Famulatur auf Kuba – Pädiatrie

21. Oktober 2016

in Chancen im Ausland, Famulatur im Ausland, Kuba, Pädiatrie

Kuba, Havanna, Hospital William Soler (22.08.-20.09.2016)

Meine Zeit auf Kuba war eine sehr ereignisreiche und lehrreiche Zeit für mich. Ich konnte unglaublich viele Erfahrungen sammeln. Nicht nur medizinisch, sondern auch persönlich, konnte ich einiges lernen und ich kann jeden zu solch einer Auslandserfahrung ermuntern. Eine solch intensive Betreuung, wie ich sie am Hospital William Soler in Havanna erlebte, hatte ich in Deutschland in Famulaturen bisher noch nie erlebt.

Meine Entscheidung für Kuba!

Ein noch typisches Straßenbild in Havanna Centro
Ein noch typisches Straßenbild in Havanna Centro

In meiner letzten Famulatur wollte ich nochmals die Chance ergreifen, im Rahmen von einem vierwöchigen Aufenthalt in einem exotischen Land ein von Deutschland völlig unterschiedliches Gesundheitssystem kennen zu lernen. Zudem hatte ich zum Ziel, meine spanischen Sprachkenntnisse aufzufrischen. Für Pädiatrie entschied ich mich, da ich in diesem Fachgebiet noch kaum praktische Erfahrung sammeln konnte und ich eine gewisse Erfahrung mit pädiatrischen Krankheiten für jeden Arzt im Beruf als wichtig erachte.

Somit fiel meine Wahl auf Kuba, da dort ein einmaliges, hochklassiges Gesundheitssystem herrscht, obwohl Kuba als Entwicklungsland gilt. Das Besondere an dem Gesundheitssystem dort ist die exzellente Ausbildung der Ärzte und die kostenfreie medizinische Versorgung für die gesamte Bevölkerung. Die Kosten hierfür trägt der Staat, jedoch hat diese kommunistische Politik auch als Auswirkung, dass Ärzte ein sehr niedriges Gehalt erhalten und meist aus ideologischer, als aus finanzieller Motivation den Beruf ergreifen.

Nach ausführlicher Recherche im Internet fiel meine Wahl auf das pädiatrische Hospital William Soler, da es Teil der Medizinischen Fakultät der „Universidad de La Habana“ ist und eine sehr gute Reputation als auch eine weit gefächerte Expertise, von Notfallambulanz bis zur einzigen pädiatrischen Lebertransplantationsstation auf Kuba, hat.

Zeitlicher Ablauf meiner Bewerbung und notwendige Dokumente

Meine Recherche begann ich acht Monate im Vorlauf. Die Kontaktaufnahme erfolgte über eine E-Mail an eine Ärztin der Klinik, die mich an den Auslandsbeauftragten der zuständigen Medizinischen Fakultät, der „Facultad Enrique Cabrera“, weiterleitete. Die Zusage zum Praktikum erhielt ich vier Monate vor Beginn und die Antworten auf Mails erfolgten meist innerhalb von 1-2 Wochen. Zusammen mit der Zusage, welche relativ unkompliziert als kurze Mail erfolgte, erhielt ich eine Liste mit benötigten Dokumenten. Kuba hat eine ausgesprochen ausgeprägte Bürokratie, welche sich sowohl bei der Immatrikulation, als auch im Alltag stark bemerkbar macht.

Bei Interesse an anderen Fachrichtungen als der Pädiatrie würde ich die Fakultät „Calixto Garcia“ empfehlen, da sich diese wesentlich zentraler in Havanna befindet und auch über ein sehr großes vielseitiges Lehrkrankenhaus verfügt. Hierfür muss dann der Koordinator dieser Fakultät kontaktiert werden – über die Homepage der Medizinischen Fakultät der Universidad de La Habana.

Folgende Dokumente schickte ich zusammen mit meiner Anfrage nach einem Famulatur-Platz:

  • Lebenslauf
  • Sprachnachweis Spanisch
  • Brief des Dekans meiner Universität mit Immatrikulationsbestätigung
  • Kopie des Passes

Ich denke nicht, dass ein Sprachnachweis zwingend erforderlich ist. Ich hatte jedoch schon ein Zertifikat, weswegen ich dieses mit anfügte.

Folgende Dokumente sind zur Immatrikulation in Kuba notwendig:

  • Kopie des Passes
  • CV in Spanisch
  • Empfehlungsschreiben der Heimat-Universität und Immatrikulationsbestätigung
  • 2 Passfotos (habe ich letztendlich nie gebraucht)
  • Nachweis über eine bestehende Auslandskrankenversicherung mit Angabe, dass sie im Zeitraum des Aufenthalts auf Kuba gültig ist – wichtig auch zur Einreise und eventueller Visumsverlängerung!
  • HIV Test
  • Überweisungsbestätigung der Studiengebühren

Leider sind in Kuba von ausländischen Studenten Studiengebühren zu zahlen. Diese betragen 180 CUC pro Woche. Die Famulatur Bestätigung über 30 Tage ist kein Problem.

Bei meiner Ankunft in Kuba stellte sich die schon erwähnte Bürokratie Kubas als ziemliche Herausforderung heraus. Es dauert insgesamt über acht Stunden, die verschiedenen Verwaltungsgebäude aufzusuchen und dort die erforderlichen Dokumente einzureichen oder abzuholen – Dekanatsgebäude der gesamten Medizinischen Fakultät, „Economía“ mit der Überweisungsbestätigung, International Office der Fakultät und Studentensekretariat der Unterfakultät „Enrique Cabrera“. Die Medizinische Fakultät besteht aus mehreren Subfakultäten und befindet sich in verschiedenen Stadtteilen von Havanna. Da ich mein Praktikum am ersten Tag nach der Sommerpause begann, waren zusätzlich überall lange Schlangen. Somit würde ich zum einen empfehlen, einige Tage vor Beginn der Famulatur den Verwaltungsaufwand zu erledigen, um keine Praktikumstage zu verlieren und zum zweiten nicht direkt am ersten Semestertag die Dokumente bei der Universität abzuliefern.

Nachdem dies alles gemeistert war, wurde mir der zuständige Beauftragte der „Docencia“ im Krankenhaus mitgeteilt. Dort präsentierte ich mich am nächsten Tag und wurde sehr herzlich empfangen. Bei ihm musste ich nur die am Vortag erhaltene Immatrikulationsbestätigung abgeben. Er stellte mir das Programm der sogenannten „Pasantía“ vor, das eine Rotation durch die verschiedenen Stationen des Klinikums beinhaltet und sogar Lernziele als auch Themenkataloge umfasst.  Ich konnte zudem eigene Wünsche mitteilen, wenn ich an besonderen Stationen Interesse hatte, wie z.B. die onkologische Station. Während der Famulatur bzw. „Pasantía“ war nach der Einteilung das Programm dann allerdings sehr unflexibel und ich musste mich an den vereinbarten Ablauf halten. Zudem führte mich der zuständige Beauftragte an meinem ersten Tag mehrere Stunden durch die gesamte Klinik und stellte mich allen zuständigen Stationsoberärzten vor.

Weitere organisatorische Schritte

  • Visum

Das 30tägige Touristenvisum, ausreichend für die Famulatur, wenn diese die 30 Tage nicht überschreitet, erhält man relativ einfach über die Fluggesellschaft oder kann es bei der Kubanischen Botschaft in Bonn oder Berlin abholen. Für eine Zusendung werden zusätzlich von der Botschaft 25€ berechnet. Andere Personen können es auch nur gegen diese zusätzliche Gebühr für einen abholen. Somit empfehle ich den Weg über die Fluggesellschaft. Das Visum kostet 25€. Nach meiner Famulatur habe ich es nochmals bei der Migrationsbehörde in Havanna verlängert. Hierfür waren nur Versicherungsbescheid und Nachweis über deine „Casa Particular“ (staatlich genehmigte Wohnung/Zimmer) notwendig und funktionierte relativ unkompliziert, vorausgesetzt die Internetverbindung der Behörde klappt.

Das „International Office“ hat versucht, mir in Kuba für 80€ ein Studentenvisum anzudrehen, jedoch auf Beharrung meinerseits, dass dies für den Zeitraum nicht notwendig ist, dann nachgegeben.

(Anm.d.Red.: Um wirklich auf der sicheren Seite zu sein, sollte man sich immer rechtzeitig bei der Botschaft des jeweiligen Landes nach den aktuellen Einreisebestimmungen erkundigen. Hierbei sollte man unbedingt erwähnen, dass man sich nicht zu Urlaubszwecken, sondern zu einer medizinischen Tätigkeit im Rahmen seines Medizinstudiums im betreffenden Land aufhalten wird.)

  • Impfungen

Notwendig ist der schon erwähnte negative HIV-Nachweis, welchen sich jedoch auch nie jemand wirklich anschaute. Ich lies mich neben der vorhandenen Hepatitis B Impfung noch gegen Hepatitis A und Typhus impfen. Den Nachweis hierfür forderte die Universität jedoch nicht. Kuba zählt nicht zu den Malaria Gebieten.

Famulatur in der Pädiatrie am Hospital William Soler

Das Hospital William Soler in Havanna
Das Hospital William Soler in Havanna

Bei meiner Famulatur rotierte ich durch die Stationen „Míscelaneas“ (Verschiedenes), „Gastroenterología“, „Respiratorio“, „Infectiología“, „Terapia intensiva“, „Nutrición“ und „Oncología“ und verbrachte jeweils 2-3 Tage auf einer Station. Am Tag des Stationswechsels wurde ich nach der Morgenbesprechung um 8:15h immer von dem „Docencia Chef“ dem jeweiligen Stationschef vorgestellt. Diese waren immer sehr nett und fühlten sich, bis auf eine Ausnahme, auch immer zuständig für mich.

Eine solch intensive Betreuung hatte ich in Deutschland in Famulaturen bisher noch nie erlebt. Mir wurden verschiedene Patienten vorgestellt und deren Krankheitsbilder von den jeweiligen Professoren erklärt. Außerdem musste ich immer 1-2 Patienten selbständig untersuchen und in der Evaluation, entspricht grob unseren Arztbriefen, die Untersuchungsergebnisse schriftlich festhalten. Diese wurden dann kontrolliert.

Meist lief das Ganze so ab, dass nach der Morgenbesprechung die „Internos“ (PJler) und Assistenzärzte ihre Patienten untersuchten und die Berichte verfassten. Anschließend erfolgte eine meist sehr ausführliche Visite, auf der teilweise die Studenten abgefragt, Fragen zu den Krankheiten gestellt oder theoretische Themengebiete erklärt wurden. Die Visite wird im Hospital William Soler als Lehrauftrag verstanden und hat zum Ziel, durch die Patienten die verschiedenen Krankheitsbilder zu veranschaulichen. Wenn der kubanische Dialekt sehr ausgeprägt war oder viele Ärzte an der Visite teilnahmen, hatte ich teilweise Probleme, alles zu verstehen. Meistens waren die Ärzte aber rücksichtsvoll und haben mich auch mit Fragen oder näheren Erklärungen eingebunden.

Außerdem geben die Professoren Seminar oder es werden Referate verteilt und anschließend in der kleinen Studentengruppe auf der Station (3-4 Studenten oder PJler) besprochen. Auch ich musste in der Pulmologie einen Patientenfall und die zugehörige Theorie vorstellen. Jedoch war dies keine stressige oder strenge Situation, sondern galt lediglich einem höheren Lernerfolg. Beeindruckt hat mich, wieviel Lehre in die Praxis dort eingebaut wurde und man zu keinem Zeitpunkt als billige Arbeitskraft missbraucht wird. Insbesondere in der körperlichen Untersuchung konnte ich in Kuba sehr viel Erfahrung sammeln, da diese einen wesentlich höheren Stellenwert hat als in Deutschland. Zudem wird man stets ermuntert, bestimmte Themengebiete selbständig nachmittags nachzuarbeiten und diese werden dann am nächsten Tag gemeinsam besprochen.

Meist war mein Praktikumstag am früheren Nachmittag beendet. Es gab keine festen Anwesenheitszeiten und ich verabschiedete mich meist, wenn es nichts mehr für mich zu tun gab.  PJler haben Wochenenddienste („Guardias“) abzuleisten, bei „Pasantías“ (Famulaturen) wird dies nicht erwartet. Ein Nachteil am Krankenhaus war der relativ lange Anfahrtsweg zur Klinik, ca. 45min mit zwei Bussen, jedoch war mir der gute Ruf dieser Klinik diesen Aufwand allemal wert.

Die kubanischen PJler und Assistenzärzte waren alle sehr nett und hilfsbereit, ein privater Kontakt war allerdings sehr schwer herzustellen. Zum einen lebten die meisten in der Nähe des Krankenhauses und somit weiter vom Stadtzentrum entfernt, zum anderen sind sie sehr im Klinikalltag eingespannt und haben wenig Freizeit, bzw. Kinder oder andere Verpflichtungen zuhause. Das Leben auf Kuba ist nicht mit unserem Studentenleben mit abendlichen Kneipenbesuchen oder Wochenendausflügen vergleichbar. Als Mädchen sollte man das Interesse der männlichen Medizinstudenten mit Vorsicht genießen, da diese meist kein rein freundschaftliches Interesse haben – wie auch sehr viele der Kubaner, insbesondere gegenüber europäischen Ausländerinnen.

Sprache und Unterkunft

Eine typische Straßenszene in Havanna
Eine typische Straßenszene in Havanna

Der kubanische Dialekt ist deutlich schwieriger zu verstehen als das spanische „Castellano“, allerdings mit etwas Eingewöhnung auch gut machbar. Je besser die Spanischkenntnisse sind, desto mehr nimmt man von der Famulatur mit. Deswegen würde ich sie keinem mit schlechten Spanischkenntnissen empfehlen, da die Kubaner meist kein Englisch sprechen und im Krankenhaus nur Spanisch gesprochen wird.

Die günstigste Weise in Kuba zu wohnen, ist in sogenannten „Casa Particulares“. Dies sind Zimmer, die, staatlich genehmigt, von kubanischen Familien an Ausländer vermietet werden. Pro Zimmer zahlt man in Havanna meist 20-30 CUC, bei längeren Aufenthalten kann man niedrigere Preise verhandeln. Da ich viel Besuch hatte, hatten wir uns meist ein Zimmer geteilt, weswegen ich durchschnittlich 5-7 CUC pro Nacht zahlte. Alleine ist es in Kuba sehr viel teurer.

Empfohlene Adressen:

  • Hostel mit 6er Zimmer für 5 CUC/Nacht: „Hamel Hostel“, Calle Hospital no. 308 e/San Lazaro y Hamel, 07 873 4222,

viel Kontakt zu anderen Backpackern, sehr günstig.

  • Casa Particular Zimmer „Mercedes y Rolando” (verhandelt auf 20 CUC pro Nacht): , Calle Neptuno #1219 bajos entre Mazón y Basarrate, Havanna

sehr nett und hilfsbereit.

Ich würde für die ersten beiden Nächte ein Zimmer vorreservieren und dann vor Ort persönlich ein Zimmer suchen. Es gibt eine große Auswahl an „Casa Particulares“. Hostels sind weniger verbreitet auf Kuba.

Das Leben, Land und Leute auf Kuba

Die für Kuba bekannten, schönen, alten Limousinen am Placa Central Havanna Viejo
Die für Kuba bekannten, schönen, alten Limousinen am Placa Central Havanna Viejo

Während meiner Vorbereitung auf Kuba begegnete mir häufig die Beschreibung „En Cuba la vida no es fácil“, welche ich  rückblickend auch als absolut treffend empfinde. Während meines Aufenthaltes und der Reise quer durch die Insel begegnete mir der Kommunismus an jeder Straßenecke. Man lernt ein völlig anderes politisches System mit all seinen Vorteilen wie z.B. Solidaritätsgedanke, jeder Kubaner hat ein Dach über dem Kopf, Nahrung und medizinische Versorgung, aber auch den diversen Nachteilen kennen. Insbesondere wenn der kubanische, doch sehr arme Lebensstil auf den Luxus der Touristen trifft, entstehen Komplikationen. Sehr häufig wird versucht, den Touristen völlig horrende Preise abzuknöpfen und Touristen werden somit meist als Einnahmequelle verstanden. Männliche Kubaner haben ein ausgeprägtes Interesse an Ausländerinnen, da viele sich die Möglichkeit der Auswanderung erhoffen.

Trotz der vielen Probleme im Land besteht jedoch ein beeindruckender Frohsinn und Lebensgeist der Bevölkerung. Salsa, Musik und Tanz ist ein fester Bestandteil im Alltag und man kann den „Salsa Lessons“ mit beeindruckend guten kubanischen Tänzern nicht entkommen. Ich besuchte häufiger einen Salsa Club in Havanna, in dem Kubaner und Ausländer bunt gemischt bis spät in die Nacht Salsa tanzten.

Eine große Herausforderung stellt das sehr dürftig ausgebaute Internet in Kuba dar. Mittlerweile gibt es an gewissen Stellen oder Parks in den meisten Städten staatliche Internetpunkte, jedoch besteht sonst keine WLAN Versorgung der Häuser. Man kann sich für jeweils 2 CUC die Stunde Internetkarten kaufen und dann über WhatsApp oder E-Mails Kontakt mit zuhause aufnehmen. Skype funktioniert nicht und für Internettelefonate ist die Verbindung meist zu schlecht. Der positive Aspekt hiervon ist, dass man viel in Kontakt mit der Bevölkerung kommt, da alle Fragen nicht über Google, sondern durch Ansprechen auf der Straße geklärt werden. Mich hat die Hilfsbereitschaft der Kubaner sehr beeindruckt.

Nach meiner Famulatur reiste ich noch mit zwei Freundinnen drei Wochen durch das Land. Der Rest des Landes unterscheidet sich stark von der Großstadt Havanna und ich fand es sehr interessant, dass eine Insel so unglaublich vielseitig sein kann. Von traumhaften Karibikstränden über Tabakfelder, Gebirge und tropischen Regenwäldern kann man auf Kuba alles entdecken. Insbesondere gefielen mir die weniger touristischen Gegenden, da hier die Bevölkerung nicht so durch den Tourismus verdorben wurde und sich über einen Austausch mit fremden Kulturen freute, ohne vorherrschend den finanziellen Aspekt vor Augen zu haben.

Ein großer Vorteil an Kuba ist die hohe Sicherheit. Sowohl in Havanna als auch während der Reise konnte man sich auch als Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit selbständig bewegen, stets mit Taxis oder sogenannten „Colectivos“ fahren und ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein ungutes Gefühl. Vor Taschendieben muss man sich trotzdem in Acht nehmen!

Mein Rückblick

Varadero auf Kuba kristallblaues Waser und Karibikstrand
Varadero auf Kuba kristallblaues Wasser und Karibikstrand

Zusammenfassend war die Zeit auf Kuba eine sehr ereignisreiche und lehrreiche Zeit für mich. Ich konnte unglaublich viele Erfahrungen sammeln und bin sehr froh einen Einblick in so ein komplexes und anderes Land erhalten zu haben. Nicht nur medizinisch, sondern auch persönlich, konnte ich einiges lernen und ich kann jeden zu solch einer Auslandserfahrung ermuntern.

Ich würde mich auch nochmals für Kuba entscheiden, jedoch sollte man sich der politischen Situation und der Rolle der Ausländer im Land bewusst sein. Insbesondere als Frau war es für mich eine gute Möglichkeit, ohne Gefahr ein exotisches Land alleine zu bereisen. Für einen längeren Aufenthalt oder Reise empfehle ich mit Freunden zu reisen, da es in Kuba nicht so einfach ist, Leute, insbesondere Kubaner, näher kennen zu lernen. Es reisen zwar einige Backpacker durchs Land, allerdings sind die wenigsten für längere Zeit an einem Ort.

T., A.

Freiburg, Oktober 2016

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1 Kommentar

  • Hola:)
    Sehr gerne würde ich mich auch dort bewerben! Könntest du mir bitte die genauen Kontaktdaten für die Bewerbung zukommen lassen? Das wäre sehr lieb!:) Ich habe meine Bewerbung an die Facultad Enrique Cabrera versandt, bin mir aber nicht sicher, ob es die richtige Kontaktadresse war…
    Liebe Grüße
    Anna

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