PJ USA – Innere Medizin

4. Juli 2015

in Chancen im Ausland, Fachgebiet, Innere Medizin, Land, Praktisches Jahr im Ausland, USA

USA, San Diego, University of California San Diego Medical Center Hillcrest (02.03.-26.04.2015)

Aufgrund der sehr guten Lehre ist es das Ziel zahlreicher Medizinstudierenden, einen Teil des Praktischen Jahres in den USA zu absolvieren. Die Zusage für einen Platz zu erhalten, wird jedoch zunehmend schwerer. Wer zudem anstrebt, für ein chirurgisches Tertial in die USA zu gehen, sollte sich dessen bewusst sein, dass insbesondere die Arbeitsbelastung in manchen chirurgischen Abteilungen sehr hoch ist. Ich habe zwei Rotationen in der Inneren Medizin  an der UCSD in  San Diego absolviert, kann dies sehr empfehlen und würde es auf jeden Fall wieder machen. 

Mein Ziel – ein PJ-Abschnitt in den USA

Seit Studienbeginn stand für mich fest, einen Teil des Praktischen Jahres im Ausland zu verbringen. Ein Auslandssemester während des klinischen Abschnittes meines Medizinstudiums hat mich in diesem Vorhaben bekräftigt, so dass ich nun einen Großteil meines PJ im Ausland verbringe und in diesem Bericht über meine Zeit in San Diego in den USA schreibe. Ich möchte die großartige Zeit in den USA keinesfalls missen und empfehle jedem, die Chance zu nutzen, das Praktische Jahr teilweise oder komplett im Ausland zu verbringen. Ich hatte mich für die USA entschieden, da ich vor allem von der sehr guten Lehre in den USA gehört hatte und darüber hinaus meine Englischsprachkenntnisse verbessern wollte. Das wunderbare Wetter in Südkalifornien und die unzähligen Freizeitmöglichkeiten tun ihr Übriges.

Bewerbung

Da meine Universität ein Austauschprogramm mit der University of California San Diego (UCSD) hat, kann ich über den Bewerbungsprozess außerhalb dieses Austauschprogramms relativ wenig sagen. Eine Bewerbung an der UCSD außerhalb eines Austauschprogrammes ist aber möglich; der Großteil der internationalen Studenten, die ich kennengelernt habe, hatte sich eigeninitiativ beworben.

Auf der Website der UCSD finden Interessenten alle notwendigen Informationen bezüglich der angebotenen „electives“ und der möglichen Zeiträume als auch aller einzureichenden Unterlagen. Man muss sich unbedingt an die auf der  Homepage vorgegebenen Zeiträume der „electives“ halten, die UCSD ist diesbezüglich sehr streng und lässt auch nicht mit sich verhandeln. Achtung: Während der Sommermonate sind die „electives“ den amerikanischen Medizinstudenten vorbehalten. Die Studiengebühren haben zuletzt 250$ betragen, sind aber laut Website nun auf 350$ erhöht worden. Aufgrund des Umfangs der Bewerbungsunterlagen ist es zu empfehlen, sich rechtzeitig um alles zu kümmern. Auch die Ansprechpartnerin vonseiten der UCSD findet man auf der Website.

Organisation nach erhaltener Zusage

Was Versicherungen betrifft, so muss man sich um eine Auslandskrankenversicherung als auch um eine Berufshaftpflichtversicherung kümmern. Auch eine Kreditkarte ist wichtig. Ich habe die DKB-Kreditkarte und bin sehr zufrieden mit dem Service. Man kann weltweit an allen Automaten kostenfrei Bargeld abheben. Als Back-up hatte ich eine Kreditkarte bei der Apobank beantragt.

Einen Visumsantrag stellt man online. Dazu braucht man seinen Reisepass und muss einige Fragebögen ausfüllen. Ich habe sehr kurzfristig innerhalb von zwei Tagen einen Termin beim Generalkonsulat in München bekommen, um mich persönlich vorzustellen. Ich habe ein B1/B2-Visum beantragt, allerdings bei der Einreise in San Diego erfahren, dass dies wohl nicht das richtige Visum gewesen sei. Am besten erkundigt man sich nochmal im Vorfeld beim amerikanischen Generalkonsulat, welches Visum das richtige ist. Der Termin bei dem Generalkonsulat verlief problemlos. Man sollte sich im Vorfeld unbedingt ein Schreiben von der für die Vergabe der „electives“ zuständigen Ansprechpartnerin (confirmation letter) der UCSD zukommen lassen, das den Aufenthalt an der UCSD bestätigt und diesen dann in das Generalkonsulat bzw. die Botschaft mitnehmen. Ich habe wenige Tage nach dem Termin das Visum zugeschickt bekommen, nachdem ich die Dringlichkeit betont hatte. Man sollte den „confirmation letter“ auch mit ins Handgepäck nehmen, da man diesen womöglich bei der Einreise vorzeigen muss.

Unterkunft in San Diego

Der Ocean Front Walk am Mission Beach
Der Ocean Front Walk am Mission Beach

Wie viele andere Studenten vor mir, habe auch ich bei dem berenteten Psychiater Socrates Pappas am Ocean Front Walk direkt am Mission Beach gewohnt. Socrates vermietet zwei Zimmer in seinem Haus und zwar ausschließlich an Medizinstudenten. Diese Unterkunft kann ich nur wärmstens empfehlen und rate, sich frühzeitig bei Socrates zu melden, da er unter Medizinstudenten mittlerweile sehr bekannt ist. Die Emailadresse von Socrates lautet: .

In der Garage von Socrates befinden sich Fahrräder als auch Surfbretter, die man jederzeit benutzen kann. Ansonsten ist alles vorhanden, was man zum täglichen Leben braucht. Die Miete beträgt 600$ und ist wirklich für die Lage sowie bei den hohen Mietpreisen in San Diego vergleichsweise günstig. Falls bei Socrates kein Zimmer mehr frei sein sollte oder eine Unterkunft in der Nähe des Krankenhauses bevorzugt wird, ist es möglich, bei der UCSD eine „housing list“ bei der zuständigen Ansprechpartnerin anzufordern, in welcher verschiedene Wohnmöglichkeiten aufgelistet.

Das Leben in San Diego

Der Botanische Garten im Balboa Park in San Diego
Der Botanische Garten im Balboa Park in San Diego

Ich hatte mir aus Kostengründen kein Auto gemietet, sondern habe stets den Weg zum Krankenhaus mit dem Bus zurückgelegt. Das öffentliche Netz in San Diego ist nicht gerade besonders gut, aber man kommt so gut wie überall hin. Von der Ansprechpartnerin an der UCSD, ihr  Büro ist auf dem Campus in La Jolla, erhält man die Unterlagen für den Antrag einer UCSD Student ID (Gebühr 15$) und mit der UCSD Student ID kann man somit nun ein vergünstigtes Monatsticket bzw. ein 30-Tage-Ticket für 54$ bei Judy in der Gilman Parking Structure (Campus La Jolla) kaufen.

Ohne die UCSD Student ID ist es nicht möglich, ein vergünstigtes Ticket zu bekommen, das reguläre Ticket kostet 72$! Das Monatsticket bzw. 30-Tage-Ticket ermöglicht die Nutzung aller Busse sowie der Trolley Linien. Mit der Hilfe von Google Maps kann man sich dann die Verbindungen anzeigen lassen. Außerdem gibt es einen kostenlosen Shuttle der UCSD, der unter anderem zwischen Hillcrest und dem Campus in La Jolla pendelt (https://blink.ucsd.edu/facilities/transportation/shuttles/ ).

Von anderen Studenten, die sich ein Auto gemietet hatten, habe ich damals erfahren, dass die Autovermietung „Dirt Cheap Car Rental“ wohl gute Konditionen für eine längerfristige Anmietung von mehreren Wochen für den Bereich San Diego anbietet (ab 400$ pro Monat). Allerdings werden für das Parken am Krankenhaus hohe Parkgebühren erhoben, die man zusätzlich bedenken sollte. Falls man einen längeren Road Trip plant, empfehlen sich eher Autovermietungen wie „Alamo“, die keine Zusatzgebühren für die Fahrt in anderen Staaten erheben.

Da die Kommunikation während der Rotationen im Krankenhaus zu einem Großteil per SMS erfolgt, empfiehlt es sich schon allein deshalb, eine amerikanische SIM-Karte zu kaufen. Ich habe meine SIM bei „7-Eleven“ gekauft, wo die Auswahl an Nano SIM-Karten aber leider sehr begrenzt war. In größeren Supermärkten wie „Vons“ gibt es teilweise eine bessere Auswahl. Den günstigsten Tarif bot während meiner Zeit „H20“ an.

Das Einkaufen im Supermarkt ist in Amerika relativ teuer, insbesondere was Milchprodukte, Obst und Gemüse angeht. Obst und Gemüse kann man vergleichsweise günstig bei „Sprouts Farmers Market“ kaufen, während sich für die übrigen Lebensmittel „Ralphs“ empfehlen lässt. Unbedingt vor dem ersten Einkauf an der Kasse nach einer „Ralphs Card“ fragen, mit der es zahlreiche Vergünstigungen gibt.

Mein PJ-Abschnitt am UCSD Medical Center Hillcrest

Das UCSD Medical Center in Hillcrest
Das UCSD Medical Center in Hillcrest

Während meines achtwöchigen Aufenthaltes an der University of California San Diego hatte ich zwei vierwöchige Rotationen in der Inneren Medizin belegt. Das Kursangebot der Inneren Medizin ist im Vergleich zu anderen Fächern eher gering. Ich hatte mich also für die Kurse „Clinical Pulmonary Physiology Laboratory” und “Clinical Nephrology“ entschieden. Beide Rotationen fanden am Medical Center in Hillcrest statt. Zwei Wochen vor Rotationsbeginn bekommt man eine Informationsmail von Adrianne, die alle wichtigen organisatorischen Aspekte sowie die Kontaktdaten des Supervisors und den Arbeitsbeginn/Treffpunkt für den ersten Tag enthält.

Hier in Kürze noch einige Infos zu den organisatorischen Aspekten: Am ersten Tag sollte man sich zuerst einen ID Badge beim Security Office besorgen. Ich brauchte für meine beiden Rotationen einen Kittel und es war ohne weiteres möglich, meinen langen Kittel aus Deutschland zu verwenden. Man muss sich somit nicht extra einen kurzen Kittel kaufen, den die amerikanischen Studenten tragen. Ansonsten sollte man Stoffhosen und Blusen bzw. Hemden tragen. Turnschuhe und Jeans werden nicht gerne gesehen.

Um Zugang zu dem Computersystem EPIC zu erhalten, sollte man den EPIC Helpdesk anrufen und seine Zugangsdaten erfragen. In den meisten Fällen bekommt man diese allerdings erst nach der Durchführung eines Onlinetrainings und eines EPIC-Kurstages. Falls es Probleme bei der Durchführung des Onlinetrainings gibt, sollte man einfach nochmal bei der zuständigen Ansprechpartnerin für die „electives“ der UCSD nachfragen und man bekommt eine Mail mit der Freischaltung des Onlinetrainings. Das Datum als auch den Ort des EPIC-Kurstages kann man ebenfalls telefonisch beim EPIC Helpdesk erfragen.

Meine Rotationen in der Inneren Medizin

  • Clinical Pulmonary Physiology Laboratory

Im Pulmonary Lab werden neben Incremental-, Rest- und Exercise-Tests als auch einigen anderen Untersuchungen hauptsächlich Lungenfunktionstests durchgeführt. Da jedoch der medizinische Direktor als einziger Arzt im Lab nicht immer vor Ort ist, hatte ich damals die erste Woche hauptsächlich mit den „Respiratory Therapists“ verbracht. Sie haben mir eine Einführung in die verschiedenen Tests gegeben und ich hatte somit die Gelegenheit, meinen eigenen Lungenfunktionstest zu absolvieren. Das Team der „Respiratory Therapists“ ist sehr nett und man wird sehr schnell integriert. Wenn man aktiv auf den medizinischen Direktor zugeht und Interesse zeigt, nimmt er sich viel Zeit und man bekommt eigene Aufgaben. So hat er mir einen Stundenplan erstellt, der mir Rotationen in die Schlafambulanz und in die Lungenambulanz ermöglichte.

Das Teaching des „Medical Directors“ ist sehr gut und findet regulär einen Vormittag pro Woche statt. Darüber hinaus erklärte er auch sehr gerne und er war ohne weiteres bereit, sogar für eine einzige Person Unterricht zu geben. Er vermittelt all die Grundlagen für die Interpretation der verschiedenen Tests, so dass man im Laufe der Zeit die Interpretation selbstständig übernehmen kann und diese danach von ihm korrigiert wird.

Ab meiner zweiten Woche habe ich dann drei Vormittage pro Woche in der Schlafambulanz verbracht. Der zuständige Oberarzt ist ausgesprochen nett und macht immer morgens vor den Patiententerminen ein sehr gutes Teaching. In der Ambulanz kann man die Patienten eigenständig sehen und bespricht diese danach mit dem Oberarzt. Nach der Rotation in die Schlafambulanz ist man ein Experte in den Themen Schlafapnoe und Insomnia. Drei halbe Tage pro Woche habe ich in der Lungenambulanz verbracht. Hier ist es nicht möglich, eigene Patienten zu sehen, sondern man folgt dem Altassistenten („Fellow“). Die meisten „Fellows“ erklären allerdings sehr viel.

Insgesamt habe ich dieses „elective“ als sehr gut und zugleich sehr lehrreich empfunden. Zu den Arbeitszeiten lässt sich folgendes sagen: Ich habe von montags bis freitags zwischen 7:30 und 8:00 Uhr begonnen und bis 16:00 bzw. 17:00 Uhr gearbeitet.

  • Clinical Nephrology

Die Nephrologie in Hillcrest hat keine eigene Station, sondern arbeitet als Konsildienst für die anderen Fachrichtungen. Das Nephrologie-Team des Medical Center besteht aus einem Oberarzt („Attending“) und zwei Assistenzärzten (einem „Fellow“ und einem „Resident“). Die Zusammensetzung des Teams ändert sich immer wieder, denn jede Woche kommt ein neuer „Attending“, die „Residents“ wechseln in einem zweiwöchentlichen und die „Fellows“ im vierwöchigen Rhythmus.

Der Tagesablauf ist sehr von der Visite geprägt. Je nach Vorgabe des „Attending“ beginnt die Visite zu unterschiedlichen Zeiten – zwischen 9:00 und 11:00 Uhr. Vor der Visite bereiten der „Resident“ und der „Fellow“ die Daten der Patienten vom Vortag und von der Nacht vor und führen eine Pre-Visite mit Kurzuntersuchung der Patienten durch. Bei der Visite werden dann diese Daten dem Oberarzt vorgestellt und die Fälle gemeinsam diskutiert. Nach drei Tagen hatte ich auch eigene Patienten bekommen und diese dann bei der Visite vorgestellt. Zwischendurch erklären die „Attending“ immer wieder das Vorgehen oder machen Teachings zu bestimmen Themen. Das Team ist sehr nett, die Hierarchie ist sehr niedrig und man kann ohne weiteres seine Fragen an den Oberarzt richten.

Auf Nachfrage war es möglich, in die Ambulanzen zu rotieren oder auch zusätzlich mit dem Transplantationsteam auf Visite zu gehen. Ähnlich wie in der Lungenambulanz kann man in der Ambulanz allerdings die Patienten nicht eigenständig sehen, sondern folgt dem „Fellow“. Dennoch lohnt sich ein Besuch der Ambulanz, weil man in kurzer Zeit viele Patienten sieht und bespricht. Man arbeitet von montags bis freitags von 8:00 bzw. 10:00 Uhr bis 16:00 bzw. 18:00 Uhr. Wenn man möchte, kann man auch mal am Wochenende kommen und dafür unter der Woche frei bekommen.

Freizeit

Der Blick vom Flugzeugträger Midway auf Downtown und die Coronado Bridge in San Diego
Der Blick vom Flugzeugträger Midway auf Downtown und die Coronado Bridge in San Diego

Im Krankenhaus habe ich kaum andere amerikanische Studenten kennengelernt, da oftmals nur ein Student einem Team zugeordnet wird. Um in Kontakt mit amerikanischen Studenten zu kommen, habe ich am Campus in La Jolla im Social Club Tennis gespielt. Einen Partner für ein Sprachtandem zu finden, hat sich leider als etwas schwierig herausgestellt, da hier kaum jemand Deutsch lernt. Ansonsten gibt es im International House auch sogenannte „Language Tables“, allerdings war ich dort nur einmal, weil das sprachliche Niveau nicht besonders hoch war.

In San Diego gibt es eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten. Ich hatte den „Lonely Planet Los Angeles, San Diego & Southern California“ gekauft, der ziemliche viele Informationen zu San Diego beinhaltet.

Attraktion Nummer eins in San Diego sind natürlich die vielen Strände und wenn man bei Socrates Pappas wohnt, hat man den Strand direkt vor der Tür und kann auch als Anfänger gut das Surfen ausprobieren, denn Surfbretter gibt es in seiner Garage und wetsuits sind auch vorhanden.

Hinzu kommt der „Balboa Park“, eine wunderschöne Anlage mit Museen und Gärten aller Art. In Downtown liegt der Flugzeugträger Midway, der sehr sehenswert ist. Zum Ausgehen ist das „Gaslamp Quarter“ zu empfehlen. Falls man ein Baseballspiel sehen möchte, gibt es  den „Petco Park“, in dem die Spiele stattfinden.

„Seaworld“ und Zoo San Diego habe ich beides nicht gemacht, denn die Eintrittspreise sind vergleichsweise hoch und ich habe gehört, dass sich beides vom Preis-Leistungsverhältnis nicht so sehr lohnt. Ich habe allerdings eine „Whale Watching Tour“ unternommen, was ich sehr empfehlen kann. Falls man Glück hat, kann man beim Surfen Delphine neben sich schwimmen sehen! Außerdem kann man am „Children’s Pool“ in La Jolla Seerobben von nächster Nähe beobachten.

Zum Shopping ist zu sagen, dass es dafür sowohl an der mexikanischen Grenze als auch in „Carlsbad“ ein Outlet-Center gibt. Um nach Carlsbad zu kommen, braucht man allerdings ein Auto. Als Mall ist die „Fashion Valley Mall“ zu empfehlen.

Im Anschluss an meine Rotationen hatte ich noch einen Road Trip unternommen und dabei folgende Orte besucht: Der „Joshua Tree National Park“ ist eine Wüstenlandschaft, die ca. 160 Meilen von San Diego entfernt ist. Von dort ging es weiter zum „Grand Canyon National Park“ (ca. 360 Meilen). Auf dem Weg zum „Zion National Park“ in Utah liegen schließlich der „Horseshoe Bend und Antelope Canyon  – beides in der Nähe von „Page“, Arizona, wobei der „Antelope Canyon“ nur im Rahmen einer Tour besichtigt werden kann. Nach dem Besuch des „Zion National Park“ folgte Las Vegas und schließlich Los Angeles.

Mein Fazit

Sonnenuntergang am Mission Beach
Sonnenuntergang am Mission Beach

Ein Aufenthalt in San Diego ist sehr zu empfehlen und ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Im Nachhinein würde ich mir aber ein Auto mieten, weil man sich damit viel Zeit und Ärger spart, wenn man nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist.

Wer erwägt, für ein chirurgisches Tertial an die University of California San Diego zu gehen, sollte sich bewusst sein, dass die Arbeitsbelastung in manchen chirurgischen Abteilungen sehr hoch ist und die Arbeitszeiten nicht studentenfreundlich sind.

Versucht auf jeden Fall bei Socrates ein Zimmer zu bekommen, das Leben am Strand und seine ausgesprochene Gastfreundlichkeit haben einen sehr großen Teil dazu beigetragen, dass San Diego ein unvergessliches Erlebnis für mich ist und mir den Abschied sehr schwer gemacht hat.

W., M.

San Diego, Mai 2015

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1 Kommentar

  • Hi M.W.,

    ich bin momentan im Hillcrest und muss eine vorläufige PJ Bescheinigung nach DE schicken. Dafür will das LPA einen Stempel sehen. Weißt du vielleicht wo ich den her bekommen kann der lesbar ist oder wie du das regeln konntest? Ich wäre dir super dankbar!!

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