Krankenpflegepraktikum in Großbritannien – Neurologie

3. Februar 2012

in Chancen im Ausland, Großbritannien, Krankenpflegepraktikum im Ausland

Großbritannien, Stoke-on-Trent, University Hospital of North Staffordshire (20.10.-03.12.2010)

Einfach mal über den Tellerrand schauen – und dies bereits zu einem Krankenpflegepraktikum. Nach dem Abitur, aber noch bevor ich mit meinem Medizinstudium begann, zog es mich zu einem Teil meines Krankenpflegepraktikums nach Großbritannien. Die Integration auf der Station des Krankenhauses, der Umgang mit den Patienten, die Herausforderung im Englischen und die medizinischen Aspekte haben diesen Aufenthalt zu einem eindrucksvollen Erlebnis gemacht.

Zum Krankenpflegepraktikum ins Ausland?!

Nachdem ich bereits sechs Wochen meines Krankenpflegepraktikums für das Medizinstudium in einem Krankenhaus meiner Heimatstadt Recklinghausen absolviert hatte, zog es mich ins Ausland. Bereits mehrere Monate zuvor kam mir der Gedanke, die ohnehin pflichtmäßigen drei Monate Krankenpflegepraktika vollständig vor dem geplanten Medizinstudium zu absolvieren und, wenn ich schon arbeiten musste, dabei so viel zu profitieren wie möglich. Da ich das Jahr nach dem Abitur nutzen wollte, um Auslandserfahrungen zu sammeln, zu reisen und meine Sprachkenntnisse im Englischen aufzubessern, bemühte ich mich um einen Krankenpflegepraktikumsplatz in England.

Eine nicht ganz einfache Bewerbung

Erfreulicherweise gelangte ich über einen befreundeten Arzt an die Chefärztin der Stroke-Unit im University Hospital of North Staffordshire. Sie, als Deutsche, die bereits seit Jahren in Großbritannien lebt und praktiziert, war in der Lage, der dortigen Pflegestelle mein Anliegen näher zu bringen, denn in England ist es eine gänzlich unbekannte Vorgehensweise, Medizinstudenten in die Pflege aufzunehmen.

Ein unbezahltes Krankenpflegepraktikum erscheint in der Regel vielen suspekt, weil sie nicht wissen, worauf sie sich einlassen und was von ihnen erwartet wird. Daher werden gewöhnliche Bewerbungen zumeist nicht beantwortet oder eben abgelehnt. So hatte ich allerdings Glück, schrieb einige Male an verschiedene Kontaktpersonen des Krankenhauses und bekam allerhand Unterlagen zugeschickt, die für gewöhnlich für jüngere Praktikanten heraus gegeben werden.

Erst eine Woche vor meinem tatsächlichen Start auf Station war endgültig klar, dass ich wirklich würde fahren können. Es war lange unsicher, wie genau die Regularien im dortigen Krankenhaus aussahen, ab wann ich genau erwartet würde und wie der Ablauf geplant sei. Zudem stellte sich die Kleidungsfrage, da in den mir zugesandten Unterlagen von Straßenkleidung die Rede war, während ich in Deutschland ausschließlich in weißer Krankenhauskleidung arbeiten durfte.

Das „Abenteuer“ Krankenpflegepraktikum in Großbritannien begann

Obwohl zum Zeitpunkt meiner Abreise noch zahlreiche Fragen offen standen, setzte ich mich drei Tage nach dem Ende meines Krankenpflegepraktikums in Recklinghausen ins Auto und fuhr mit vollem Kofferraum über Calais nach Stoke-on-Trent, einer alten Industriestadt, exakt zwischen Manchester und Birmingham gelegen. Hier hatte ich – ebenfalls recht kurzfristig – über das Internet in einem kleinen idyllischen Vorort eine sympathisch wirkende Familie aufgetan, die mir ein Zimmer ihrer bereits ausgezogenen Kinder vermietete. Nach 16 Stunden alleiniger Fahrt angekommen, bereiteten sie mir einen herzlichen Empfang und ich war überglücklich, das wunderbar klare Englisch zu verstehen.

Die Ernüchterung in der Sprachfähigkeit ließ nicht lange auf sich warten. Während meine Gastfamilie ursprünglich aus Südengland stammte, spricht man in Stoke-on-Trent einen äußerst ungewöhnlichen, schwierigen Akzent. Mein erster Tag sollte nicht auf Station stattfinden, sondern ich war zum „Stroke-Congress“ geladen. Die „Stroke-Unit“, auf der ich arbeiten sollte, veranstaltet einen eben solchen einmal jährlich und man hielt es für sinnvoll, dass ich daran teilnahm, um einen Einblick zu bekommen. Die Vorträge wurden allerdings hauptsächlich mit Stoke-on-Trent-Akzent vorgetragen, sodass mir das Verständnis größtenteils abhanden ging. Es dauerte eine geraume Weile, bis ich mich an die seltsame Aussprache gewöhnte.

Erster Arbeitstag und erste Eindrücke

Der erste Arbeitstag war ein besonderes Erlebnis. Ich wusste bereits aus vielen Erzählungen, dass mich in Großbritannien allein wegen des unterschiedlichen Gesundheitssystems ein anderer medizinischer Standard erwarten würde. Doch das Gebäude, das mich erwartete – oder vielmehr die Vielzahl an kleinen getrennten Gebäuden – übertraf meine Vorstellungen noch bei Weitem. Der Aufbau des Krankenhauses in Stoke-on-Trent ist recht komplex. Viele alte Gebäude erstrecken sich über ein weitläufiges Gelände.

Um Patienten von einem zum Anderen zu bringen, beispielsweise um Röntgenaufnahmen zu machen oder einen Tubus zu legen, wird der krankenhauseigene Transportservice bemüht. Die Damen und Herren holen die Patienten mit Rollstuhl oder Bahre auf der Station ab und fahren sie mit dem Transporter zur entsprechenden Einrichtung, wo sie im Wartezimmer warten. Anschließend werden sie wieder auf gleichem Wege zurück gebracht. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine nicht ganz unkomplizierte Angelegenheit. Zudem kostete dieses lange Prozedere für Standardvorgänge der Diagnostik und Behandlung ausgesprochen viel Zeit. Viele Patienten wurden von einer Schwester der Station begleitet, da sie in der Anlaufstation nicht alleine zurechtgekommen wären. So saß auch ich teilweise bis zu zwei Stunden mit den Patienten in Transportern und Warteraum.

Die Station war allerdings so hervorragend an Pflegepersonal ausgestattet, dass man sich dieses Vorgehen erlauben konnte. Nicht nur die zahlreichen Schwestern, sondern auch stationseigene Physiotherapeuten und Sprachtrainer arbeiteten in der Pflege, sodass im Vergleich zu deutschen Krankenhäusern eine unvorstellbar entspannte gemeinschaftliche Atmosphäre herrschte. Die Tatsache, dass alle im gleichen Zimmer waren und somit zu jeder Zeit an allem Teil hatten, mag zunächst als Nachteil aufgefasst werden, hatte aber bezüglich der Betreuung und der Atmosphäre unschätzbare Vorteile.

Auch der Umgang mit den Patienten gestaltete sich in diesem Rahmen für deutsche Verhältnisse ganz untypisch. Zu jedem Bett gehörten ein kleiner Nachttisch, ein riesiger Sessel sowie das Konstrukt für die Vorhänge, die aber außerhalb der Pflege immer geöffnet waren. Es gab keine Telefone und auch keine Fernseher. Kontakt mit Angehörigen erfolgte nahezu ausschließlich über die Schwestern. Über jedem Bett hing eine Folie mit dem Namen des Patienten, seinen Essenseinstellungen und seinem Spitznamen. So wurde jeder beim Vornamen oder gar bei einem ausgewählten Spitznamen gerufen. Der fiktive Patient „Reginald T.“ wurde so nur mit „Reg“ angesprochen. Die Schwestern nannten die Patienten häufig „Honey“, „Sugar“, „Sweety“, was aber in gleichem Maße auch von den Patienten zurück kam. Die Privatsphäre war quasi nicht vorhanden. Allerdings war dies der Normalzustand und wurde weder von Schwestern noch von Patienten in irgendeiner Weise als Zumutung oder Nachteil aufgefasst.

Die „Stroke-Unit“ war nach vielen verschlungenen Gängen mit unglaublich schlechter Isolierung nur über eine mit einem Zahlenschloss versehene Glastür zu erreichen. Der Code musste von außen eingegeben werden, um die Türen zu öffnen. Da auf unserer Station die Patienten ohnehin nicht in der Lage waren, die Station selbstständig zu verlassen, hatte dies nur Auswirkung auf den Besuch. Zu halbwegs festen Besuchszeiten klingelten die Angehörigen, meldeten sich dadurch an und wurden zu den Patienten gebracht. Zu Stoßzeiten saßen neben den Patienten maximal zwei Angehörige an jedem Bett. Zu diesen Zeiten war die Privatsphäre noch weiter eingeschränkt und die Station recht belebt. Das System war zunächst besonders wegen der verschlossenen Tür befremdlich, führte aber zu einer guten Übersichtlichkeit und Regulation im Sinne der Station.

Mein Arbeitstag

Hoist - ein Gerät zum Transportieren der Patienten zwischen Bett und Sessel
Hoist – ein Gerät zum Transportieren der Patienten zwischen Bett und Sessel

Ein regulärer Arbeitstag begann für mich um 7:00 Uhr auf der Station, zu Beginn Montag bis Freitag. Ich trug eine normale Hose und meinen weißen Kasack, was etwas auffiel, da es keiner der vielfältigen Uniformen der verschiedenen Bereiche innerhalb des Krankenhauses entsprach. Pfleger, Physiotherapeuten, Sprachtrainer und Pflegeschüler trugen alle ihre spezifischen Kasacks. Nach einem kurzen Briefing mit allen Schwestern und Pflegern der Station durch die Leitung, die zugleich meine Ansprechpartnerin war, teilten sich alle auf und begannen mit der Pflege. Die Vorhänge wurden an den entsprechenden Betten zugezogen, die Pflege selbst war weitaus weniger intensiv und gründlich, wie ich es aus Deutschland gewohnt war und es für sinnvoll hielt.

Direkt am ersten Patienten sah ich den schwersten Dekubitus bisher und war erleichtert, dass sich dieses Bild nicht bei weiteren Patienten bestätigte. Die Pflege war in der Regel sehr entspannt und endete damit, dass jeder Patient nach dem Waschen und Umziehen in seinen Stuhl versetzt wurde. Bei den eigentlich bettgebundenen Patienten wurde der so genannte „Hoist“ aktiviert, ein Gerät, bei dem der Patient in einer großen Schlinge aus dem Bett gehoben, aufgerichtet und im Sessel platziert wird. So saßen bis auf wenige Ausnahmen bis zum Frühstück alle Patienten in ihren großen Ohrensesseln. Das Frühstück lag auf einem Wagen bereit: Ein Tablett mit zahlreichen Toast-Scheiben mit Butter, ein paar Gläser Marmelade, verschiedene Kellog-Sorten und Porridge. Jeder Patient konnte sich daraufhin sein Frühstück aussuchen. Tee gab es, wie in England nicht anders zu erwarten, jederzeit für Jeden.

Nach der Pflege wurden Patienten vom Transportdienst zu Untersuchungen und Behandlungen gebracht, Fieber, Zucker und Blutdruck gemessen und die üblichen Papierarbeiten erledigt. Blutdruck wurde ausschließlich automatisch via Gerät gemessen. Manuelle Blutdruckgeräte waren insbesondere den Pflegeschülern vollkommen unbekannt und wurden nur im Notfall benutzt. Dank meiner sehr kernigen, aber fantastischen Stationsschwester bekam ich häufig die Möglichkeit, Patienten zu Untersuchungen und Behandlungen zu begleiten. So war ich mehrfach als Begleitung beim Röntgen, CT, Sonographie, Legen eines Tubus zur Ernährung und weiteren Behandlungen unserer Patienten dabei. Außerdem erklärte mir besagte Schwester immer von sich aus Behandlungen, Vorgehensweisen und Therapien, was mir einen guten Einblick und vor allem ein Verständnis dessen ermöglichte, was wir dort eigentlich taten.

Nach dem Austeilen des Mittagessens, was von jedem Patienten in Deutschland verschmäht worden wäre, wurden einige Patienten wieder zurück in den Betten gebracht und eine Art Mittagsruhe kehrte ein. Nachmittags waren häufig Besucher vor Ort, Entlassungen wurden gemacht und die Betten gereinigt. Jedes Bett musste, sobald die Patienten im Sessel saßen oder entlassen wurden, auf eine ganz bestimmte Art und Weise bezogen und gefaltet werden. Hierauf wurde auf der Station unheimlich viel Wert gelegt. Ungewohnt war, dass es keine wirklichen Decken gab – also Bezüge mit Steppbett oder Ähnlichem – sondern ausschließlich Laken. Hauchdünn, trotz Kälte auf der Station, wurden sie bestenfalls mehrfach gefaltet.

Während meiner Schicht bis 15:00 Uhr standen mir zwei Pausen zu, eine für Frühstück und eine für Mittagessen, wobei wir uns Tee in der Küche machen konnten und ich mittags Essen aufwärmte, das ich zu Hause abends vorgekocht hatte. Die Pausen verbrachten wir in einem kleinen, recht engen Raum, was es sehr gemütlich machte.

Schichteinteilung bei der Arbeit

Nach den ersten drei Tagen auf Station klärten die Schwestern mit mir weitere Schichten ab. Ich war sehr frei in der Gestaltung, konnte meist zwischen kurzen und langen, frühen und späten Schichten wählen und war in der Regel nur für drei bis vier Tage pro Woche eingeteilt. Um an anderer Stelle frei zu bekommen, legte ich einige Male auch einen langen Tag ein. Die lange Schicht ging von morgens 7:00 Uhr bis abends 22:30 Uhr und war eine echte Herausforderung. Dies insbesondere auch deshalb, weil man so gründlich planen musste, wann man gegebenenfalls für den nächsten Tag vorkochen musste. Parallel zum Krankenhausalltag musste schließlich eingekauft, gekocht und gewaschen werden.

Da die Schwestern aber nicht auf mich angewiesen waren, war die Gestaltung meines Arbeitsplanes sehr entspannt. Nach und nach verstand ich das Englisch besser und konnte auch ausgiebig mit den Patienten plaudern. Letztere fanden es ausgesprochen spannend, dass ich aus Deutschland kam und in der Pflege arbeitete, obwohl ich doch Medizin studieren wollte. Einige Patienten, die während des Krieges in Deutschland stationiert waren, sprachen mich sogar unerwartet auf Deutsch an, und weil das Pensum auf der Station eher gering war, gab es viele interessante Gespräche, an denen sich immer gleich mehrere beteiligten, da schließlich jeder mithören konnte!

Herzlich aufgenommen in Großbritannien

Neben der Arbeit im Krankenhaus, die ich jedem nur empfehlen kann, waren es aber vor allem die begleitenden Umstände, die mich in dieser Zeit prägten. Der erste Schritt, also mit dem Auto recht spontan ganz alleine los zu fahren, hatte eine enorme Wirkung auf mich. Ohne zu wissen, was für eine Familie mich erwarten würde, machte ich mich auf den Weg und war durchweg begeistert. Meine Gastfamilie und ihre jüngste Tochter waren offen, menschlich und hilfsbereit, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich bekam, als ich das Angebot ablehnte, regelmäßig an ihren Mahlzeiten teilzunehmen, einen großzügigen Raum in Kühlschrank und Gefrierfach zugesprochen, kochte in der Küche, trank häufig mit den Eltern Tee und unterhielt mich sehr viel mit ihnen. Das Haus befand sich nicht in Stoke-on-Trent selber, sondern etwas außerhalb in einem winzigen idyllischen Dörfchen. Man lebte unmittelbar in der Natur und Englands schönen weiten Feldern und als es im November unerwartet und heftig schneite, war das Land überfordert – aber Fulford, mein Dorf, traumhaft schön.

Da Stoke-on-Trent als ehemalige Großindustrie-Stadt nicht vieles an schönen Ecken, Kultur oder zentralen Punkten zu bieten hatte und ich über die Arbeit niemanden so recht kennen gelernt hatte, verbrachte ich sehr viel Zeit in Birmingham. Mein Auto ist mir im Laufe dieser sechs Wochen sehr lieb geworden, denn ohne Auto hätte ich diesen gesamten Auslandsaufenthalt nicht bewerkstelligen können. So stand es mir frei, zu fahren, wohin ich wollte und wann ich wollte.

In Birmingham war über Wochen der „German Christmas Market“, der für Deutsche sehr amüsant, aber auch sehr heimisch ist. In Stoke-on-Trent selber ist das „Poterry Museum“ sehr empfehlenswert. Die meisten Engländer, mit denen ich im Laufe des letzten Jahres sprach, schauten mich ausnahmslos mit großen Augen an, wenn ich berichtete, ausgerechnet nach Stoke-on-Trent gegangen zu sein. Diese Stadt hat einen schlechten Ruf, ist mit Sicherheit noch an allen Ecken als Industriestadt zu erkennen, hat aber meine Zeit in England kein Stück weit geschmälert. Ganz im Gegenteil, die herzlich derbe Art der Bewohner als auch ihren Akzent habe ich sehr lieb gewonnen.

Mein Blick zurück

Das Krankenhaus in Stoke-on-Trent ist mir sehr im Gedächtnis geblieben. Der Kontrast zu deutschen Krankenhäusern war enorm, hat mir aber geholfen, eine andere Sichtweise zu bekommen. Zur Verteidigung des Krankenhauses bleibt zu sagen, dass sechs Monate nach meinem Krankenpflegepraktikum ein wahnsinnig moderner Neubau vollständig eröffnet und die alten Gebäude abgerissen wurden. Der neue Komplex übertrifft alle Krankenhäuser, die ich in den letzten Jahren in Deutschland gesehen habe.

Die Integration auf der Station, der Umgang mit den Patienten, die Herausforderung im Englischen und die medizinischen Aspekte haben das pflichtmäßige Krankenpflegepraktikum zu einem eindrucksvollen Erlebnis gemacht. Ich empfehle jedem, einmal über den Tellerrand zu schauen und zumindest für einen Teil des Krankenpflegepraktikums ins Ausland zu gehen, sollte es finanziell möglich sein. Falls es einen wider Erwarten medizinisch-pflegerisch nicht weiter bringt, so doch in jedem Fall persönlich und an Erfahrung.

Das Einzige, was meiner Meinung nach gegen ein Krankenpflegepraktikum im Ausland sprechen könnte, ist die Finanzierung. Mit Unterkunft, Lebensmitteln, An- und Abreise und Sprit für die täglichen Fahrten kamen eine Menge Kosten hinzu, die ich alleine trug. Wer nicht entsprechend viel Gespartes oder den Willen hat, dieses auszugeben, und auch nicht mit großzügigen oder wohlhabenden Eltern gesegnet ist, wird an den Kosten für derartige Erfahrungswerte scheitern.

Doch wann immer sich die Möglichkeit bietet, rate ich, diese wahrzunehmen.

W., L.
Berlin, November 2011

Lesen Sie auch den Erfahrungsbericht der Autorin zu ihrem „Krankenpflegepraktikum am Prosper Hospital Recklinghausen“

Eine weitere Autorin gibt Tipps zum Thema: „Medizinstudium – Tipps für Abiturienten und am Studienfach Medizin Interessierte“

 

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7 Kommentare

  • Hallo,
    ich weiß, dein Bericht ist schon etwas länger her, aber würdest du mir vielleicht per Email ein paar Tipps geben zur Bewerbung beziehungsweise die Kontaktadresse von dem Krankenhaus geben, das wäre super lieb!
    Danke und liebe Grüße 🙂

  • Hallo,
    Auch ich würde gerne mein kpp in eingland machen, und wollte fragen, ob du mir vielleicht weiterhelfen könntest und mit mir kontakt per mail aufnehmen würdest?

    Liebe grüße,
    Luise

  • Hallo L.,
    Was für ein toller Bericht. Ich wusste gar nicht, dass man in Großbritannien ein Pflegepraktikum absolvieren kann, da ich dort drei Jahre lang ein nichtmedizinisches Fach studiert habe und nie etwas davon gehört. Aber anscheinend kann man doch etwas Kompatibles finden – und nun, da ich in Deutschland Medizin studiere, würde ich liebend gerne einen oder zwei Monate in England als Pflegepraktikantin oder Famulierende verbringen!
    Deshalb wollte ich dich gerne fragen, ob weitere Kontaktaufnahme möglich wäre für ein paar kleine Fragen – das würd ich echt schätzen.

    LG, Yuri

  • Hallihallo,

    ich bin mit ganz viel Glück auf diesen tollen Beitrag gestoßen weil ich schon mit meinem Traum aufgeben wollte!!
    hättest du vl eine mail Adresse wo ich dir schreiben konnte? Würde dir sehr gerne mein Anliegen schildern,
    alles Liebe Lisa!!

  • Ich weiß es ist lange her, seit dem dieser Bericht geschrieben wurde. Trotzdem interessiere ich für ein solches Pflegepraktikum in England und würde gerne mit dir in Kontakt treten! Ich werde in Mainz, an der Uniklinik, meine Pflegeausbildung machen und darf 3 Wochen an einem Wunschkrankenhaus meine praktische Ausbildung machen (und das auch überall in Europa)! Meine Ausbildung beginnt am 01.09.14 und die 3 Wochen Wunschpraktikum kann ich im 2./3. Ausbildungsjahr machen!! Ich will schon vorher versichert sein, dass ich die Möglichkeit bekommen werde in England zu arbeiten. Auch werde ich mein Pflegestudium während meiner Ausbildung beginnen und werde viel lernen, damit ich das Pflegepersonal in England nicht enttäusche! Würde mich freuen, wenn du mich kontaktieren könntest!! MFG Ellen

  • Hey 🙂

    auch ich fand deinen Eintrag super interessant und plane ähnliches… Würdest du mit mir Kontakt aufnehmen per Mail damit ich dich noch einige Dinge fragen könnte?

    Über eine schnelle Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!
    Ganz liebe Grüße:*

  • Hallo L.,
    vielen Dank für diesen sehr ausführlichen und informativen Erfahrungsbericht!
    Ich habe selbst vor ein Teil meines Krankenpflegepraktikums in GB zu machen und hätte diesbezüglich noch einige Fragen.
    Hattest du dich auch bei anderen Krankenhäusern beworben? War die Anerkennung beim LPP problemlos? Mit welchen Kosten muss man rechnen?
    Es würde mich sehr freuen von dir zu hören!
    MfG Ann-Cathrine

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