Krankenpflegepraktikum in Togo – Chirurgie Notaufnahme

20. September 2013

in Chancen im Ausland, Krankenpflegepraktikum im Ausland, Notfallmedizin, Togo

Togo, Lomé, Universitätsklinikum Sylvanus Olympio (30.07-30.08.2013)

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Teil seines Krankenpflegepraktikums im Medizinstudium in Afrika zu absolvieren, dem kann ich nach meinem Aufenthalt in Togo nur wärmstens dazu raten, dieses auch zu tun. Insgesamt blicke ich auf diesen Monat in Westafrika äußerst positiv zurück und bin wirklich sehr froh, all diese Erfahrungen gemacht zu haben – auch, um unser Gesundheitssystem schätzen zu lernen und vielleicht im weltweiten Vergleich ein wenig besser einordnen zu können.

Wie alles begann…

Nach einem bereits absolvierten Teil des im vorklinischen Teil des deutschen Medizinstudiums obligaten Krankenpflegepraktikums an einem kleineren, deutschen Krankenhaus der Regelversorgung, war es für mich ein Wunsch, nicht nur ein größeres Klinikum kennen zu lernen, sondern auch ein anderes medizinisches System.

Vor einer Vorlesung des zweiten Semesters in Marburg, wo ich studiere, stellte sich der eingetragene Verein „Projekt-Westafrika e.V.“ vor, der Medizinstudenten aus ganz Deutschland zweimal jährlich die Möglichkeit bietet, entweder ihr Krankenpflegepraktikum, eine Famulatur oder sogar einen Teil des Praktischen Jahres in Togo zu absolvieren.

Ich bewarb mich also für die Praktikumsreise vom 30.07. bis 30.08.2013 und bekam auch prompt eine Zusage.

… und die notwendigen Vorbereitungen

Bei einem Vortreffen in Marburg, etwa einen Monat vor Beginn des Aufenthaltes in Togo, wurde den insgesamt vierzehn Teilnehmern der Reise mitgeteilt, wie genau sich das Praktikum gestalten würde und um was es sich im Vorfeld noch zu kümmern galt.

Sehr wichtig sind hierbei die typischen Reiseimpfungen wie die gegen Gelbfieber, Diphterie, Polio, Tetanus, Pertussis und für die Arbeit im Krankenhaus ganz besonders die Hepatitis-Impfungen.
Des Weiteren musste sich um eine Malaria-Prophylaxe gekümmert werden, die nicht obligat, jedoch sehr empfehlenswert ist, auch wenn die Wirkstoffe nicht gänzlich nebenwirkungsfrei sind und der finanzielle Aspekt dabei auch nicht ganz unerheblich ist.

Um Visum etc. brauchten wir uns nicht zu kümmern, das wurde vom Verein übernommen.
Außerdem hatten wir im Rahmen des Vortreffens die Möglichkeit, uns eine Station für das Praktikum auszusuchen. Ich entschied mich dabei für die chirurgische Notaufnahme.

Erste Eindrücke in der Klinik

Willkommen am Universitätsklinikum-Sylvanus-Olympio
Willkommen am Universitätsklinikum-Sylvanus-Olympio

Zu Beginn ist anzumerken, dass im französischsprachigen Togo nur sehr wenige Menschen in der Lage sind, sich auf Englisch zu verständigen, was glücklicherweise für die meisten Ärzte so nicht gilt, dafür aber fast grundsätzlich für den gemeinen Patienten. Da mein Französisch sich auf Grundkenntnisse aus der Schule beschränkt, war ich diesbezüglich vor Beginn des Praktikums ein wenig besorgt, was sich auch als nicht ganz unbegründet erweisen sollte.

Auf der Chirurgischen Notaufnahme werden vor allem Patienten nach Unfällen behandelt, was in Lomé in schätzungsweise 50 Prozent der Fälle nach einem solchen mit einem Motorrad der Fall ist. Begründet ist dieses darin, dass sich viele Menschen ein eigenes Auto nicht leisten können, ein Motorrad allerdings schon, und die Straßen, vor allem in der Innenstadt, somit stark durch diese besiedelt, ja fast überfüllt sind. Des Weiteren fehlen vielen Menschen wohl die finanziellen Mittel für einen Motorradhelm, so dass sehr viele Verletzungen im Bereich des Gesichts- und des Kopfbereichs zu beobachten waren. Dass teilweise drei oder sogar vier Personen dasselbe Motorrad benutzen, viele Fahrer keinen Führerschein besitzen und zudem die Verkehrsregeln chronisch missachten, tut wohl sein Übriges bezüglich der hohen in der Notaufnahme zu beobachtenden Patientenzahlen nach Motorradunfällen.

Einen weiteren hohen Anteil an Patienten bildeten Verbrennungsopfer, wobei es für solche auch eine extra Station gibt. Erstaunlicherweise fanden sich jedoch trotzdem viele in der Notaufnahme, wobei es sich recht oft um relativ junge Kinder handelte, die in Kontakt mit kochendem Wasser gekommen waren und teilweise wirklich schreckliche Verbrennungen davongetragen hatten.

Die Behandlung von Akutfällen war natürlich nicht Teil meines Aufgabenbereiches als Krankenpflegepraktikant, dabei zuzusehen aber doch oftmals eindrucksvoll und erschreckend zugleich.

Das Gesundheitssystem in Togo ist derart konstituiert, dass die Wenigsten eine private Krankenversicherung besitzen und sich die Patienten, wenn eine solche vorhanden ist, im Normalfall in die Obhut einer Privatklinik begeben. Eine gesetzliche Krankenversicherung gibt es nicht.

Aus diesem Grunde muss jeder Patient sowohl seine Behandlung als auch die Materialien für diese im Vorfeld selbst bezahlen, was im schlimmsten Falle dazu führt, dass ein Patient, der selbst aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht dazu in der Lage ist und gleichzeitig keine Familienangehörigen vor Ort besitzt, im Krankenhaus stirbt, ohne auch nur von einem Arzt angesehen worden zu sein.

Eine für europäische Verhältnisse gänzlich unvorstellbare Situation ähnlicher Art erlebte ich im Verlaufe des Praktikums auch: Ein Patient schleppte sich nach einem Unfall mit seinem Motorrad, übersät mit klaffenden Wunden, und bereits blutverschmiert in die Notaufnahme und war finanziell offenbar nicht in der Lage, seine Behandlung zu bezahlen. Er legte sich also ohne Liegeunterlage in eine Ecke der Räumlichkeiten der Notaufnahme, wo er eine geraume Zeit lang lag, ohne von einem Arzt beachtet zu werden und dabei weiterblutete, so dass sich unter ihm bereits eine Blutlache gebildet hatte, als er nach etwa zwei Stunden plötzlich aufstand und, ohne ein Wort zu sagen, die Notaufnahme verließ. Am darauffolgenden Tag entdeckte ich eben diesen Patienten bei einer Taxifahrt durch Lomé, wobei er angelehnt an eine Mauer mitten in der Stadt saß und den Eindruck machte, immer noch keinen Arzt gesehen zu haben und dem Tod recht nahe zu sein.

Mein Krankenpflegepraktikum

Operationssaal am Universitätsklinikum-Sylvanus.Olympio
Operationssaal am Universitätsklinikum-Sylvanus.Olympio

Meine Aufgabe als Pflegepraktikant bestand vor allem darin, Patienten, die bereits akut behandelt worden waren und zum Verbandswechsel kamen, zu versorgen, was ich auch recht schnell eigenständig tun durfte. Dabei mussten die Wunden gesäubert, von Eiter befreit, desinfiziert und der Verband erneuert werden. Ein paarmal durfte ich dabei auch Fäden einer genähten Wunde ziehen, was in Deutschland im Allgemeinen ärztliches Aufgabenfeld ist.

Wäre die Kommunikation mit dem Patienten bei dieser Behandlung nötig gewesen, wäre ich hier sicherlich an die Grenzen meiner Sprachkenntnisse bezüglich des Französischen gestoßen. Sehr ungewohnt für einen Medizinstudenten aus Deutschland war allerdings, dass der Patientenkontakt in Togo einen sehr untergeordneten bis gar keinen Stellenwert hatte, so dass weder vor, noch beim Verbandswechsel zwischen Patient und Pfleger/Arzt kommuniziert wurde, was es für mich einfacher machte, was ich aber sicherlich bei besseren Sprachkenntnissen anders gehandhabt hätte.

Des Weiteren durfte ich bei der Behandlung leichter Akutfälle assistieren und dabei regelmäßig Spritzen injizieren, sowohl intramuskulär als auch subkutan, was in Deutschland für einen Krankenpflegepraktikanten undenkbar ist, nach entsprechender Anleitung allerdings wirklich gut funktionierte und nach ein bisschen Übung rein handwerklich auch keine allzu schwere Aufgabe darstellte. Außerdem war es mir ein paarmal erlaubt, unter ärztlicher Anleitung zu diagnostischen Zwecken Blut abzunehmen und auch zusammen mit einem Physiotherapeuten, einen Gipsverband anzulegen bzw. einen solchen zu entfernen.

Schade war, dass mir das vorher vom Praktikumsleiter in Aussicht gestellte Nähen von Wunden verwehrt blieb, da sich keine Situation fand, in der nicht ein togolesischer Medizinstudent in weit höherem Semester zur Stelle war, der bei dieser Aufgabe natürlich Vorrang hatte. Aber auch durch das wiederholte Zuschauen bei dieser Tätigkeit war, denke ich, einiges für mich zu lernen, so dass ich mich nun in der Lage sehe, dies mit ein wenig Übung auch eigenständig zu leisten, zumal das Nähen sicherlich eine Tätigkeit ist, die im vorklinischen Teil des Medizinstudiums sicherlich noch nicht zu beherrschen ist.

Überraschend und gleichzeitig schockierend für mich war der allgemeine Umgang mit Schmerzen.
Vor dem Nähen einer Hautwunde, egal wie tief diese war, wurde beispielsweise zwar ein Lokalanästhetikum gespritzt, allerdings keine Sekunde gewartet, bis dieses hätte wirken können, sondern sofort losgenäht, so dass die Patienten teilweise lautstark schrien, ohne dass das den Arzt auch nur mit der Wimper zucken ließ. Einmal konnte ich sogar beobachten, wie ein Arzt einen Patienten, den er gerade an einer schädeltiefen Kopfwunde nähte, schlug, damit dieser den Kopf wieder in die richtige Position legte – kaum vorstellbar für europäische Maßstäbe.

Ein paarmal entschied ich mich dafür, einer Operation beizuwohnen. Dazu lässt sich sagen, dass mir natürlich noch die Kompetenz fehlt, Operationsmethoden oder Qualitäten von Chirurgen in Togo mit den hierzulande agierenden Operateuren differenziert zu vergleichen. Selbst dem Unwissenden fällt allerdings auf, dass die grundsätzlichen Hygienebedingungen und vor allem die Vorstellungen von Sterilität im Operationsraum in Togo um Welten von denen hierzulande abweichen. Deutlich wird dieses schon daran, dass ich bei meinen Hospitationen im deutschen „OP“ immer etwa fünf Meter Abstand zum sterilen Operationstisch mit allen Operationswerkzeugen zu halten hatte. In Togo stand ich direkt daneben.

Auf zwei Operationen, die mir ganz besonders in Erinnerung geblieben sind, möchte ich noch kurz eingehen. Bei der ersten handelte es sich um eine Amputation des Unterschenkels nach einem zwar komplizierten, aber auch in Togo behandelbaren Bruch der Tibia (Schienbein). Der Patient, ein Schreiner, konnte sich diese für togolesische Verhältnisse recht kostspielige Behandlung allerdings nicht leisten und stand unter Druck, möglichst schnell wieder arbeiten zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Also entschied er sich für die deutlich preisgünstigere Amputation, in deren Folge, so hatten es ihm die Ärzte zumindest versprochen, er in guten zwei Wochen wieder seinen Beruf aufnehmen könne.

Die Operation fand nicht unter Vollnarkose, sondern unter Periduralanästhesie statt, so dass nur die untere Extremität des Patienten dabei schmerzunempfindlich war und der Patient das Sägen an seinem Unterschenkel im Verlaufe der Operation mit eigenen Ohren hören konnte. Der gesamte Unterschenkel wurde nach der Operation in einen handelsüblichen Plastikmülleimer im Operationsraum gestellt und dort auch erst einmal belassen, ein wirklich makabres Bild, das mir sehr in Erinnerung geblieben ist.

Die zweite Operation, die ich kurz beschreiben möchte, war letztlich keine Operation im klassischen Sinne. Im physiotherapeutischen Behandlungsraum – warum auch immer gerade dort – wurde dabei ein Patient mit doppeltem Femurbruch (Oberschenkelbruch) und einseitigem Tibiabruch behandelt, indem durch beide Fersenbeine ein Titanstab gebohrt wurde, und zwar mit einem handelsüblichen Bohrer von „Bosch“, der nicht einmal einwandfrei funktionierte. Dabei injizierte der behandelnde Arzt einseitig an jedem Fuß ein wenig Lokalanästhetikum. Auf die Frage, warum denn nicht auch auf der anderen Seite jedes Fußes, antwortete er, dass er ja nicht genau wüsste, wo der Titanstab herauskommen würde und er dieses nur abschätzen könnte. Der Patient sah also zu, wie ihm die beiden Stäbe unter unzureichender Schmerzunterdrückung durch die Fersenbeine gebohrt wurden und verhielt sich dabei noch bemerkenswert tapfer, auch wenn ihm der Schmerz ins Gesicht geschrieben war.

Togo – Eindrücke vom Land

Auch dies ist Afrika
Auch dies ist Afrika

Neben dem Praktikum waren vom Vorsitzenden des „Projekt-Westafrika e.V.“, der mit uns vor Ort in Lomé war, für die Wochenenden einige Ausflüge organisiert worden, um uns Praktikanten die afrikanische Kultur sowie Land und Leute näherzubringen.

Dazu verbrachten wir ein Wochenende im östlich von Togo gelegenen Nachbarland Benin, eines im westlich gelegenen Ghana als auch zwei im Inneren des Landes Togo und waren auch in Lomé selbst oft unterwegs. Wir besichtigten die Hauptstädte von Ghana und Benin, machten eine Wandertour zu den höchsten Wasserfällen Westafrikas, die in Ghana gelegen sind, schauten uns Kaffee- und Kakaoplantagen an, besuchten ein Lepradorf, in dem aus ihren Dörfern verstoßene ehemals Leprakranke mit ihren Familien wohnen, und waren auf einigen afrikanischen Märkten zugegen. Zudem schauten wir uns ein paar einfache afrikanische Dörfer an, um zu erleben, wie der gemeine Westafrikaner lebt, besuchten einen Voodoo-Markt, was die Staatsreligion Benins darstellt, und noch einiges andere.

Zuletzt möchte ich auf ein paar Aspekte eingehen, die ich so nicht erwartet hätte bzw. über die ich mir vorher nicht im Klaren war. So war ich sehr überrascht darüber, wie wenig gefährlich der ganze Aufenthalt für uns Weiße doch war. Das mag teilweise durchaus daran gelegen haben, dass wir oftmals mit dem Vorsitzenden des Vereins unterwegs waren, der gebürtiger Togolese ist. Aber auch, wenn wir mal in Eigenregie, sogar nachts, in Lomé unterwegs waren, gab es aus meiner Sicht keinen einzigen gefährlichen Moment und auch keine Feindseligkeit von Seiten eines Afrikaners uns Weißen gegenüber. Wir konnten uns also völlig frei bewegen und hatten dabei zu jeder Zeit das Gefühl, sicher zu sein. Das hätte ich im Vorfeld so nicht erwartet.

Außerdem war, wie ich finde, sehr auffällig, wie arglos die einzelnen religiösen Gruppen, zumindest in Togo, miteinander umgehen, was selbst vom afrikanischen Vorsitzenden des Vereins als immer noch beeindruckend empfunden wird. Bei einer Verteilung von etwa 30 Prozent Christen, 20 Prozent Muslimen und etwa 50 Prozent Animisten finde ich es doch sehr erstaunlich, dass in Togo keinerlei Unruhen oder Zusammenstöße zwischen den einzelnen religiösen Gruppen stattfinden und auch einzelne Personen unterschiedlichen Glaubens friedlich zu interagieren scheinen.

Zuletzt ist mir sehr klar geworden, dass Afrika nicht gleich Afrika ist. Man muss sich bewusst sein, wie sehr sich die einzelnen Länder Afrikas voneinander unterscheiden, wenn man diesen Kontinent besucht. Bezüglich Flora und Fauna, bezüglich religiöser Zusammensetzung, bezüglich Wohlstand und Armut als auch bezüglich kultureller Aspekte. Besonders deutlich wurde dies im Vergleich zwischen Ghana und Benin. Ghana, als für afrikanische Verhältnisse äußerst fortschrittlicher, demokratischer Staat mit guten Straßen, vielen großen Autos, einer gepflegten und sauberen Innenstadt, der auch touristisch etwas zu bieten hat und im krassen Gegensatz dazu, das ärmliche Benin, das zu den sechs ärmsten Ländern Afrikas gehört, kaum befestigte Straßen besitzt und insgesamt schon auf den ersten Eindruck sehr schmutzig wirkt. Togo befindet sich nach meinem Eindruck und auch bezüglich des Bruttoinlandsproduktes irgendwo dazwischen.

Mein Fazit

In einem Lepradorf bei Kpalime in Togo
In einem Lepradorf bei Kpalime in Togo

Zusammenfassend lässt sich zu meinem Krankenpflegepraktikum sagen, dass die Sprachbarriere größer als erwartet war, auch wegen des togolesischen Dialektes, auf meiner Station allerdings kein allzu großes Problem darstellte, da die meisten Ärzte und auch Pfleger ein recht passables Englisch sprachen.

Die Verhältnisse im Krankenhaus insgesamt und auch das togolesische Gesundheitssystem haben, wenn ich ganz ehrlich bin, meine Befürchtungen sogar übertroffen. Auch wenn vorher klar war, dass in Togo aufgrund der finanziellen Knappheit sicherlich auch nicht nur annähernd solche medizinischen Gegebenheiten wie in Deutschland vorzufinden sein würden, war doch vor allem der Umgang der Ärzte gegenüber ihren Patienten und vor allem der Umgang mit Schmerzen unglaublich nichteinfühlsam und hart, wobei ich natürlich immer nur für die chirurgische Notaufnahme sprechen kann.

Was meine praktischen Tätigkeiten angeht, kann ich klar konstatieren, dass ich weit mehr machen durfte und auch weit mehr handwerkliche Fähigkeiten erworben habe, als das jemals in Deutschland im Krankenpflegepraktikum möglich gewesen wäre.

Insofern kann ich jedem, der mit dem Gedanken spielt, sein Krankenpflegepraktikum im Medizinstudium in Afrika zu absolvieren, nur wärmstens dazu raten, dieses auch zu tun. Insgesamt eine klasse Erfahrung, auch, um unser Gesundheitssystem schätzen zu lernen und vielleicht auch im weltweiten Vergleich ein wenig besser einordnen zu können!

Insgesamt blicke ich auf den Monat in Westafrika äußerst positiv zurück. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich all diese beschriebenen Erfahrungen machen durfte und hoffentlich nicht nur bezüglich meiner medizinischen Fähigkeiten, sondern vor allem auch, was meine persönliche Entwicklung angeht, ein kleines Stückchen weitergekommen bin.

M. Mayer
Marburg, September 2013

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1 Kommentar

  • Hallo,
    Mein Name ist Marie Meyer und ich bin Medizinstudentin an der LMU (in München).
    Ich interessiere mich für eine Freiwilligenarbeit im Rahmen eines Pflegepraktikums im Ausland. Ich habe bereits 2 Krankenpflegepraktiken in Luxemburg gemacht und müsste nun noch genau 30 Tage in einem Krankenhaus arbeiten vor meiner Abschlussprüfung.
    Ich würde dieses Praktikum gerne zwischen dem 7. September 2016 und dem 16. Oktober durchführen und wollte Sie daher fragen welche Destinationen sie mir empfehlen würden.
    MfG,
    Marie Meyer

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