Famulatur in Neuseeland – Pädiatrie

14. September 2012

in Chancen im Ausland, Famulatur im Ausland, Neuseeland, Pädiatrie

Neuseeland, Auckland, Waitakere Hospital (15.02.-14.04.2012)

Auf nach Neuseeland ins Land der „Kiwis“! Bereits zu Beginn des Medizinstudiums stand dieser Entschluss fest und er sollte trotz einer aufwendigen Bewerbungsphase schließlich in die Tat umgesetzt werden. Belohnt wurden alle Mühen auf dem Weg dorthin mit einer wirklich schönen Zeit und einer Famulatur, die vom Fachlichen her sehr lehrreich war.

Unser Ziel: eine Famulatur in Neuseeland

„Irgendwann fahren wir nach Neuseeland, auf jeden Fall, lass‘ uns das machen!“ – diese Wörter kamen aus dem Mund zweier „Erstis“.

Im Februar 2012 sollte es dann soweit sein, so hatten wir das zumindest vorgesehen. Meine Freundin und Kommilitonin war mittlerweile im 4. und ich im 5. Jahr unseres Medizinstudiums. Wir wollten endlich dieses kleine Paradies am anderen Ende der Welt bereisen und natürlich den wunderbaren Vorteil eines Medizinstudenten nutzen, Pflicht und Vergnügen miteinander zu kombinieren.

Persönliche Tipps zur Bewerbung …

Eingangsbereich Waitakere Hosptial

Mitte Oktober des Vorjahres begannen wir mit den Bewerbungen. Ziel sollte Auckland sein, da ein Teil meiner Familie dort lebt. Mittels Internet filterten wir die in Frage kommenden Krankenhäuser heraus und schauten gleichzeitig, dass unsere jeweiligen Wunschbereiche angeboten wurden. Parallel dazu schrieben wir auch die Auslandskoordinatorin des Fachbereichs Medizin der Universität von Auckland an.

Von dieser erfuhren wir, dass eine Bewerbung über die Universität möglich sei, es aber bestimmte Voraussetzungen gebe und eine Famulatur mit den Kosten von 1.000 NZ$ verbunden sei. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch, dass wir diesem Kostenpunkt mit einer Direktbewerbung entgehen könnten. Letztendlich sah es dann so aus, dass ich durch den ganzen Email-Weiterleitungs-Dschungel einen Platz in der Pädiatrischen Abteilung des Waitakere Hospitals, einem Lehrkrankenhaus der University of Auckland bekam, ich mich allerdings mit der Zusicherung dieses Famulaturplatzes abermals an die zuständige Auslandskoordinatorin wenden musste und das ganze Bewerbungsverfahren über die University of Auckland lief.

Meine Freundin hatte da weniger Glück. Der Rücklauf von ihrer Wunschabteilung war etwas träge und auch die reine Bewerbung über die „Overseas Elective“- Koordinatorin wurde abgelehnt, da sie erst im 4. Jahr ihres Medizinstudiums sei und die entsprechenden Kurse nicht abgeschlossen hätte.

Meine Empfehlung für die Suche nach einem Famulaturplatz in Auckland und Umgebung: auf jeden Fall zweigleisig fahren und parallel bei den jeweiligen Krankenhäusern und Universität bewerben! Wenn man die Zusage einer Abteilung hat, kann die Universität einen schlecht ablehnen. Und um diese Zusage zu bekommen, heißt es: nicht aufgeben, Neuseeländer sind gemächlich! Im Dezember erhielt ich dann meine offizielle Zusage mit den entsprechenden Formularen und erforderlichen Unterlagen.

… und Vorbereitung

Und gefordert wurde einiges: Berufshaftpflichtversicherung, Empfehlungsschreiben des Dekans der Heimatuniversität, Immunitätsstatus durch Titer-Bestimmung (!) für Varizella, MMR, Hepatitis B, Tuberkulosehauttest und evtl. Röntgenbild, negativer MRSA-Abstrich, Sprachnachweis, Arbeitsvisum und die entsprechenden ausgefüllten Formulare mit aktuellem Passfoto.

Außerdem kam natürlich die Überweisung der 1.000 NZ$, die im Falle eines Rücktritts nicht rückerstattet werden. Als Arbeitskleidung wurde die auch in England übliche „Kluft“ verlangt: Männer mit Anzugshose und Hemd, Frauen dementsprechend mit Bluse und Stoffhose oder Rock. Kittel ist an sich nicht erforderlich.

Also begann ich damit, diese ganzen Dinge zu besorgen und hatte hierbei das große Glück, dass wir einerseits sehr liebe Mikrobiologen an unserer Universität haben und man andererseits als Medizinstudent auch einige Ärzte kennt, die mir bei der Beschaffung des einen oder anderen Tests geholfen haben. Nachdem ich dann alle geforderten Dokumente per Email an das Auslandssekretariat gesendet hatte, bekam ich Mitte Januar die offizielle Bestätigung und ein Infopaket per Post nach Hause geschickt.

Die Suche nach einer Unterkunft fiel bei mir weg, allerdings bietet die University of Auckland dabei Hilfestellung an. Meinen Flug hatte ich im Dezember gebucht und muss sagen, dass es für diese Entfernung preislich echt in Ordnung war. Man muss ungefähr mit 700-1.200 EUR rechnen. Ich hatte für meinen Aufenthalt in Neuseeland zwei Monate eingeplant – zuerst einen Monat Famulatur, dann einen Monat Reisen.

Meine ersten Eindrücke am Waitakere Hospital

Eingang zur Neonatologie Intensiv

An einem Freitagnachmittag kam ich schließlich in Neuseeland an und montags sollte dann meine Famulatur beginnen. Man sollte wirklich einige Tage zur Jetlag-Bekämpfung und Eingewöhnung einplanen.

Am Montag wurde ich dann von Jo, der netten Studentensekretärin am Waitakere Hospital in Auckland, empfangen. Sie führte mich ein wenig rum und stellte mich dann den Pädiatern vor. Auch diese stellten mir dann ihre Abteilung vor und erklärten mir den täglichen Ablauf und die wöchentliche Einteilung. Eigentlich hing es ganz von mir selber ab, wie sich mein Tag gestaltete. Ich hatte die freie Auswahl zwischen Notaufnahme, Allgemeinpädiatrischer Station und Neonatologie. Nachmittags konnte man dann wahlweise noch in die „Clinic“ gehen: ein System, das vergleichbar ist mit unseren niedergelassenen Ärzten.

Jeden Morgen gab es eine Frühbesprechung. Zweimal wöchentlich folgte nach dieser Besprechung eine kurze interne Fortbildung, meist in Form von Fallvorstellungen – donnerstags von den Assistenzärzten und freitags von den Oberärzten. Das Ganze war ziemlich interaktiv und alle, sprich von den Medizinstudenten bis zum leitenden Oberarzt, haben sich daran beteiligt. Außerdem gab es mittwochs zwischen 12:00-13:00 Uhr und freitags eine „Grand Round“, die meistens eine Videokonferenzbesprechung der ganzen Pädiatrischen Abteilungen des Landes war. Hier wurde über aktuelle Studienergebnisse und Behandlungskonzepte referiert, also schon fast zu spezifisch, aber trotzdem interessant.

Neben mir gab es in der gesamten Pädiatrie noch sechs neuseeländische Medizinstudenten, vier aus dem 5. Jahr und zwei aus dem 6. Jahr des Medizinstudiums. Im neuseeländischen System verbringt man die letzten zwei Jahre des Medizinstudiums auf Station und durchläuft im 4-6wöchigen Wechsel alle Abteilungen. Für diese Studenten gab es fast täglich zusätzliches „Bedside-Teaching“. Ich durfte an all diesen Veranstaltungen teilnehmen und wurde auch nett von den Studenten in ihren Kreis aufgenommen und in das System eingearbeitet. Zudem hatte ich den Vorteil, dass ich Arbeiten wie Briefe oder Aktenaktualisierung als „Gaststudent“ entgehen konnte.

Meine Famulatur auf der Pädiatrie

Frühgeborenen-Station am Waitakere Hospital in Auckland
Frühgeborenen-Station am Waitakere Hospital in Auckland

Ein typischer Arbeitstag begann um 8.00 Uhr mit der Morgenbesprechung. Anschließend gingen zwei bis drei Medizinstudenten mit einem Arzt auf Station und machten Visite. Auch bei dieser Gelegenheit erklärten die Ärzte einiges und meist durfte zumindest ein Student untersuchen. Nach einer kurzen Kaffeepause, überlebenswichtig für die „Kiwis“, wurden dann diverse Untersuchungen und Organisationsarbeiten erledigt.

Nach dem Mittagsessen und einer evtl. „Grand Round“ bin ich dann meistens in die „Clinic“ gegangen. Vor allem in den ersten zwei Wochen fand ich dies recht angenehm, da man sich längere Zeit auf einen Patienten konzentrieren konnte und es eine angenehme Mischung zwischen zuschauen und selber Hand anlegen war. Jeder Arzt hatte ein eigenes Untersuchungszimmer und drei bis vier Patienten für den Nachmittag einbestellt. So hatte man genügend Zeit sich kurz in die Krankengeschichte einzulesen und anschließend den Fall zu besprechen.

Wenn ich nachmittags nicht in der „Clinic“ war, bin ich zwischen Notaufnahme und Station hin und hergelaufen – sozusagen auf der Suche nach einer Neuaufnahme. Diese hatte den großen Vorteil, dass man das komplette Erstprogramm, also Anamnesegespräch und Erstuntersuchung, machen durfte, dann dem jeweiligen Arzt vorstellen und zusammen mit diesem den weiteren Behandlungsplan als auch Untersuchungen besprechen und anordnen konnte. Noch besser war es bei Diensten, weil man da alleine oder nur mit einem weiteren Medizinstudenten zusammen war und die Ärzte auch mehr Zeit zum Erklären hatten.

Insgesamt fand ich es sehr toll, wie Ober- und Assistenzärzte bemüht waren, einem etwas beizubringen. Sie nahmen sich die Zeit, mit mir zusammen Behandlungs- und Diagnosekonzepte zu erstellen und wichtige Aspekte zu erklären. Man wurde teilweise gelöchert, aber ich fand es nicht unangenehm und es war überhaupt nicht schlimm, wenn man etwas nicht wusste, es war eher ein Ansporn, sich zu informieren.

Auch diese typisch deutsche Hierarchie gab es am Waitakere Hospital in Auckland nicht. Es gab eine erkennbare Rangordnung, aber alle verschiedenen Ausbildungsstufen und Pfleger/innen gingen sehr freundschaftlich als auch respektvoll miteinander um.

Ich hatte einen guten Einblick in die Allgemeinpädiatrie. Zudem habe ich einige Krankheiten, die wir in Deutschland selten zu Gesicht bekommen, gesehen. So gab es zum Beispiel viele Kinder mit Poststreptokken-Rheumatismus oder das Kawasaki Syndrom. Diese Erkrankungen gab es vor allem vermehrt bei der maorischen und pazifischen Bevölkerung. Auch Asthma oder diverse Hautinfektionen waren wirklich omnipräsent.

Zwischen 14.00 bis 17.00 Uhr ging dann mein Arbeitstag zu Ende.

Leben im Land der „Kiwis“

Blick auf die Skyline von Auckland City

Der einzige Nachteil an dieser Famulatur war der Hin- und Rückweg zum Waitakere Hospital. Auckland ist mit seinen ganzen Vororten ein riesiggroßer, weitläufiger Irrgarten und man ist fast schon angewiesen auf ein Auto. Für den Hin- und Rückweg hab ich immer so 20-30 Minuten eingeplant und zwar mit eigenem Auto. Falls man diesen Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen möchte, sollte man locker eine Stunde einplanen. Aber natürlich hängt es auch davon ab, wo man wohnt.

An Freizeitangeboten mangelt es in Auckland und Umgebung nicht. In der Stadt selbst gibt es einiges zu sehen, ob jetzt architektonisch oder kulturell. Es gibt einige süße Viertel und gute Bars sowie Cafés – für jeden Geschmack etwas. Vor allem für Natur- und Sportbegeisterte gibt es viele Möglichkeiten wie z.B. Naturschutzgebiete mit wunderschönen Landschaften und Strände mit hellem oder auf der tasmanischen Seite mit fast schwarzem Vulkansand. Einige Orte, die mir sehr gut gefallen haben, sind z.B. „Muriwai Beach“, „Goat Island“ oder die Gegend um „Piha“. Natürlich ist man auch hier viel flexibler, wenn man ein Auto hat.

Sowieso finde ich, dass es sich allemal lohnt, ein Auto zu kaufen. Es ist recht unkompliziert, wesentlich billiger als hier in Deutschland und die Versicherung kann man auch einen Tag vorher telefonisch abschließen. Und zudem ist ein Auto in Neuseeland das perfekte Fortbewegungsmittel zum Reisen. Man sieht viel von der Natur, ist viel flexibler und nicht so sehr an die touristischen Attraktionen gebunden.

Wem dies allerdings zu teuer ist: es gibt den „Kiwi- Bus“, dessen Routen auf Backpacker abgestimmt sind. Auf die Bahn kann man in Neuseeland nicht zählen, denn diese bietet nur ein kläglich ausgebautes Streckennetz an. Wenn man in kurzer Zeit beide Inseln komplett sehen möchte, ist Fliegen natürlich eine Möglichkeit. In Neuseeland gibt es einige Billig-Airlines, aber dann verpasst man die unglaublich faszinierende und manchmal fast surreal schöne Landschaft Neuseelands.

Die „Kiwis“ selbst sind sehr lockere und hilfsbereite Leute. Man findet einen wahren Kulturmix und sowohl im Arbeitsalltag, als auch im alltäglichen Umgang miteinander, gehen alle miteinander ruhig und respektvoll um. Deshalb sollte man sich auch nicht zu große Sorgen um seine Englischkenntnisse machen. Die Neuseeländer geben ihr Bestes, um einen zu verstehen. Auch die Maori-Kultur ist akzeptiert und überall präsent. Viele Schilder und Anzeigen sind zweisprachig, wie zum Beispiel in unserem Krankenhaus.

Die Lebenshaltungskosten in Neuseeland sind mit Deutschland vergleichbar, einige Produkte, wie Obst und Gemüse sind billiger, andere eben teurer, sodass es im Endeffekt aufs Gleiche rauskommt. Zum Einkaufen würde ich „Pak’ n’ Save“ oder die typischen asiatischen Gemüseläden empfehlen. Auch die Hostel-Preise sind mit denen in Deutschland vergleichbar, sie sind in der Hauptreisesaison ein wenig teurer.

Man kann in Neuseeland wunderbar campen. Es gibt eigentlich überall gut ausgestattete Campingplätze und in manchen Städten auch freie Parkplätze für Busse. Wild campen ist leider nicht mehr erlaubt, aber ich hab’s riskiert und selbst da sind die Ranger so lieb, dass sie einen nur verwarnen und manchmal sogar Ausweichmöglichkeiten vorschlagen. Als weitere kostengünstige Variante mit guten Insidertipps kann ich „Couch-Surfing“ empfehlen.

Möchte man Extremsportarten wie Bungeejumping, Rafting oder Sky-Diving machen, sollte man sich bewusst sein, dass dies kostspielige, aber empfehlenswerte Angelegenheiten sind.

Klar ist der Zeitraum, in dem man nach Neuseeland fliegen kann, an die Semesterferien gebunden, aber man sollte schauen, dass man eher in den wärmeren Monaten, sprich von November bis März, hinfliegt. Trotzdem ist das Wetter recht wechselhaft. Als Reiseführer habe ich mich an den Lonely Planet gehalten.

Mein Resümee

Traumhafter Ausblick an der Otarawao Bay

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass diese zwei Monate eine wirklich schöne Zeit waren. Dieser Aufenthalt war für mich vom Fachlichen her sehr lehrreich. Ich bin sehr begeistert vom neuseeländischen Lehrstil als auch dem Arbeitsklima und spiele durchaus mit dem Gedanken, für einen weiteren Teil meiner Ausbildung zurückzukehren.

Und auch als Reiseziel ist Neuseeland mit seiner wunderbaren Natur absolut empfehlenswert. Deshalb kann ich wirklich sagen, dass sich die aufwendige und kostspielige Bewerbungsphase gelohnt hat und sowieso, sobald man dort ist, in Vergessenheit gerät!

G. Winter
Homburg, September 2012

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1 Kommentar

  • Hallo,

    Ich habe deinen Bericht gelesen und bin selber interessiert, in Auckland einen Teil meines praktischen Jahres zu verbringen. Nun werde ich leider aus deren Internetseite nicht schlau, wo und wie man sich bewirbt. Kannst du mir weiterhelfen??

    Dankeschön!
    MfG Miriam Hoff

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