Famulatur in Argentinien – Gastroenterologie und Hepatologie

4. Februar 2013

in Argentinien, Chancen im Ausland, Famulatur im Ausland, Gastroenterologie

Argentinien, Rosario, Hospital Provincial del Centenario (27.08-28.09.2012)

Famulieren im Land des Tangos. Wieder zurück kann ich sagen, dass sich jede Investition in diese Famulatur richtig gelohnt hat. Es war eine wunderbare und Interessante Zeit in Argentinien, genauer gesagt in Rosario. Die Offenheit und Warmherzigkeit der Menschen hat mich sehr begeistert, vom Fachlichen her war es sehr lehrreich, und so ich denke bereits heute darüber nach, zu einem Teil meines PJ wieder nach Argentinien zurückzukehren.

Mein Ziel – Argentinien

Die spanische Sprache hat mich schon immer fasziniert und somit stand für mich schon sehr früh der Entschluss fest, dass ich mindestens eine Famulatur in Spanien oder Südamerika absolvieren würde. Die Wahl fiel letztendlich mehr oder weniger zufällig auf Rosario, Argentinien, wo ich in den zwei Monaten meines Aufenthaltes wunderbare Erfahrungen sammeln durfte.

Bewerbung und Organisation

Willkomen in Rosario – das Monumento Nacional A La Bandera bei Nacht

Als es dann galt, konkrete Pläne zu machen und mich ernsthaft um einen Famulaturplatz zu bewerben, was bei der eher entspannten Arbeitshaltung in Lateinamerika schon ein halbes bis ein Jahr vorher geschehen sollte, fing ich erst einmal an, mich im Internet umzuschauen, ohne so recht zu wissen, was ich eigentlich suchte. Diese Phase sollte jedoch nicht lange andauern, da mir eine liebe Bekannte, deren Tochter erst kurz zuvor begeistert von einem Praktikum in Argentinien zurückgekehrt war, die Kontaktdaten von „El Cambio“ weiterleitete.

El Cambio“, siehe auch die Vorstellung dieser Organisation auf Medizinernachwuchs.de, organisiert Auslandspraktika, Sprachkurse, Sabbaticals etc. in Argentinien, Uruguay und Chile. Seit einiger Zeit konzentriert man sich speziell auf Medizinstudenten/Famulaturen.
Noch am selben Tag rief ich dort an und Marco Pompeo, der Besitzer, nahm sich sehr viel Zeit, um sich meine Vorstellungen und Wünsche für eine Famulatur anzuhören und mich fundiert zu beraten. Nach einem zweiten Telefontermin, bei dem wir alles nochmal genau durchgegangen sind, musste ich nur noch ein Antragsformular bzgl. Sprachkurs, Unterkunft etc. ausfüllen, einen englischen Lebenslauf mitschicken, und konnte sämtliche weitere Organisation, abgesehen von der Flugbuchung, „El Cambio“ überlassen.

In der Zeit zwischen Bewerbung und Bestätigung (ca. 5 Monate) wurde ich regelmäßig über den Stand der Dinge informiert, sodass ich stets den Überblick über die Situation behielt und mich ruhig meinem Online-Spanischkurs, ebenfalls von „El Cambio“ organisiert, mit Sprachlehrern vor Ort, zur Vorbereitung widmen konnte. Auch später während meiner Famulatur hat sich das Team regelmäßig erkundigt, wie es mir dort geht und hatte stets ein offenes Ohr bei Fragen und Problemen… Zusammenfassend kann ich also hierzu sagen: „Wegen der guten Betreuung und Zuverlässigkeit ist „El Cambio“ auf jeden Fall weiter zu empfehlen, wenn man in Südamerika famulieren möchte!

Vorbereitung und Sprachkurs

Ein Visum ist derzeit für EU-Bürger, die sich bis zu 90 Tage im Land aufhalten, nicht notwendig. (Anm.d.Red.: Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man sich rechtzeitig bei der Botschaft des jeweiligen Landes nach den aktuellen Einreisebestimmungen erkundigen. Hierbei sollte man unbedingt erwähnen, dass man sich nicht zu Urlaubszwecken, sondern zu einer medizinischen Tätigkeit im Rahmen seines Medizinstudiums im betreffenden Land aufhalten wird.)

Was man auf jeden Fall benötigt, ist eine Auslandsreisekranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung für den Zeitraum der Famulatur.

Des Weiteren ist der komplette Standard-Impfschutz inkl. Hep A & B anzuraten (viele Hepatitis-Patienten!) und man sollte eine Tollwut-Impfung in Betracht ziehen, falls man Ausflüge z.B. zu den Wasserfällen von „Iguazu“ machen möchte. Eine Malaria- oder Tuberkulose-Prophylaxe war in meinem Fall nicht notwendig, aber hierzu bekommt man ausführliche Beratung und Auskunft z.B. durch einen Anruf beim Tropeninstitut der Universität.

Ein Tipp: Man sollte entweder vor der Famulatur über ein entsprechendes Sprachniveau verfügen oder vorher einen Sprachkurs machen – am besten natürlich vor Ort. Dies ist zwar nicht zwingend notwendig, macht es aber gerade am Anfang um einiges leichter. Ich habe zunächst ein paar Online-Stunden von zu Hause aus genommen und dann direkt vor der Famulatur drei Wochen Sprachkurs in Kleinstgruppen, d.h. nur zwei Schüler, gemacht. Die Teams der Sprachschulen, mit denen „El Cambio“ zusammen arbeitet, sind sorgfältig ausgewählt, kompetent, und stets hilfsbereit. Meine Spanischlehrerin Mariana DeSanctis z.B. ist an der Universität von Rosario zuständig für die Abteilung Spanisch als Fremdsprache und hat mir auch außerhalb der Sprachkurse mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Überhaupt war sie eher wie eine Freundin, als wie eine Professorin für mich.

Bzgl. des Famulaturzeugnisses und der Zusatzbestätigung für Auslandsfamulaturen habe ich es so gehalten, alles schon ausgedruckt und ausgefüllt mitzunehmen bzw. zusammen mit Mariana auszuarbeiten. Unterschrieben wurde wie gewohnt von der betreuenden Ärztin am letzten Famulaturtag. Wenn man die nötigen Informationen über das Krankenhaus für die Zusatzbestätigung nicht hat bzw. findet, sollte man frühzeitig mit dem Nachfragen beginnen, da auch das Beschaffen dieser Informationen vor Ort eine gewisse Zeit dauern kann.

Anmerkung: Der Kostenpunkt des Ganzen – d.h. drei Wochen Intensivsprachkurs Spanisch, fünf Stunden Onlinekurs, fünf Wochen Famulatur, Unterkunft in einer Gastfamilie für acht Wochen, Vermittlungsgebühr inklusive – belief sich auf ca. 2.300 EUR.

Anreise, Unterbringung, Verpflegung

La Catedral in Rosario

Was die Anreise betrifft, so fliegt man am besten nach Buenos Aires. Dies kostet je nach Buchungszeitpunkt ca. 800 bis 1.200 EUR. Von München aus gibt es keine Direktflüge dorthin, meinem Wissen nach gibt’s diese von Deutschland aus nur ab Frankfurt. Ansonsten heißt es, ein Zwischenstopp mit Aufenthalt in Barcelona oder Madrid einzulegen, was doch auch etwas Schönes ist. Ich bin anschließend direkt weiter geflogen nach Rosario, aber man kann natürlich auch einen Bus nehmen (z.B. Manuel Tienda Leon). Das kostet einfach ca. 150 Pesos (ca.25 EUR).

Dann bin ich mit einem „Remis“, eine Art Flughafen-Taxi, wobei der Fahrpreis vorher schon festgelegt ist, direkt vor die Haustür gebracht worden. Natürlich kann man auch ein Taxi nehmen, aber dann unbedingt vorher nach dem ungefähren Preis fragen. Und, v.a. in Buenos Aires, nie Transferangebote von Stellen annehmen, die nicht offiziell ausgewiesen sind!

Ich habe die gesamten acht Wochen bei einer sehr lieben Gastfamilie gewohnt. Dort habe ich Frühstück und Abendessen bekommen, um das Mittagessen musste ich mich in der Zeit vor der Famulatur selbst kümmern. Die Küche dort ist sehr einfach, aber lecker! Während der Famulatur war ich mit den Kollegen immer Mittagessen in der Krankenhauscafeteria und dies war praktisch schon in den Famulaturkosten mit inbegriffen. Man hatte stets die Auswahl zwischen „común“ (normales Menü) und „light“, wobei das „común“ fast immer Fleisch/Hähnchen etc. dabei hatte und das „light“ größtenteils vegetarisch war. Man überlebt also auch, wenn man (mal) kein Rindfleisch mehr sehen kann.

Die Lebensmittelpreise oder die Preise in den Restaurants sind ungefähr mit Deutschland vergleichbar, aber eher etwas niedriger. Da ich im Zentrum gewohnt habe, war eh alles, was man so braucht, in ein paar Blocks Entfernung erreichbar.

Erste Eindrücke vom Hospital Provincial del Centenario

An meinem ersten Tag, einem Montag, hatte mich meine Spanischlehrerin zum Krankenhaus begleitet, für den Fall, dass ich etwas nicht finde etc. – total lieb von ihr!

Man sollte sich nicht vom Gebäude abschrecken lassen. Es ist inzwischen über 100 Jahre alt und renoviert wird nur spärlich, doch das sagt ja nichts über die Geräteausstattung, es gibt durchaus moderne Endoskopie-Geräte, eine relativ neue Dialysestation, MRT…, die Qualität der Ärzte oder den Umgang der Kollegen untereinander aus.

Ich wurde dann auf der Gastro-Abteilung gleich von Prof. Hugo Tanno, dem Chef persönlich, empfangen. Er hat mich gleich nach der sehr herzlichen Begrüßung und einer kurzen Erklärung des täglichen Ablaufs bei den Kollegen vorgestellt, die mir alle sofort das „Du“ angeboten haben. Ja und dann ging’s auch schon los zur ersten Visite. Ich wurde sehr freundlich ins Team aufgenommen und wie eine Kollegin behandelt. Man hat sich auch ständig danach erkundigt, ob ich auch wirklich alles verstanden habe und ich konnte jederzeit Fragen stellen.

Gleich in der ersten Mittagspause wurde mir auch das „richtige“ Mate-Trinken beigebracht. Mate ist das Traditionsgetränk der Argentinier. Wer auf Kaffee schon stark reagiert, sollte hier lieber vorsichtig sein.

Neben mir gab es auch immer zwei oder drei „PFO“ Studentinnen/Studenten auf der Abteilung. Das Medizinstudium in Argentinien dauert ebenfalls sechs Jahre, wobei die neunmonatige „Práctica Final Obligatoria“ (PFO) am Schluss ungefähr dem PJ entspricht. Während dieser Zeit müssen die Studenten drei Monate in einer Notaufnahme, drei Monate in einem Gesundheitszentrum der Primärversorgung und drei Monate je vier Wochen auf verschiedenen Stationen im Krankenhaus arbeiten. Ich wurde sofort in ihren Kreis aufgenommen und habe die Vormittage über das Gleiche gemacht wie sie. Man muss sagen, dass die „PFO“ im Krankenhaus nicht so stressig ist, wie das PJ…

Meine Famulatur auf der Gastroenterologie und Hepatologie

Drei 'Residentes' und ich im Hörsaal des Krankenhauses
Drei ‚Residentes‘ und ich im Hörsaal des Krankenhauses

Der normale Arbeitstag begann um 8:00 Uhr mit einer kurzen Morgenbesprechung, bei der natürlich schon der erste Mate getrunken wird. Danach ging es meist direkt zur Visite. Je nachdem, wer diese geleitet hat, konnte es sich über Stunden hinziehen, aber es kam auch vor, dass sie nach 45 Minuten auch schon wieder zu Ende war. Die Ärzte haben dabei stets alle meine Fragen beantwortet und sich immer wieder erkundigt, ob die Studenten auch ja alles verstanden haben. Gab es interessante Untersuchungsbefunde, hat uns v.a. Prof. Tanno sehr enthusiastisch den Fall und die Hintergründe erklärt, und darauf bestanden, dass wir alle (!) auch die Untersuchung durchführen.

Nach der Visite gab es vormittags meistens Endoskopien, während denen uns dann sozusagen die Krankheit anhand des „live“-Bildes noch einmal näher erklärt wurde. ERCPs fanden in einer anderen Abteilung statt, aber wer bei einer zusehen wollte, brauchte es nur zu sagen und dann wurde ein passender Termin/Patient gesucht. Des Weiteren gab es z.B. Aszites-Punktionen und Leberbiopsien satt, bei denen sich die Medizinstudenten auch aktiv einbringen konnten.

Wenn es mal keine technischen Untersuchungen zu sehen gab, konnte man entweder mit einem der Ärzte auf die Intensivstation oder in die Notaufnahme gehen und dort Patienten aufnehmen, untersuchen etc. oder man war bei sog. „Consultorios“ mit dabei, bei denen es auch jede Menge Gelegenheit gab, Anamnese zu erheben und zu untersuchen. Die Nachmittage bestanden meistens nur aus „Consultorios“. Ein „Consultorio“ besteht meistens nur aus diesen zwei Tätigkeiten, also so ungefähr, wie ein erster Termin in einer gastroenterologischen Praxis.

Insgesamt hatte ich einen sehr guten Einblick in die Gastroenterologie und Hepatologie. Dabei habe ich neben den „üblichen Verdächtigen“ auch in Europa praktisch nicht vorkommende Krankheitsbilder wie die Chagas-Krankheit kennen gelernt. Und im Allgemeinen habe ich viel öfter als hierzulande fortgeschrittene Stadien der Krankheiten zu Gesicht bekommen. Und was wirklich omnipräsent war, war die Hepatitis und ihre Folgen, – vor allem HepC.

Dies mag zum einen daran liegen, dass die Drogenproblematik in Südamerika größer ist. Zum anderen ist das Hospital del Centenario ein öffentliches und damit für die vielen Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos zugängliches Krankenhaus, wohin sich die Privatpatienten mit weniger schweren Erkrankungen nur ganz selten hin verirren.

Abgesehen von diesen Punkten, gilt Prof. Tanno als einer der Hepatologie-„Päpste“ des Landes und verfügt über unglaubliches Fachwissen, sodass sich jeder Patient geehrt fühlt, der dort behandelt wird…

Außer dieser praktischen Tätigkeit gab es mittwochvormittags immer ein einstündiges Seminar und mittwochabends nach Dienstschluss eine Weiterbildungsveranstaltung oder eine Falldiskussion der Hepatologie, sowie freitagmorgens Endoskopie-Seminare für die Assistenzärzte, an denen auch ich regelmäßig teilgenommen habe. Ansonsten ging mein Arbeitstag zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr zu Ende.

Leben in Argentinien

Caminito, La Boca, Buenos Aires – Heimat der Boca Juniors und des Tango

Wie oben bereits erwähnt, hatte ich während der ganzen Zeit bei einer Gastfamilie gewohnt. Das hatte zum einen den Vorteil, dass ich wirklich den ganzen Tag gezwungen war, Spanisch zu sprechen, und zum anderen, dass ich stets Leute bzw. einen Ansprechpartner um mich hatte.

Die Wohnung war, wie gesagt, sehr zentral gelegen, sodass ich vieles zu Fuß machen konnte – außer eben zum Krankenhaus zu gehen, denn dafür hätte ich ja fast eine Stunde früher aufstehen müssen. Dafür sind die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so teuer. Man kommt fast überall hin für umgerechnet nicht mal einen Euro pro Fahrt und man kommt i.d.R. zügig vorwärts, auch wenn Rush Hour ist. An den Fahrstil der Busfahrer muss man sich allerdings gewöhnen.

Und langweilig wird einem auch sonst bestimmt nicht. Tagsüber kann man ja die überschaubare Anzahl an Sehenswürdigkeiten besichtigen oder einen der vielen Stadtparks erkunden. Oder aber in eine der vielen guten Bars, Cafés oder Eisdielen gehen. Im Sommer ist es natürlich fast Pflicht, so oft wie möglich am Stadtstrand in der Sonne zu faulenzen. Ich war nun im Winter/Frühling dort, aber auch zu dieser Zeit kann man z.B. Kajak fahren oder ein Schiff bzw. eine Abenteuerbootstour auf dem Fluss nehmen, denn der Winter ist dort sehr mild. Es hat seit 1978 nicht mehr geschneit in Rosario…

…und wer nicht die ganze Zeit in Rosario bleiben und neben der Famulatur auch noch Urlaub machen will, hat es leicht, sich spontan ein Bus-Ticket nach Buenos Aires zu kaufen und dorthin einen Wochenendtrip zu machen. Wobei, ein Wochenende ist dafür fast zu kurz! Man kann sich ja auch mehr Zeit nehmen und das Ganze mit Montevideo auf der anderen Seite des Flusses verbinden. Und wer lieber Weingüter besichtigen will, der nehme am besten den Bus nach Mendoza… Eigentlich gibt es sehr gute und günstige Busverbindungen zu allen wichtigen und interessanten Orten des Landes. Man muss allerdings, möchte man z.B. nach „Iguazu“, einiges an Fahrzeit einplanen.

Bezüglich der Lebenshaltungskosten kann ich nur sagen, dass es keine so großen Unterschiede gibt zu unseren hierzulande. Kosmetika können zuweilen sogar etwas teurer sein, fürs Handy kann man sich sehr günstig eine SIM-Karte von dort kaufen, Schuhe und Kleidung haben in etwa das gleiche Preisniveau und Kinokarten sind ab ca. 6 EUR zu haben. Über den Eintritt in die Clubs kann ich allerdings nichts sagen, da ich immer umsonst reingekommen bin.

Apropos Clubs! Es ist absolut üblich für Studenten und junge Leute z.B. am Samstag erst um 8:00 Uhr nach Hause zu kommen und dann bis nachmittags zu schlafen. Im Allgemeinen gehen die Argentinier sehr gerne und spät weg, und sei es auch nur, um sich in der Bar um die Ecke mit ein paar Freunden auf ein Feierabendbier zu treffen. Sie sind sehr lockere, kommunikative und herzliche Leute. Sie gehen offen und freundlich miteinander um und sind stets neugierig und interessiert. Übrigens, wenn man bei einem der vielen netten Gespräche mal Probleme mit der Sprache haben sollte, braucht man sich keine großen Gedanken zu machen. Die meisten loben einen trotzdem für das „tolle“ Spanisch, ganz egal, ob man gerade totalen Unsinn von sich gegeben hat oder nicht. Außerdem kann man im Notfall auf Englisch ausweichen, denn die Mehrheit sind begeisterte Englisch-Lerner bzw. Sprecher und bemühen sich stets, einen zu verstehen.

Schade, dass die Semesterferien nur gut zwei Monate dauern, denn die Zeit, die man dadurch dort in Argentinien verbringen kann, ist eigentlich viel zu kurz. Oder man möchte am liebsten gar nicht mehr weg, so wie ich.

Zusammenfassung

Skyline von Rosario – Argentinien

Ich hoffe, man merkt es meinem Bericht an, wie sehr mir meine Reise nach Argentinien gefallen hat. Die Offenheit und Warmherzigkeit der Menschen hat mich sehr begeistert, vom Fachlichen her war es sehr lehrreich, und ich denke darüber nach, einen Teil des PJ dort zu absolvieren. Aber auch als Reiseziel ist das Land sehr interessant, es gibt so viel Schönes zu entdecken.

Es hat sich richtig gelohnt, in diese Famulatur zu investieren – und einen großen Dank an dieser Stelle noch einmal an „El Cambio“ für die Organisation, an Frau Dr. Waidelich, Frau Dr. Gippner-Steppert und Herrn Prof. Dr. Sommerhoff für die Referenzen, an Herrn Prof. Tanno und seine Kollegen für die super Betreuung als auch natürlich an Silvia, meine Gastmutter, und Mariana dafür, dass ich mich vom ersten Moment an wie zu Hause gefühlt habe.

Ich werde diese tollen Erfahrungen nie vergessen und kann jedem, der an anderen Kulturen und Lebensweisen interessiert ist, nur empfehlen, auch mal Argentinien zu besuchen!

E. Prager
München, Oktober 2012

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