PJ in Südafrika – Gynäkologie & Geburtshilfe

14. Dezember 2012

in Chancen im Ausland, Gynäkologie und Geburtshilfe, Praktisches Jahr im Ausland, Südafrika

Südafrika, Durban, King Edward Hospital VIII (10.09.-04.11.2012)

PJ in Südafrika. Diese Zeit war für uns beide ein einzigartiges Erlebnis. Wir hatten uns richtig entschieden, einen Teil unseres Gynäkologie & Geburtshilfe-Tertials dort abzuleisten und haben einen anderen Blickwinkel der medizinischen Versorgung von Patientinnen in Südafrika kennengelernt. Zu jeder Zeit würden wir uns wieder für einen solchen Aufenthalt entscheiden und können nur jedem raten, gerade vor Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit über den Tellerrand hinauszuschauen.

Ein fernes Ziel – Südafrika

Lesotho - Land der Sotho sprechenden Menschen und Königreich im Himmel
Lesotho – Land der Sotho sprechenden Menschen und Königreich im Himmel

Meine Motivation für diesen PJ-Auslandsaufenthalt schöpfte ich aus dem langersehnten Wunsch, in einer fernen Welt Medizin lernen und erleben zu dürfen. Um diesem Traum ein Stückchen näher zu kommen, wollte ich nun im Rahmen des Praktischen Jahres, die Chance dazu nutzen, mich fachlich als auch persönlich weiter zu entwickeln.

Ich hatte das große Glück, mit meinem Vorhaben nicht alleine zu sein, sondern diese Begeisterung und Neugier mit meiner Kommilitonin und Freundin teilen zu dürfen. Schon während der ersten Semester beschlossen wir, ein Tertial im Ausland zu absolvieren.
Nachdem ich während meines Famulatur-Aufenthaltes in Peru letzten Jahres wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, erhoffte ich mir nun, diesen Horizont zu erweitern. Wir wollten mehr darüber erfahren, wie man mit weniger apparativer Diagnostik und schmaleren Ressourcen gute Medizin betreiben kann.

Wir entschieden uns schließlich für das Wahlfach Gynäkologie und Geburtshilfe, da, meiner Meinung nach, in keinem anderen Fach die Aufklärung und Prävention eine solch große Rolle spielt wie in diesem Bereich. Besonders bezüglich HIV sowie über andere wichtige Infektionskrankheiten wie z.B. Syphilis, korrektes Stillen, Schwangerschaftsvorsorge, Impfschutz und Malaria wollten wir mehr erfahren. Letztlich vereint die Gynäkologie und Geburtshilfe drei wesentliche Säulen der Medizin, nämlich die der Krankheit, des neues Leben sowie des Sterbens.

Da Afrika mit seiner Kultur und Schönheit uns schon lange reizte und inspirierte, fiel unsere Wahl schließlich auf Südafrika, um einerseits die Traditionen der Menschen dieses Landes als auch die medizinische Versorgung kennenzulernen.

Unsere Vorbereitungen begannen …

Der Haupteingang des King Edward VIII Hospitals
Der Haupteingang des King Edward VIII Hospitals

Unsere Bewerbungsvorbereitungen starteten etwa ein halbes Jahr vor PJ-Beginn. Die angeschriebenen Krankenhäuser in Südafrika hatten z.T. entweder keine freien Stellen mehr in dem gewünschten Zeitraum zur Verfügung oder aber lehnten im Allgemeinen ausländische Studenten ab.

Dank der tatkräftigen Unterstützung seitens Herrn Karle, Chefredakteur von Medizinernachwuchs.de als auch langjähriger Referent zum Thema „Famulatur und PJ im Ausland“, und seinem gesammelten Repertoire an Kontaktdaten, hatten wir das große Glück, eine Zusage der Medizinischen Fakultät von Durban in Südafrika sowie dem entsprechenden Lehrkrankenhaus King Edward VIII Hospital für ein halbes Tertial zu erhalten.

Im Februar 2012 begann schließlich unser erstes PJ-Tertial. Im April bekamen wir dann die vorläufige Zusage aus Durban für unsere acht geplanten Wochen Gynäkologie und Geburtshilfe im September. Die endgültige Zusage und damit der Startschuss zur Buchung unseres Fluges und der Unterkunft erhielten wir, nachdem das Krankenhaus bzw. das dortige Studentensekretariat der Medical School all die erwünschten Unterlagen sowie die im voraus zu errichtende Studiengebühr erhalten hatte.

Zu den Bewerbungsunterlagen gehörten:

  • Nachweis über eine Auslandsreisekrankenversicherung und Berufshaftpflicht
  • Schreiben des Dekanats und Empfehlungsschreiben der Universität sowie eine Leistungsübersicht („Academic Transcript“)
  • HPCSA (Health Professions Council of South Africa) Form 8 for visiting students (vom Dekan unterzeichnet)
  • Nachweis über die Zahlung der Studiengebühren in Höhe von 2.527 Rand für acht Wochen (dies entspricht etwa 250.- EUR). Die Bankverbindung und andere Informationen erhält man über die Homepage („ELECTIVE INFORMATION 2011“).
  • Kopie des Impfpasses
  • Beglaubigte Kopie des Reisepasses

… und weitere sollten folgen

  • Visum
Kuschelstunde bei den Löwen
Kuschelstunde bei den Löwen

Gemäß den Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger und nach Rücksprache mit dem Konsultat der Südafrikanischen Botschaft in Berlin, ist man für einen Zeitraum von bis zu neunzig Tagen von der Südafrikanischen Visumpflicht befreit. Hierzu zählt auch das „Studium sowie das Studienjahr (sog. academic sabbatical)“ von nicht länger als drei Monaten.

Eine Besuchergenehmigung, sog. „ visitor´s permit, wird am Flughafen unter Vorlage eines Reisepasses mit einer Gültigkeit von mindestens dreißig Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus und mindestens einer freien Seite für Sichtvermerke sowie Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthaltes bestätigen, wie z.B. die Zusage der Universität von Durban, ausgestellt. Zudem sollte man ein gültiges Rückflugticket vorzeigen können.

Falls ein ganzes Tertial geplant ist, benötigt man ein Visum, das rechtzeitig beantragt werden muss. Die University of Kwazulu-Natal schreibt dazu: „Students are advised to apply well ahead of her elective period as it can take up to 16 weeks to register with the Health Professions Council of South Africa and 6-8 weeks to obtain a study permit/visa”. Bei einem Aufenthalt länger als drei Monate ist die Zahlung einer Barhinterlegung erforderlich, welche nach der endgültigen Ausreise wieder zurückgezahlt wird.

Für weitere Informationen kann man sich an die Konsulats-Abteilung der Südafrikanischen Botschaft wenden:
Website: www.suedafrika.org

  • Impfung

Gemäß des „Centrums für Reisemedizin“ werden bei einem Direktflug aus Europa keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Bei einem Zwischenaufenthalt innerhalb der letzten sechs Tage vor Einreise in einem Gelbfieber-Endemie-Gebiet wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber- Impfbescheinigung verlangt. Bei Reisen durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen wie z.B. Rucksack- oder Treckingtouren sowie bei praktischen Tätigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sind Impfungen gegen Polio, Hepatitis A und B und gegebenenfalls Tollwut zu empfehlen.

Von der Medizinischen Fakultät Durban war der Nachweis über einen ausreichenden Impfschutz gegen Hepatitis gefordert.

Es wäre sehr zu empfehlen, seinen Impfpass gründlich zu checken und ggf. die eine oder andere Impfung aufzufrischen. Ich habe mich noch zusätzlich gegen Typhus und Meningokokken impfen lassen. Dies muss jedoch jeder selbst für sich entscheiden.

Bezüglich Malaria ist es ratsam, eine Stand-by-Medikation bei sich zu haben. Da Durban zu einem Nichtrisikogebiet gehört, ist somit keine Expositionsprophylaxe erforderlich. Plant man jedoch Ausflüge ins Küstengebiet im Nordosten von KwaZulu- Natal, besonders in und nach der Regenzeit (Oktober-Mai) oder den Krüger-National-Park, so nimmt das Malariarisiko zu und man sollte sich um eine Expositionsprophylaxe kümmern.

  • Versicherungen

Wie bereits erwähnt, sollte man einen Nachweis über Versicherungsschutz vorweisen können. Zum einen ist eine Berufshaftpflichtversicherung notwendig, die auch für die Tätigkeit im Ausland greift. Da man über die Universität versichert ist, kann man sich an das Studentenwerk wenden und unter Angaben der persönlichen Daten einen Nachweis über Versicherungsschutz anfordern. Zudem benötigt man eine internationale Krankenversicherung, welche wir problemlos bei der Allianz im Ärzte Service Center Freiburg für einen geringen Unkostenbeitrag monatlich zusätzlich abgeschlossen haben.

Das King Edward VIII Hospital in Durban

Warnungen vor der Wochenstation
Warnungen vor der Wochenstation

Das King Edward VIII Hospital ist die Universitätsklinik und somit Lehrkrankenhaus der Nelson R Mandela School of Medicine und das zweitgrößte Klinikum von KwaZulu-Natal. Die Medschool und das Krankenhaus mit seinen insgesamt 922 Betten befinden sich auf dem gleichen Gelände. Früher galt es als das Krankenhaus, an welchem alle „Non Whites“ versorgt wurden.

Zu Beginn wurden wir vom stellvertretenden „Head of Department“ einer Unit zugeteilt. Eine Unit bestand aus einem „Consultant“ (Facharzt, entspricht einem Oberarzt), etwa drei „Registrars“ (erfahrene Assistenzärzte) sowie „Interns“ (Assistenzärzte in den ersten zwei Jahren). Wir wurden einer Gruppe von fünf Medizinstudenten zugewiesen, welche im Rahmen ihres „Final Year“ einen sechs Wochenblock Gynäkologie & Geburtshilfe (jeweils drei Wochen) absolvierten. Für beide Bereiche gab es einen festen Stundenplan, sodass wir einen roten Faden für unsere acht Wochen hatten.

Arbeitstage und fachliche Eindrücke

 

Die Labour Ward des King Edward VIII Hospitals in Durban
Die Labour Ward des King Edward VIII Hospitals in Durban

Montags bis freitags fanden von 8:00 bis etwa 9:30 Uhr die Stationsvisiten der „Registrars“ statt, an welchen wir zusammen mit den südafrikanischen Studenten teilnahmen. Hierbei wurden häufig Fragen zu Krankheitsbildern der Patienten gestellt und diskutiert.

Montags war der Tag der „Intakes“, welcher für die Gynäkologie Gruppe in „Room 6“ der Ambulanz stattfand. Hier hatte man die Möglichkeit, die Patienten vor zu untersuchen und anschließend dem Arzt vorzustellen oder einfach nur zuzuschauen. Die südafrikanischen Medizinstudenten mussten ein Logbuch führen, in welchem sie Unterschriften sammeln mussten, um eine gewisse Anzahl an Patientenaufnahmen vorzuweisen („clerk a patient“) sowie verschiedene selbst durchgeführte Untersuchungen wie Speculums- und manuelle vaginale Untersuchungen als auch PAP- Abstriche vorzuweisen.

Im Geburtshilfe Block war man montags für die „Labour ward“ eingeteilt. Dort befanden sich Schwangere, die entweder bereits in den Wehen lagen oder zur stationären Überwachung bei Erkrankungen während der Schwangerschaft wie Präeklampsie da waren. Man hatte die Möglichkeit, entweder bei vaginalen Geburten oder im Kreissaal bei Kaiserschnitten zu assistieren. In der Geburtshilfe gab es montags einen Tag- und einen Nachtdienst für Studenten. Wir selbst waren jedoch leider nur bei den Tagdiensten dabei, da wir anfangs die Abläufe nicht ganz verstanden hatten. Leider haben wir letztlich nicht so viele normale Geburten gesehen, wie wir es gewünscht hätten.

Um 17:00 Uhr fand eine weitere Visite in der „Labour Ward“ statt und für die Gyn-Gruppe eventuell noch ambulante Operationen, falls sich tagsüber Patientinnen in der Ambulanz vorstellten, welche einer ambulanten OP wie z.B. der Spaltung eines Bartholin-Drüsen-Abszesses bedurften.

Dienstags war „Post-intake“ Tag. Nach der Visite wurden mit einem der „Consultants“ die Notkaiserschnitte der vorherigen Nacht mit ihren speziellen Indikationen bzw. die stationären Aufnahmen aus „Room 6“ besprochen. Dabei wurden die jeweiligen Krankheitsthemen wiederholt.

Mittwochs war „Clinic Day“. Die Gyn-Gruppe war für die GOPD (Gynaecology Out Patient Department) eingeteilt. Hier wurden Patientinnen untersucht, welche für den OP-Tag am Freitag vorgesehen waren. Man hatte die Möglichkeit, einen Patienten zu übernehmen. Hierzu gehörte die Anamneseerhebung sowie die gemeinsame Durchführung der gynäkologischen Voruntersuchung mit dem „Registrar“. Die Patientin sollte dann am nächsten Tag im Rahmen des „Academic Days“ der Gruppe und dem Chefarzt komplett vorgestellt werden.

Der Geburtshilfeblock befand sich mittwochs in der ANC (Antenatal Clinic), in welcher sich schwangere Frauen zur Vorsorgeuntersuchung vorstellten. Zu zweit oder gar zu dritt haben wir die Patientinnen voruntersucht, um sie danach dem Consultant vorzustellen, der dann ggf. nachuntersucht. Dies beinhaltete eine kurze Anamnese über die derzeitigen Beschwerden, Fehlgeburten in der Vorgeschichte und HIV Status sowie eine kurze Untersuchung zur Bestimmung des Fundusstandes, Einschätzung der Fruchtwassermenge etc. In der GOPD als auch in der ANC war man etwa bis 13:00 bzw. 14:00 Uhr beschäftigt.

Donnerstags fand wöchentlich für beide Gruppen der „Academic Day“ statt. Hierbei präsentierten die südafrikanischen Medizinstudenten Referate zu verschiedenen Themen.

Freitags stand für die Gynäkologie-Gruppe der Tag im OP bis etwa 16:00 Uhr an. Der Student, welcher die Patientin am Mittwoch in der GOPD aufgenommen hatte, durfte bei der jeweiligen OP assistieren. Für uns hat sich jedoch auch die eine oder andere OP ergeben, bei der wir assistieren konnten. Man hatte die Möglichkeit bei jeder Operation zuzuschauen. Die Geburtshilfe-Gruppe nutzte den Freitag zur Besprechung von Patientenfällen mit dem Chefarzt.

Zusätzlich zum „Academic Day“ gab es dreimal wöchentlich noch Tutorials, bei welchen Studenten für Studenten Referate im Beisein eines Consultants präsentierten. Diese dauerten etwa ein bis eineinhalb Stunden.

Alle Seminare wurden auf Englisch gehalten, auch die Medizinstudenten sprechen Englisch untereinander. Die vorrangige Sprache in KwaZulu-Natal, dem Gebiet, welchem Durban angehört, ist Zulu. Der Großteil der Patienten spricht neben Zulu jedoch auch als Zweitsprache Englisch. Es gibt aber einen großen Teil der Bevölkerung, der nur Zulu spricht, aber hier können die Schwestern zu Hilfe kommen und wertvolle Dienste bei der Übersetzung leisten. Selbst im King Edward VIII Hospital gibt es einige Ärzte, welche die Muttersprache der Einheimischen von KwaZulu-Natal nicht beherrschen und auf eine Übersetzung angewiesen sind. Man sollte jedoch als ausländischer Medizinstudent direkt beginnen, sich mit den Patienten auf Englisch zu unterhalten, bevor jemand mit ihnen auf Zulu spricht. Ansonsten versteht man den Rest der Konversation nicht mehr, da es dann keinen Sprechwechsel mehr gibt, was oft sehr zum Nachteil unseres Verständnisses war.

Was die hygienischen Standards betrifft, gab es vor allem einen Umstand, der für uns mehr als unverständlich war. In Anbetracht der hohen HIV-Prävalenz wäre es wünschenswert gewesen, wenn man mehr als einen Spritzenabwurf auf Station gesehen hätte. Auch der Gebrauch von Spritzen mit Kanülen und dem Vakuumsystem birgt eine gewisse höhere Infektionsgefahr, v.a. für das medizinische Personal.

Was uns besonders positiv auffiel, war, dass die „Consultants“ sich sehr viel Zeit für ihre Studentengruppen nahmen und das Miteinander trotz der Strenge sehr persönlich war. Die Lehre wird am King Edward VIII Hospital sehr ernst genommen und auf der anderen Seite wird von den südafrikanischen Medizinstudenten sehr viel erwartet.

In Südafrika studiert man insgesamt fünf Jahre Medizin und hat im Anschluss jeden Faches eine Prüfung, d.h. es gibt kein Endexamen nach dem Medizinstudium wie bei uns in Deutschland. Im Anschluss an diese fünf Jahre Studium absolviert man schließlich zwei Jahre „Internship“ und darauf folgt die Facharztausbildung.

Unterkunftsmöglichkeiten in Durban

Die Nelson R Mandela School of Medicine hat für Austauschstudenten eine Liste mit Kontaktdaten für Unterkünfte zusammengestellt. Zum Teil werden Häuser vermietet sowie Appartements bei Gastfamilien.

Wir fanden relativ schnell eine Unterkunft für unseren achtwöchigen Aufenthalt im „Bluff“, einem relativ sicheren Vorort von Durban, etwa 300m vom Meer entfernt. Wir zahlten für unser etwa 100 m² großes gut ausgestattetes Appartement mit drei Zimmern, zwei Badezimmern, Küche und Wohnzimmer etwa 260.- EUR pro Person im Monat. Zu unserer Ausstattung gehörte neben Internet auch Telefon, wobei man sich hierfür Prepaidkarten kaufen musste.

Die Vermieter können einem den Start erleichtern und sind mit hilfreichen Tipps und Rat immer zur Seite und man fühlt sich sicherer, wenn man direkt neben seiner Tür einen Ansprechpartner hat. Wir haben uns relativ schnell eingelebt und wie zuhause gefühlt. Im „Bluff“ werden viele Gästezimmer und Appartements vermietet. Neben „Bluff“ gehört „Glenwood“ sowie der Stadtteil „Berea“ zu den sicheren Wohnorten in Durban, in denen ebenso einige Unterkünfte vermietet werden.

Hier haben wir einige Adressen mit Kontaktdaten aufgelistet, welche u.a. die Nelson R Mandela School of Medicine vermittelt:

ACCOMMODATION FOR ELECTIVES

  • IDEAL FOR KING EDWARD

MRS LORRAINE ADENDORFF
96 Dale Road, Manor Gardens, Durban, 4001 – Shared accommodation and shared living areas. 3km from King Edward Hospital and approximately 7 km from Albert Luthuli Hospital Tel +27 31 2616764.
VW Golf car available for hiring.

GLENDA ALGIE
Single bedroom for rent in a 2 bedroom apartment with separate shower, toilet and bathroom. Walking distance west of Musgrave Shopping Centre on bus route. Good security. Tel.+27 (0)84 245 0800.

JEAN & ANDRE BUITENBACH
11 De Wet place, Rossburgh, 4094.
Tel: +27 31 4656940, (W) +27 31 7057484

CORREA KATE
Secure self catering cottages (1 or 2 rooms), fully equipped. Central Glenwood. Walking distanceto University (2km), King Edward (1.8km), shopping malls and restaurants (500m). On bus route. Internet, bicycle and car rental offered. German speaking.

MRS De FREITAS
60 Queen Mary Avenue, Durban, 4001. Shared accommodation with shared living areas
Tel: +27 31 2053987

HENRIETTE FROST
Single standing house, two bedrooms, one living room and big bathroom, very clean with daily cleaning and laundry service twice a week included, access to pool area and braai area. 5 minutes walk to Anstey Beach at the Bluff, very safe area with many international students. Tel 0027 729 461 919.

MRS DIANE HEMPLE
68 Bartle Road, Durban, 4001. Tel: +27 31 2058861 (H) +27 31 5691666 (W)

MRS AVRIL HOTS
63 Bartle Road, Durban, 4001. Tel +27 31 2052186 (H)

MARTIN AND TINA JOSCHKO
Granny Flat, 1 bedroom + lounge with open plan kitchen + shower and toilet, fully furnished, safe off-street parking:
7 Boswell Road (out of Hibernia Road), Bellaire 4094, 7 km to King Edward Hospital and 8 km to the beach. Phone 27 31 4655173 Cell: 0842096424.

NIC LEPPAN
The house is located in morningside and on the bus route, quite area for work, swimming pool, kitchen, lounge with dstv and internet and entertainment area.

Mr PARAS MAHABALY
172 Queen Mary Avenue, Durban, 4000.
Tel: +27 31 2057160 / Email

MRS DAVE MANION
9 Glenwood Heights. 6 Bexmore Crescent, Glenwood, Durban, 4001.
Tel: +27 31 2056670(H) / 7640451(W)

BERT/CATHY PALMBOOM
Fully fitted granny flat that can sleep 4 people sharing, 1 bedroom, 2 sleeper couches in the lounge, equipped kitchedn, bathroom with shower, parking for 2 cars on secure property. Close to shopping centres and bust stops. Tel +27 31 4677117.

KATJA PILGER
This cottage is a non smoking, self-catering unit. Two rooms and a bathroom with shower and toilet. The bedroom has a double bed and wardrobe, lounge with open plan kitchen, kitchen is fully equipped. Phone 27 31 2018692 Cell 0844780082. Address: M & K Correa, 222 Brand Road, Glenwood, Durban, 4001.

RADHA PILLAY
Four bedroom fully furnished house available to rent in Montclair, safe and secure area, near Pick & Pay shopping centre, bust stop outside front gate and remote drive in access, 10 minutes away from airport. Cell. 0823386232. email

MR LOUIS RASH
33 Penzance Road, Durban, 4001. Tel: +27 31 2051157 (H) / +27 31 2062216 (W) / Cell
0826781911

SCHOEMAN G J
Two fitted studio flats, each with a kitchenette and ensuite shower/toilet plus a communal TV/lounge area. Each unit can accommodate a maximum of 2 persons. Situated in the suburb of Glenwood within walking distance of the University of kwaZulu-Natal and 10 minutes by car to the city and local beaches. Monthly rate per unit – R1900 single and R2700 double (includes lights and water) payable in advance and on the 1st of each month. Tel.27 31 2054884 Fax. 27 31 2059780. Cell. 0832334238 (Linda)

SNYMAN GAIL
The Parkviewvilla Guest House is in Sherwood. 10 minutes away from the campus. Please visit the website to check it out. www.parkviewvillabb.co.za
Tel: Gail 083 643 1923

ULI AND JEAN
Two bedroomed cottage, set in tropical garden, fully furnished and equipped. Phone 27 31 2602869 Cell 0729513203

  • IDEAL FOR KING EDWARD,ALBERT LUTHULI & ADDINGTON HOSPITAL

10 Minutes to Inkosi Albert Luthuli, King Edward & UKZN. 15 Minutes to Addington. Close to Bus Route, Walking Distance to Safe Swimming/Surfing Beaches, Close to Golf Course, Virgin Active Gym, Shopping Centres And Restaurants/Take-Aways.

ANSTEY’S BEACH BACKPACKERS (Hosts RUDY & TERSIA PALMBOOM)
477 Marine Drive, Bluff,
Tel: +27 31 4671192 / Cell 0822655574
Email: /

AVERY LODGE (LAURA)
231 Marine Drive, Brighton Beach, Bluff – Fully furnished & equipped apartment.
Tel: +27 31 4662990 / Cell 0828359339

RHONA BUCKLEY
73 Regent Ave, Brighton Beach, Bluff – Self catering, fully furnished & equipped apartment
Tel: +27 31 4662508 / Cell 0834378126 .

EVA GÜNTER
We offer short term and long term rental. Medical Students: several hospitals (Addington Hospital, King Edward Hospital, Albert Luthuli Hospital, Entabeni Hospital etc.) are within easy reach

Please enquire rates on email
R 120,00 – R 300,00 per person per night (tourists)
R 2750,00 – 3850,00 per person / months (long term rental)
Price depends on room type and duration of rental. Rates are subject to change.

Eva + Günter

Tel +49-8031-382202 (= land line)
+49-1726037603 (= cellphone)
www.hausdurban.com

DURBAN / BLUFF / BRIGHTON BEACH
Haus und Cottage am Strand
6 Schlafzimmer / 3 Bäder im Haupthaus.
Voll ausgestattete Küche, Pool, Billardtisch etc.
Bettwäsche vorhanden.
Alle Infos unter www.hausdurban.com
Bei Interesse bitte melden bei

oder sms an 0049-1726037603

  • IDEAL FOR ADDINGTON HOSPITAL

BANANA BACKPACKERS
61 Pine Street, Durban Central
Phone: 27 31 3684062
Dormitories & single self-catering accommodation, communal kitchen, washing facilities, entertainment area (TV, lounge, bar pools/snooker tables), shopping centres closely, tour shop (organizing of tours air tickets etc).

NOMADS
Essenwood Road, Morningside Phone: 2731 2029709
Dormatories: sleeps 8 and 10 people, double rooms, double with a bathroom, communal kitchen, entertainment area.

DR S SHAIK
2 bedroom flat, furnished behind Addington Hospital. Cell 0837862995 or c/o Dept of Surgery, Medical School.

TEKWENI BACKPACKERS
159 9TH Avenue, Morningside, Phone 27 31 3031433
Dormitories, double room: per day communal, restaurants and take aways nearby, entertainment area. Deposit to be paid in advance. If you have YHA card or VIP card you get a discount.

Leben in Durban

Die Golden Mile - Durbans 6 km langer Sandstrand - ein Paradies für jeden Surfer
Die Golden Mile – Durbans 6 km langer Sandstrand – ein Paradies für jeden Surfer

Es empfiehlt sich in jedem Fall, ein Auto zu mieten. Wir hatten uns diesbezüglich im Vorfeld über das Internet eines organisiert. Es ist jedoch zu beachten, dass man nicht bei jeder Autovermietung ein Auto über 30 Tage mieten kann. Über http://www.billiger-mietauto.de wurden wir aber fündig. Wir bezahlten für acht Wochen etwa 800.- EUR, da wir unseren Ford Figo zusätzlich zum Basisschutz noch gegen evtl. Glasschäden versicherten.

Vom Kauf eines Autos vor Ort ist laut unserer Vermieter jedoch strengstens abzuraten.

Die Preise in den Supermärkten entsprechen in etwa denen in Deutschland, teilweise ist es sogar etwas teurer. Es existieren zudem keine Billigdiscounter, wie man sie von hier kennt.
Die Restaurants und Bars aber bieten bei relativ günstigen Preisen ein gutes Angebot und v.a. in der Kneipenmeile, der „Florida Road“ lässt es sich leben. Hier kann man abends bedenkenlos ausgehen. Ein ebenso beliebter Ort zum Essen- und Ausgehen ist die „Golden Mile“ von Durban mit ihrer 6 km langen Strandpromenade.

Der Sicherheitsaspekt in Südafrika ist für uns Deutsche etwas gewöhnungsbedürftig. Wir haben zum Glück in den acht Wochen keinerlei gefährliche Situationen erlebt, jedoch sollte man sich an gewisse Regeln halten. Die weit verbreitete Armut und hohe Arbeitslosigkeit führt leider zu einer hohen Kriminalitätsrate. Es ist nicht ratsam, Stadttouren v.a. nach Ladenschluss auf eigene Faust zu unternehmen und Fahrzeuge sollte man besser immer auf bewachten Parkplätzen parken. Ebenso sollte man es vermeiden, allein zu Fuß unterwegs zu sein und am besten lässt man seine Wertsachen im Appartement. Den Einheimischen von seinen Reiseplänen zu erzählen, kann manchmal nicht schaden.

Südafrika und seine Bewohner

Die Drakensberge - höchstes Gebirge des südlichen Afrikas - ein Traum für alle Wanderfans
Die Drakensberge – höchstes Gebirge des südlichen Afrikas – ein Traum für alle Wanderfans

Südafrika ist landschaftlich wunderschön und zudem ein sehr abwechslungsreiches Land.
Das „Regenbogenland“, wie es oft genannt wird, vereint Menschen verschiedenster Herkunft und Glaubensrichtungen, die allem Anschein nach friedlich nebeneinander leben. Man erlebt verschiedenste Kulturen und Lebensweisen in einem Land, was es so spannend macht.

Wir erfuhren während unseres Aufenthaltes viel Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft seitens der Einheimischen, sodass man sich insgesamt sehr wohl fühlte. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und erfahren in diesem Land und so gingen die zwei Monate sehr schnell vorüber.

Neben unserer Zeit in der Klinik kam unser Freizeitprogramm nicht zu kurz. Allein die geographische Lage von Durban bietet ein vielfältiges Angebot, von Wassersport an der „Golden Mile“ über Safaritouren bis hin zu Wanderungen in dem traumhaften Gebiet der Drakensberge. Hierbei sehr zu empfehlen sind Ausflüge mit „1st Zulu Safaris“, bei denen man u.a. grandios geführte Safaritouren buchen kann: www.1stzulusafaris.co.za und Office vor Ort im „U-Shaka Marine World“.

Ein Besuch von Kapstadt und dem „Kap der Guten Hoffnung“ war der Höhepunkt unserer Ausflüge rund um Durban. Kapstadt ist eine traumhafte Stadt, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Unser Fazit

Blick auf Kapstadt - eine der schönsten Städte der Welt
Blick auf Kapstadt – eine der schönsten Städte der Welt

Die Zeit in Südafrika war für uns beide ein einzigartiges Erlebnis und wir möchten diesen Anschnitt unseres Lebens nicht missen. Wir hatten uns richtig entschieden, einen Teil unseres Gynäkologie-Tertials dort abzuleisten. Theoretisch als auch praktisch haben wir einiges gelernt, wenngleich man ab und zu das Gefühl hatte, nicht alles auf Anhieb zu verstehen und aufgreifen zu können.

Es war interessant für uns zu erleben, wie Medizin in einem solchen Land funktioniert, wie die Menschen dort miteinander umgehen und inwiefern die verschiedenen Kulturen ihren Beitrag dazu leisten. Sehr fasziniert haben uns die afrikanischen Frauen, welche eine unglaubliche Stärke und Schönheit ausstrahlen. Die Geduld, welche von den Patientinnen aufgebracht wird, ist einzigartig und sie sind einfach nur dankbar dafür, von Ärzten gesehen zu werden, auch wenn sie teilweise einen halben Tag dafür warten müssen.

Wir haben einen anderen Blickwinkel der medizinischen Versorgung von Patientinnen dort kennengelernt, gerade im Hinblick auf die viel verbreiteten Infektionskrankheiten, allen voraus HIV. Bei uns in Deutschland ist man teilweise weniger vertraut mit den antiviralen Therapien, weshalb diese Erfahrung für uns ganz besonders wertvoll war.

Wir würden uns jeder Zeit wieder für einen solchen Aufenthalt entscheiden und können nur jedem raten, gerade vor Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit über den Tellerrand hinauszuschauen.

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei Medizinernachwuchs.de für die Unterstützung bedanken.

S. W. und E. M.
Freiburg, Dezember 2012

Stipendiatinnen im Rahmen der Auslandsstipendien 2012

Neue Ausschreibung der Auslandsstipendien

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