoffe, ich erreiche dich noch!
      Also wenn du wirklich gerne langfristig in Dänemark arbeiten willst, dann denke ich, solltest du versuchen hier auch deinen Facharzt zu machen. Ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte, außer vielleicht, dass es in Deutschland etwas leichter ist, eine Stelle zu finden ;). Normalerweise wird der Facharzt in Deutschland recht einfach anerkannt, falls du doch beschließen solltest, wieder zurückzuziehen. Ich denke, dass alle Formalitäten recht unkompliziert erledigt werden können, weil sowohl unser Staatsexamen als auch Facharzttitel usw. als gleichwertig erachtet werden.
      Und wie schwer es ist, eine Stelle zu finden, hängt vor allem von dem Fachgebiet ab, in das du später mal gehen willst.
      Ich werde nach der unklassifizierten Stelle versuchen, eine Introstelle zu finden. Ich denke, bis dahin bin ich sprachlich und fachlich gut genug, um da mit den Anderen mithalten zu können. Unser PJ wird als KBU-gleichwertig anerkannt, das heißt, du musst hier keine KBU Stelle suchen wenn du nach dem 3. Examen kommst. Wie lange man eine unklassifizierte Stelle machen sollte bevor man sich auf einen Facharztverlauf bewirbt (sprich: Intro-Stelle oder Hauptausbildung), hängt von dir selbst und von dem Fachgebiet ab. Besonders in einem klinischen Fach mit akuten Patienten sollte man wirklich so lange in der unklassifizierten Stelle arbeiten, bis man sich fit genug fühlt, um alleine Nachtdienste auf einer Inneren Station zu überleben ;). In anderen Fachgebieten wie z.B. Mikrobiologie oder Pathologie ist das sicherlich etwas anders.
      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen! Entschuldige nochmal, dass ich so lange nicht geantwortet habe :).
      Liebe Grüße, Susanne

  • Hallo,

    ich habe gehört, dass es als Deutscher Arzt recht schwierig sein soll, seine gewünschte Facharztausbildung in Dänemark zu machen – kannst du (ich sage mal du, da man das in DK so macht) dazu etwas sagen?
    Ich arbeite dort seit 2 Jahren im Rettungsdienst und studiere seit einem Jahr Medizin in Deutschland, es wäre also durchaus eine Alternative für mich nach der Approbation. Allerdings haben mir so viele deutsche Ärzte davon abgeraten, dort die FA Ausbildung zu machen, dass ich etwas ins Zweifeln gekommen bin.

    Viele Grüße
    Sarah

    • Hi Sarah :),
      ich denke, dass es grundsätzlich kein Problem ist, als deutscher Arzt eine Facharztstelle in Dänemark zu finden. Es hängt allerdings stark davon ab, in welche Richtung man gehen möchte, da es für kleinere Fachgebiete (wie z.B. Mikrobiologie oder Augenheilkunde) nur sehr wenige Assistenzarztstellen pro Jahr gibt, da Dänemark einfach viel kleiner als Deutschland ist. Für die größeren Fachgebiete wie Innere, Chirurgie oder Psychiatrie stehen die Chancen viel besser. Und ähnlich wie in Deutschland gibt es in Dänemark auch einen Mangel an Hausärzten in ländlichen Gebieten (vor allem in Jütland), falls dich das interessiert wirst du hier keine Probleme haben, eine entsprechende Stelle zu finden. Da die meisten jungen dänischen Ärzte gerne in Kopenhagen oder in anderen größeren Städten arbeiten möchten, ist hier die Konkurrenz am größten. Da ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn man berufliche Vorerfahrungen oder gute Sprachkenntnisse mitbringt ;).
      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

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