Famulatur in Großbritannien – Pädiatrie und Chirurgie

29. April 2015

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Großbritannien, London, Great Ormond Street Hospital for Children (02.03.-01.04.2015)

Mein Ziel – das Great Ormond Street Hospital for Children in London, um als Mitglied eines der größten und besten Kinderkrankenhäuser weltweit, Einblicke in Operationen und Therapien von außergewöhnlichen Krankheiten zu bekommen, die man in einem normalen Krankenhaus niemals sehen würde. Es sollte eine Zeit mit großem Lernerfolg werden.

Motivation

Eine Famulatur im Ausland zu absolvieren, war schon immer mein Wunsch. Sprachlich gesehen, musste es ein englischsprachiges Land werden und da London seit einem Besuch in meiner Kindheit zu meinen Lieblingsstädten gehörte, wollte ich es hier versuchen. Mein Interesse liegt seit Beginn meines Medizinstudiums im Bereich Pädiatrie. Glücklicherweise befindet sich genau in London eines der besten Kinderkrankenhäuser weltweit: das Great Ormond Street Hospital for Children.

Die Bewerbungsschritte

Die Bewerbung im Great Ormond Street Hospital verläuft zunächst relativ einfach. Auf der Internetseite der Klinik sucht man sich einen Fachbereich aus und schreibt dann den jeweiligen Consultant per Email an. Ich hatte mich für die General Surgery mit Consultant Ms Cross entschieden. Sie ist u.a. Spezialistin auf dem Gebiet Neonatale Chirurgie. Dies könnte ich mir als späteren Berufszweig sehr gut vorstellen. Sie antwortete mir direkt positiv auf meine erste Email und leitete sie auch sogleich an die zuständige Personalabteilung weiter.

Dort sollte ich dann einen Lebenslauf und zwei Empfehlungsschreiben hinschicken. Nachdem ich dies erfolgreich erledigt hatte, bekam ich eine sichere Zusage. In den darauf folgenden Monaten erhielt ich dann fast wöchentlich neue Dokumente zum Ausfüllen und Zurückschicken. Auch ein polizeiliches Führungszeugnis auf Englisch wird verlangt, das man auf einer Internetseite „bestellen“ kann. Nach der ersten positiven Zusage braucht man etwas Geduld und Durchhaltevermögen. Das fast wöchentliche Ausfüllen und Zurücksenden von Dokumenten ist ein wenig zeitaufwendig. Ich hatte mich etwa 16 Monate vor meinem gewünschten Famulatur-Zeitraum beworben.

Weiterhin verlangt das Great Ormond Street Hospital für einen Praktikumsaufenthalt, egal wie lange der Zeitraum ist, eine Studiengebühr von 400 Pfund (ca. 560€). Der Betrag wird mit Praktikumsbeginn vom Konto abgezogen.

Wichtig ist es, auch noch zu wissen, dass die Klinik kein akademisches Lehrkrankenhaus einer Universität ist. Jedoch bietet das Personalbüro die Einschreibung am University College London an – gegen eine erneute Summe von 250 Pfund. Dies ist für eine gewöhnliche Famulatur nicht nötig, wird aber interessant, wenn es ums PJ und die PJ-Bestätigung geht. Die Einschreibung muss allerdings bereits ca. vier Monate vor Praktikumsbeginn erfolgen.

Sprachlich gesehen, ist es sicherlich sinnvoll, vorher einen Medical English Kurs zu belegen. Ansonsten werden keine besonderen Ansprüche oder Forderungen gestellt – also keine betriebsärztlichen Untersuchungen oder Impfnachweise, keine Versicherungen…

Das Great Ormond Street Hospital for Children

Welcome to Great Ormond Street Hospital for Children in London
Welcome to Great Ormond Street Hospital for Children in London

Das Great Ormond Street Hospital for Children, kurz GOSH, wurde im Jahr 1852 als erstes Kinderkrankenhaus Großbritanniens gegründet. Mit 387 Betten zählt es heute zu den größten Kinderkliniken Englands und Patienten aus dem ganzen Land kommen hierher, um behandelt zu werden. Anscheinend gehört es zudem zu den fünf besten Kinderkrankenhäusern weltweit.

Das Motto der Klinik lautet: „The Child first and always.” Im Sinne dieses Mottos ist die Klinik kinderfreundlich aufgebaut. Es gibt drei große Hauptgebäude, in denen die verschiedenen Stationen untergebracht sind, eine große Ambulanz, insgesamt 15 Operationssäle sowie eine kleine Kapelle, eine Schule, eine Kantine, einen Shop, eine Patientenwäscherei und vieles mehr. Alle Gebäude sind frisch renoviert und daher modern, freundlich und einladend.

Die gesamte Klinik ist in regenbogenfarben mit vielen Lichtspielen gestaltet. Die verschiedenen Stationen haben Tier- oder Märchenfigurennamen, sind dementsprechend eingerichtet und sehr bunt. Insgesamt gibt es 36 verschiedene Stationen mit ungefähr jeweils 10 bis 15 Betten. Jede Station ist für eine medizinische Fachrichtung zuständig. Die meisten Patientenzimmer sind Einzelzimmer mit eigenem Bad, Fernseher und einem Bett für die Eltern. Auf den Stationen gibt es auch eine eigene Küche für die Eltern. Für die Kinder gibt es große Spielzimmer mit Erziehern und Multimediaeinheiten mit Playstation- und Wii-Konsole oder Laptops und Tablets zum Ausleihen.

Neben dem „Doctor-Office“ befindet sich auf jeder Stationen ein Raum für die Mitarbeiter, in dem es kostenlosen schwarzen Tee, Kaffee, Milch, Toast, Marmelade, Butter, Ketchup und Cornflakes gibt. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so ließ  es sich morgens gut in den Tag starten. Ansonsten bekommt man als Student leider weder Verpflegung noch eine Ermäßigung in der Kantine.

Meine Station war die „Squirrel Ward“. Hier befinden sich alle allgemeinchirurgischen Patienten. Da die Chirurgen aber viele Patienten auf anderen Stationen mit betreuen, ist man quasi in der ganzen Klinik unterwegs. Sehr häufig lagen unsere Patienten nach ihrer Operation zum Beispiel auf der Intensivstation. Etwas überraschend fand ich, dass es im Great Ormond Street Hospital keine Notaufnahme gibt, jedoch werden sehr oft Notfallpatienten aus anderen Londoner Kliniken überwiesen.

Die Ärzte am Great Ormond Street Hospital for Children

Die Ärzte der Klinik zählen zu den Besten der Besten. Wer hier arbeitet und forscht, ist auf der medizinischen Karriereleiter ganz oben. Es gibt kaum ein Krankheitsbild, das hier noch nicht gesehen wurde. Die Ärzte und Medizinstudenten, die ich hier kennenlernen durfte, sind alle hochmotiviert gewesen. Freizeit war für sie ein Fremdwort. Neben vielen Fort- und Weiterbildungen gehört es unter den Ärzten zum guten Ton, sich gegenseitig über Krankheiten und neuste Forschungsergebnisse abzufragen. Auch ich wurde sehr gerne das eine oder andere gefragt. Falls ich die Antwort nicht wusste, war dies jedoch nicht weiter schlimm, weil die Ärzte genauso gerne erklärten, wie sie fragten.

Die Ärztestruktur ist anders als in Deutschland. Es gibt pro Station mehrere „Ärzteteams“, die aus einem „Consultant“ (vgl. Oberarzt), einem „Speciality Registrar“ (vgl. Facharzt), einem oder zwei  „Clinician Fellows“ (vgl. in etwa Assistenzarzt), einem „Foundation Year 1 & 2 Doctor“ und Medizinstudenten bestehen. Bis heute finde ich es immer noch sehr schwierig, das englische medizinische Ausbildungssystem mit dem deutschen zu vergleichen. Jedes Team kümmert sich um eine bestimmte Anzahl von Patienten, begleitet sie von der ersten Begegnung in der Klinik, über die OP bis zur Entlassung und Nachsorge. Ich gehörte zum Team von Consultant Ms Cross, eine sehr talentierte Ärztin, von der ich vieles lernen konnte.

Im Unterschied zu Deutschland werden alle Chirurgen mit den Titeln „Ms, Mrs oder Mr“ angesprochen, während die anderen Ärzte den Titel „Dr“ tragen. Mir wurde von den Chirurgen sogar erklärt, dass sie es als Beleidigung ansehen, wenn man sie „Doctor“ nennt.

Die Ärzte tragen hier übrigens keine Arbeitskleidung! Man muss relativ elegant gekleidet kommen: als Frau in Stoffhosen oder Stoffröcken (knielang!), Blusen, mit Ballerinas oder Absatzschuhen, als Mann in Stoffhosen und Hemd als auch gerne mit Krawatte. Wichtig ist, dass die Oberteile nicht über die Ellenbogen gehen – „Bare below the elbows.“

Die Patienten und Krankheitsbilder

Willkommen am Great Ormond Street Hospital for Children in London
Willkommen am Great Ormond Street Hospital for Children in London

Da das Great Ormond Street Hospital for Children national und international ein sehr gutes Ansehen genießt und sich auf viele seltene Krankheiten spezialisiert hat, kommen die Patienten aus dem ganzen Land und der ganzen Welt, um sich hier behandeln zu lassen. Ich würde behaupten, dass es kaum ein Krankheitsbild gibt, das hier noch nicht gesehen wurde. Die meisten internationalen Patienten kommen aus dem arabischen Raum. Es gibt hierfür sogar drei eigene Stationen speziell für internationale Patienten mit arabischen Hinweisschildern.

Insgesamt werden im GOSH viele körperlich und geistig schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche behandelt. Viele Patienten haben außergewöhnliche und sehr seltene Krankheiten und Syndrome. Zum Beispiel habe ich in meiner Famulatur-Zeit zwei Kinder mit dem Silver-Russell-Syndrom kennenlernen dürfen, wovon es weltweit nur etwa 400 dokumentierte Fälle gibt.

Zu den Patienten der General Surgery gehören alle Kinder mit komplexen Problemen im Bauchraum. Täglich auf dem Operationsplan findet man zum Beispiel elektive laparoskopische Hernienops, Stomaanlagen, laparoskopische Appendektomien, Zirkumzision, Orchidopexien. Aber auch komplexere Operationen finden fast täglich statt: offene Tumorchirurgie, besonders häufig Nephro- und Neuroblastome, aber auch Teratome, Wiederherstellung von angeborenen Zwerchfellhernie, Korrektur von Ösophagusatresien, Gastroschisis oder Omphalozelen oder Notfalloperationen von inkarzerierten Hernien oder NEC. Auch ausgefallene, seltene Tumore werden häufig behandelt. So gehörten zu meinen interessantesten Patienten zum Beispiel zwei Säuglinge mit riesigen Steißbeinteratomen, die Tumore waren jeweils größer als die Babys selbst, und ein zwei Monate altes siamesisches Zwillingspärchen. Die beiden Mädchen waren ab dem Sternum zusammen gewachsen und teilten sich Dünndarm, Leber und drei Beine.

Tagesablauf

Der neuere Teil des Great Ormond Street Hospitals in London
Der neuere Teil des Great Ormond Street Hospitals in London

Der Tagesablauf auf meiner chirurgischen Station war anders als in Deutschland. Es begann bereits damit, dass ich einen Stundenplan erhalten habe, der mir genau sagte, wann und was an welchem Tag läuft. So operiert jedes „Ärzteteam“ nur einmal pro Woche und ansonsten ist jeder Tag anders aufgebaut. Mindestens dreimal am Tag findet eine Visite mit dem Consultant mit Anwesenheitspflicht des behandelnden Personals statt. Morgens begann mein Arbeitstag um 8:00 Uhr und endete irgendwann zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr.

Meine Woche sah in etwa so aus:

Montag: „Outpatient clinic“: Es stellen sich jene Kinder vor, die in naher Zukunft geplant operiert werden sollen oder diejenigen, die bereits operiert worden sind und zur Nachsorge kommen. Nachmittags Stationsarbeit.

Dienstag: OP-Tag für das Team von Ms Cross. Das bedeutet morgens um 8:15 Uhr Treffpunkt im Anästhesieraum. Jeder, der an diesem Tag bei einer oder mehreren Operationen anwesend sein möchte, muss hierzu kommen! Zu Beginn stellt sich jede anwesende Person mit Name und Aufgabe vor, was an sich recht lustig war, denn auch der Chefarzt stellte sich jede Woche erneut vor. Danach erfolgt die Vorstellung der an diesem Tag zu operierenden Patienten mit geplantem Operationsablauf und eventuellen Komplikationen. Während das Anästhesieteam den Patienten vorbereitet, ist dann ganz im britischen Stil erst einmal Zeit für eine gemeinsame „Cup of Tea“. An einem Tag werden pro Operationssaal etwa vier Patienten operiert.

Im Operationssaal ist alles lockerer und entspannter als in einem deutschen OP. Zwischen den einzelnen OPs hat man bis zu einer Stunde Zeit, um erneut eine Tasse Tee zu trinken und den gratis Toast zu essen. Im Operationssaal selbst besteht keine generelle Mundschutzpflicht, auch nicht für den Chirurgen, und auch die Sterilität wird lockerer gehandhabt als bei uns. Zum Beispiel bringen die Ärztinnen ihre Handtaschen mit. Schockiert war ich auch etwas über den Umgang mit MRSA-positiven Patienten, es gab nämlich nur einen geringen hygienischen Unterschied zu den anderen Patienten.

Mittwoch: Stationsarbeit. Falls jedoch eine interessante OP eines anderen Teams stattfand, war ich mittwochs herzlich eingeladen, sie mir anzuschauen.

Donnerstag: „Meeting-Day“. Den ganzen Tag über finden verschiedene Meetings und Weiterbildungen statt. Zum Beispiel Röntgenbesprechung, Onkologie Meeting, Journal Club (Besprechung von neuesten Forschungsergebnissen). Auch wenn es anstrengend ist, zehn Stunden lang aufmerksam zu bleiben, kann man donnerstags sehr viel lernen.

Freitag: Stationsarbeit und Notfall-OP

Selbstständig arbeiten, darf man als Student leider nicht. In einer Operation steril mit an den Tisch zu gehen, ist quasi unmöglich, denn die anderen Mitglieder des Teams haben immer Vorrang. Meine Hauptaufgabe bestand vor allem darin, zuzuschauen und zu antworten, wenn man mich etwas fragte. Gerne durfte ich auch Fragen stellen. Als besonders schlimm habe ich meine „Untätigkeit“ jedoch nicht empfunden. Da die meisten Krankheitsbilder so außergewöhnlich sind, ist man wirklich ausreichend mit Betrachten, Verstehen und Erklären beschäftigt.

Falls man als Medizinstudent Interesse und Engagement zeigt, ist man im Great Ormond Street Hospital auch immer eingeladen, an einer Forschungsarbeit mitzuarbeiten.

Die Unterkunft

Das Great Ormond Street Hospital bietet leider keine Unterkunft für Medizinstudenten an. Auf Anfrage erhält man die E-Mail-Adressen von Zimmer-Vermittlern, mit denen das Krankenhaus kooperiert. Dort kann man seinen finanziellen Rahmen und einen Wunsch angeben, in welcher Zone Londons die Unterkunft sein soll. Hier gilt natürlich, je näher zum Krankenhaus umso teurer.

Meine Unterkunft hatte ich über eine Freundin organisiert, die im August 2014 auch ein Praktikum in London gemacht hatte. Darüber war ich sehr froh, denn es ist trotz der Hilfe der Vermittlungsfirmen ziemlich schwierig, eine Wohnung in guter Lage zu finden, die auch noch bezahlbar ist. Ich wollte unbedingt im Zentrum Londons wohnen (Zone 1), um alles zu Fuß erreichen können, vor allem das Krankenhaus, um die Kosten für die U-Bahn zu sparen.

Meine Unterkunft bestand aus einem Zimmer in einem Haus mit vier weiteren internationalen Medizinstudenten und Krankenschwestern. Wir haben uns die Küche und das Bad geteilt. Somit war man nie alleine, wenn man Gesellschaft wollte, konnte sich aber auch gut zurückziehen, wenn man seine Ruhe haben wollte. Die Lage war hervorragend: in 20 Minuten war ich zu Fuß in der Klinik und in etwa 40 Minuten in der Oxford Street. Auch eine U-Bahn-Haltstelle und der Hauptbahnhof waren um die Ecke.

Meine Freizeit

Die Londoner Skyline in der Dämmerung
Die Londoner Skyline in der Dämmerung

Jede freie Sekunde, die mir nach einem langen Arbeitstag blieb, habe ich  genutzt, um London zu erkunden. Da die Klinik super zentral liegt, ist von dort alles zu Fuß zu erreichen und es ist problemlos möglich, direkt nach der Arbeit ins Zentrum zu starten. Mehrere Kilometer habe ich so zurückgelegt und mir die Füße wund gelaufen.

Wer schon einmal in London war, der weiß, wie toll diese Stadt ist. Es gibt einfach so viel zu unternehmen und zu sehen. Angefangen bei den typischen Touristenattraktionen wie Big Ben, Tower Bridge, Westminster Abbey, Buckingham Palace, über die vielen Parks, Shoppingstraßen, Museen (alle kostenlos!), Pubs, Restaurants, Kinos und Shows. Manchmal war es auch möglich, die Klinik mit Erlaubnis etwas früher zu verlassen, jedoch wurde es nicht ganz so gern gesehen, weil man „beim Stadtbesichtigen ja nichts lernen würde…“ Wie bereits erwähnt, war „Freizeit“ für die Ärzte dort ein Fremdwort.

Außerdem bieten die Wochenenden eine hervorragende Möglichkeit, die nähere Umgebung zu erkunden. So kommt man zum Beispiel einfach mit dem Zug nach Oxford, Cambridge, Bath oder an die Küste nach Brighton und Eastbourne.

Mein Fazit

Meine vierwöchige Famulatur im Great Ormond Street Hospital for Children in London war insgesamt eine tolle Erfahrung. Negativ ist leider aufzuführen, dass selbstständiges Arbeiten in der Klinik als Student kaum möglich ist. Zudem ist London eine sehr teure Stadt und hinzu kommen die vom Krankenhaus verlangten Studiengebühren.

Mit der Unterstützung des Auslandsstipendiums von Medizinernachwuchs.de ist es mir trotz dieser hohen Kosten möglich gewesen, diese Famulatur wahrzunehmen. Dafür bin ich sehr dankbar. Eine Bewerbung für dieses Stipendium lohnt sich.

Positiv zu meiner Famulatur in London ist ganz klar zu sagen, dass man als Mitglied eines der größten und besten Kinderkrankenhäuser weltweit Einblicke in Operationen und Therapien von außergewöhnlichen Krankheiten bekommt, die man in einem normalen Krankenhaus niemals sehen würde. Natürlich entstehen so zudem Kontakte in die Arbeitswelt, die nach dem Examen durchaus von Vorteil sein können. Außerdem hat man ganz nebenbei die Möglichkeit, vier Wochen lang in London zu leben, die Stadt mit all ihren Facetten zu entdecken und zu genießen. Ich kann eine Famulatur im Great Ormond Street Hospital for Children also ganz klar empfehlen!

K., E.

Homburg, April 2015

Stipendiatin im Rahmen der Auslandsstipendien 2014-2015

Neue Ausschreibung der Auslandsstipendien

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1 Kommentar

  • Hey K.E.

    ich interessiere mich auch sehr für eine Famulatur an der Great Ormond Street und hätte diesbezüglich noch ein paar Fragen. Würdest du mir eine kurze Mail schreiben, damit ich dir darauf mit meinen Fragen antworten kann?

    Viele Grüße
    Stephan

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