PJ in China – Allgemeine Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie

2. Juli 2010

in Allgemeinchirurgie, Chancen im Ausland, China, Orthopädie, Praktisches Jahr im Ausland, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

China, Shanghai, Shanghai East Hospital (05.02.-04.04.2010)

Mein Chirurgie Tertial führte mich in die Megacity Shanghai, die Stadt der Expo 2010. Eine Zeit, die für mich ein wirklicher Gewinn an Erfahrung gewesen ist. Der Einblick in einen derart anderen Kulturkreis hat auf mich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sei es für eine Famulatur oder für einen Teil des Praktischen Jahres, ich kann jedem empfehlen, der sich für China, seine Menschen und deren medizinische Versorgung interessiert, einmal eine Zeit dort zu verbringen.

Motivation

Neben der erhofften praktischen Erfahrung, interessierte mich natürlich auch die Frage, wie in einem mir völlig fremden Kulturkreis mit der medizinischen Praxis umgegangen wird. Ich versprach mir von dem Einblick in das politische und gesellschaftliche Wertesystem Chinas einen erheblichen Gewinn, der mich in meiner persönlichen Entwicklung weiterbringen sollte.

Bewerbung

Inmitten der Wolkenkratzer - das Shanghai East Hospital
Inmitten der Wolkenkratzer – das Shanghai East Hospital

Durch einen Erfahrungsbericht eines deutschen Studenten war für das Shanghai East Hospital schnell der richtige Ansprechpartner gefunden. Mithilfe des Internets konnte ich herausfinden, dass bereits mehrere Deutsche am Shanghai East Hospital famuliert bzw. dort einen Teil ihres Praktischen Jahres absolviert hatten. Somit waren die wichtigsten Ansprechpartner gefunden.

Prof. Zhao ist der Direktor der General Surgery und ihm ist sehr an einem Austausch mit ausländischen Studenten gelegen. Die Bewerbung gestaltete sich unkompliziert und bestand aus einem kurzen Motivationsschreiben, einem „Deans letter“ sowie einem aktuellem Leistungsstand. Die Bewerbungen sind auch kurzfristig möglich und der organisatorische Aufwand bleibt wirklich im Rahmen. Einer Zusage steht in der Regel nicht viel im Wege, da die Kapazitäten des Shanghai East Hospitals sehr groß sind.

Finanzielles

  • Visum 30.- EUR
  • Verwaltungsgebühr (einmalig) 60.- EUR
  • Verwaltungsgebühr(monatlich)40.- EUR
  • Flug ca. 550.- EUR
  • Unterkunft 150.- EUR (Studentenwohnheim)
  • Lebenshaltungskosten: geringer als in Deutschland

Auch wenn die Lebenshaltungskosten in Shanghai deutlich unter denen in Deutschland liegen, kommt durch Flug, Unterkunft und Freizeitgestaltung eine ganz schöne Summe zusammen. Ich danke an dieser Stelle der Allianz Private Krankenversicherungs-AG ganz herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Nützliche (Internet-)Adressen

Visum

Frühestens 50 Tage vor geplanter Anreise ist die Bewerbung auf ein Visum möglich. Die Erteilung eines Visums für die Volksrepublik China gestaltet sich in der Regel relativ komplikationslos. Nach persönlicher Abgabe der benötigten Dokumente in der chinesischen Botschaft (Visaantrag, Reisepass, Einladung des Shanghai East Hospitals) und 30.- EUR Bearbeitungsgebühr bekommt man das Visum innerhalb von drei Werktagen ausgestellt.

Das Shanghai East Hospital

Das Shanghai East Hospital
Das Shanghai East Hospital

Meiner Entscheidung für das Shanghai East Hospital gingen eine intensive Recherche und ein Vergleich mehrerer chinesischer Lehrkrankenhäuser voraus. Am Ende war ich sicher, dass das Shanghai East Hospital mit seiner fast 90-jährigen Geschichte für mich die besten Voraussetzungen bietet. Bei dieser Klinik handelt es sich um das akademische Lehrkrankenhaus der Tongji Universität, welche mit über 50.000 Studenten zu einer der größten Universitäten Chinas gehört. Die Einrichtung selbst bietet mit ca. 800 Betten eine medizinische Rundumversorgung an und genießt in seinem Schwerpunkt der Chirurgie einen international anerkannten Ruf. Dies liegt nach meinem Eindruck vor allem an der Tatsache, dass das Shanghai East Hospital moderne Medizin auf internationalem Niveau mit traditionellen chinesischen Methoden kombiniert.

Das Shanghai East Hospital liegt im Stadtteil Pudong und ist das offizielle Krankenhaus der Expo 2010 in Shanghai. Nachdem ich das erste Mal in der großen Wartehalle des Krankenhauses gestanden hatte, musste ich zunächst einen Moment innehalten, da ich das Durcheinander und diese riesigen Menschenmassen so aus deutschen Kliniken nicht kannte. Hunderte Menschen warteten auf einen Untersuchungstermin. Nachdem ich dieses Treiben für eine Weile auf mich hatte wirken lassen, ging ich ins Büro meines Betreuers, mit dem ich verabredet war. Prof. Zhao begrüßte mich herzlich und wir tranken gemeinsam einen Willkommenstee.

Generell besteht die Möglichkeit auf allen Stationen zu famulieren bzw. sein PJ zu absolvieren. Insbesondere im Bereich der Gastroenterologie, Kardiologie, Unfallchirurgie und Orthopädie genießt das Shanghai East Hospital einen hervorragenden Ruf. Meine Wahl fiel im Vorfeld auf die Gebiete der General Surgery, der Orthopädie sowie der Unfallchirurgie.

Meine Arbeit in der Klinik

Der Arbeitstag auf den Stationen beginnt in der Regel um 7:30 Uhr mit der stets vom Chefarzt geführten Frühbesprechung. Im Anschluss daran beginnt man gemeinsam mit einem Oberarzt, zwei Assistenzärzten sowie ebensovielen Studenten mit der Visite und der Stationsarbeit. Nach der morgendlichen Visite besteht die Hauptaufgabe der Studenten aus der postoperativen Wundversorgung. Zugänge werden von den Schwestern gelegt.

Der Standard der Patientenzimmer als auch der der Stationen ist natürlich nicht ganz vergleichbar mit dem Standard, den wir von deutschen Krankenhäusern kennen. Die Vier- bis Sechsbettzimmer sind neben den Patienten stets mit deren Angehörigen überfüllt. In China ist es üblich, dass der Patient überwiegend von den Angehörigen und nicht vom Pflegepersonal versorgt wird. In diesen kleinen Zimmern wird dementsprechend neben der medizinischen Versorgung und kleineren chirurgischen Eingriffen auch gekocht, lauthals geredet und geraucht. Definitiv eine andere Atmosphäre, als wir sie aus deutschen Kliniken gewohnt sind und sicherlich nicht der beste Ort zur Genesung – aber in China üblich und völlig normal. Gerade hierfür sind derartige Auslandserfahrungen so wichtig, um zu erkennen, wie Menschen aus anderen Kulturkreisen unter völlig anderen Bedingungen mit ihren Schicksalen gut zurechtkommen.

In der Allgemeinen Chirurgie und Orthopädie

Meine Arbeitsstaette - das Shanghai East Hospital
Meine Arbeitsstätte – das Shanghai East Hospital

Die ersten drei Wochen habe in der General Surgery verbracht. Leider gab es hier nicht sehr häufig Operationen. Dies lag weniger an dem geringen Bedarf, als vielmehr daran, dass die Patienten einen Großteil der Operationen aus eigener Tasche finanzieren müssen. Sofern es Operationen gab, was in der Regel an zwei bis drei Tagen in der Woche der Fall war, durfte ich jedoch assistieren und es wurde, vorausgesetzt der betreuende Arzt sprach Englisch, viel erklärt. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es sicherlich hilfreich ist, sich im Vorfeld einige chinesische Redewendungen sowohl für den Alltag als auch im Bereich Medizin anzueignen.

Insgesamt muss ich sagen, dass die medizinischen Kenntnisse nach meinem Eindruck auf einem hohen Niveau sind und nicht denen eines Entwicklungslandes entsprechen. Die Operationssäle unterschieden sich im Großen und Ganzen, abgesehen von der teilweise stark zerschlissenen OP-Kleidung, auch kaum im Vergleich zu unseren. Auch die Operationstechniken und die chirurgischen Fähigkeiten waren wirklich deutlich höher als erwartet und stehen meiner Meinung nach unserem System in nur wenigen Dingen nach. Lediglich das kurze Händedesinfizieren und einige andere Hygienestandards entsprachen nicht ganz meinen Erwartungen. Ich kann allerdings nicht sagen, dass die geringeren Hygienemaßnahmen zwangsläufig zu einer höheren Infektionsquote führten.

Nach meiner Zeit in General Surgery standen die Orthopädie und insbesondere die Wirbelsäulenchirurgie auf dem Plan. Die Englischkenntnisse der Ärzte waren hier wirklich gut und es wurde mir zu jedem Patienten viel erklärt. Im Anschluss an die Visite haben sich die Ärzte häufig Zeit genommen, um sich mit mir einige besondere Fälle zu erarbeiten. Aufgrund der schwerwiegenden Operationsindikation war es selten möglich zu assistieren, was bei der Komplexität der Eingriffe und dem sehr geringen Operationsfeld verständlich war. Während der Eingriffe wurde jedoch stets mit mir kommuniziert und sehr ausführlich auf meine Fragen geantwortet. Bei der Stationsarbeit wurde ich gut mit einbezogen. Ich würde jederzeit wieder auf dieser Station arbeiten.

Auf der Unfallchirurgie

Chinesische Koestlichkeiten
Chinesische Köstlichkeiten

Die nun folgenden drei Wochen verbrachte ich auf der Unfallchirurgie und ich muss sagen, dies war sowohl der lehrreichste als auch der eindrucksvollste Abschnitt meines Chirurgie- Tertials. Mein Tätigkeitsbereich bestand aus der postoperativen Versorgung der Patienten auf Station, Dienst in der Notaufnahme und der Assistenz bei unfallchirurgischen Eingriffen.

Gerade während der Zeit auf der Notaufnahme sieht man in einer Stadt wie Shanghai wirklich schwere Unfallopfer. Die Arbeit dort war faszinierend und erschreckend zugleich, da man hier die Schattenseiten des chinesischen Gesundheitssystems an vorderster Front miterleben kann. Schwerstverletzte Patienten werden, sofern sie nicht im Besitz einer Krankenversicherung sind bzw. nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, lediglich rudimentär versorgt und anschließend nach Hause geschickt. Für einfache Wanderarbeiter, welche einen großen Teil des Patientenklientels der Notaufnahme ausmachen, stellen da schon die Kosten für eine Röntgenaufnahme in Höhe von 13.- EUR ein nahezu unüberwindbares finanzielles Hindernis dar. Hier sollte man sich einmal die Tatsache vor Augen führen, dass ein Assistenzarztgehalt in China lediglich 200-300.- EUR im Monat beträgt. Es gibt eine Art staatlichen Fonds, welcher für die Erstversorgung lebensbedrohlich Verletzter einspringt, dies gilt jedoch nur für absolut lebensbedrohlich Verletzte.

In der Notaufnahme gibt es sehr viel zu tun und wer Nähen lernen möchte, der ist hier sicherlich an der richtigen Adresse. Ich hatte das große Glück, dass der Student, mit dem ich gearbeitet habe, perfekt Englisch sprach und mir stets übersetzt hat. Somit haben wir uns in der Erstversorgung der Patienten sehr gut ergänzt. Nach einer gewissen Zeit in dieser Notaufnahme bekommt man ein Gefühl für die Priorität bestimmter Verletzungen und lernt, welche Patienten eine rasche Erstversorgung benötigen. Es besteht die Möglichkeit, auf der Notaufnahme 24 Stunden Dienste mitzumachen und dafür einen Tag frei zu bekommen. Ich kann jedem empfehlen, an den Diensten teilzunehmen, da man hier wirklich viel mitbekommt.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich, ganz gleich auf welcher Station, stets äußerst freundlich aufgenommen und jeden Tag zum Essen eingeladen wurde. Insbesondere hier gab es reichlich Zeit für die Kommunikation. Auf diese Weise habe ich viel über die Hintergründe des chinesischen Gesundheitssystems und den Grund für das in meinen Augen doch teilweise geringe Handlungsspektrum bei großem Handlungsbedarf erfahren.

Ich hatte das Glück über Chinese New Year, die wichtigsten Feiertage Chinas, im Krankenhaus zu sein. So kam es, dass ich gleich zu Beginn meiner Zeit auf ein großes Bankett eingeladen wurde. An diesem Abend waren alle Krankenhausmitarbeiter in einem riesigen Festsaal versammelt. Es gab Ansprachen, Aufführungen, jede Menge Wein und chinesische Köstlichkeiten aller nur vorstellbaren Art. Spätestens nach der gekochten Schildkröte wurde mir auf ein Neues bewusst, dass ich mich in einem völlig neuen Kulturkreis befinde. Die Gastfreundlichkeit, die mir dort und generell in der Klinik entgegnet worden war, hat mich nachhaltig beeindruckt.

Unterkunft in Shanghai

Typische Abendstimmung
Typische Abendstimmung

Es bieten sich mehrere Möglichkeiten, in Shanghai zu wohnen. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich über diverse Plattformen (siehe oben) oder lokale Nachrichtenmagazine auf Wohnungssuche zu begeben oder aber man quartiert sich direkt in das Studentenwohnheim des Krankenhauses ein. Ich hatte mich für das Studentenwohnheim entschieden und habe meine Entscheidung keineswegs bereut, da ich lediglich zwei Monate in Shanghai war.

Das Wohnheim ist ca. 10 Gehminuten vom Shanghai East Hospital entfernt und ist gut mit der Metro zu erreichen. Es gibt hier mehrere neu renovierte Einzelzimmer für ausländische Studenten, welche auch recht gut ausgestattet sind. Die Zimmer sind zwar klein, jedoch ist ein eigenes Bad, eine eigene Waschmaschine und W-LAN vorhanden. Die Monatsmiete in Höhe von 150.- EUR ist in Ordnung. Die restlichen Zimmer des dreistöckigen Wohnheimes werden von chinesischen Studenten bewohnt. Es ist hier üblich, dass vier bis sechs Studenten und teilweise junge Assistenzärzte sich ein Zimmer teilen.

Ich habe mich hier zu jeder Zeit wohl gefühlt. Dies lag aber auch sicher an den netten chinesischen Studenten, mit denen ich regelmäßig etwas unternommen habe. Sofern man ein wenig auf die zunächst meist schüchternen Studenten zugeht, bekommt man viel zurück und ich habe mich immer willkommen gefühlt. Beabsichtigt man jedoch, über einen längeren Zeitraum in Shanghai zu leben, würde ich raten, sich ein Zimmer in „Puxi“, also auf der anderen Flussseite, zu nehmen, da hier einfach mehr los ist. Die Wohnungen des Studentenwohnheimes liegen zwar in der Nähe des Krankenhauses, allerdings ist hier in „Pudong“ abends leider nicht viel los und man muss sich schon in die Metro begeben, um am Abend noch etwas unternehmen zu können. Wer sich an diesem kleinen Extraaufwand aber nicht stört, für den ist das Studentenwohnheim eine gute und vor allem eine preisgünstige Alternative.

Boomtown Shanghai

Chinesen moegen es bunt
Chinesen mögen es bunt

Shanghai ist mit seinen über 15 Mio. Einwohnern eine wirkliche Megacity. Kaum eine andere Stadt hat in den vergangenen Jahren einen derartigen Boom erlebt. Die Stadt am „Huangpu River“ hat in den vergangenen 20 Jahren ihr Gesicht vollkommen verändert und zählt zu den Megacities dieser Welt. Die Stadt macht auf mich den Eindruck, als sei sie ein riesiges Experimentierfeld. Überall schießen gigantische Wolkenkratzer aus dem Boden und wenn man vor dem knapp 500 m hohen World Financial Tower steht, ist man wirklich tief beeindruckt.

Shanghai bietet Dimensionen, die wir so aus Deutschland oder Europa in diesem Ausmaß nicht kennen. Nahezu jedes größere international agierende Unternehmen schmückt sich mittlerweile mit einer Korrespondenz in Shanghai. Da sich dieser unglaubliche Boom erst in den letzten 20 Jahren vollzogen hat, wirkt jedoch alles ein wenig aus dem Boden gestampft. Shanghai bietet das gesamte Spektrum von extremem Reichtum bis hin zu extremer Armut, vom hemmungslosen Kapitalismus bis Kommunismus. Es treffen Welten aufeinander. Auf den hektischen und vor allem riesigen Straßennetzen konkurrieren Luxuskarossen mit Rikschas um die beste Position. Die Stadt lebt und spielt gewollt oder ungewollt mit ihren Gegensätzen.

Es ist nicht die Schönheit dieser Stadt, auch nicht ihr Charme oder ihr Klima, die diese Stadt interessant machen. Nein, es sind die Menschen und die Parallelwelten, in denen sie leben. Es sind die Gegensätze und Widersprüche, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Beim Gang durch die Altstadt, welche nur einige wenige Metro Stationen vom schicken, noblen und glamourösen Shanghai entfernt ist, sieht man das ehemalige Shanghai, so wie es vielleicht in naher Zukunft nicht mehr sein wird. Hier bekommt man einen Eindruck vom wahren Leben in China. Unter für uns Westlern nur schwer vorstellbaren Bedingungen wird hier auf engstem Raum gelebt, gegessen, geschlafen und das chinesische Leben gelebt.

Zu Beginn machte die Mentalität der Chinesen auf mich einen eher ruppigen, vielleicht sogar egoistischen Eindruck und wirkte zunächst noch ein wenig befremdlich. Nach einer gewissen Zeit erkennt man jedoch schnell, dass dies eher Ausdruck von Zielstrebigkeit ist. Meines Erachtens ist dies nur die logische Konsequenz der Lebensbedingung und des täglichen Überlebenskampfes derer, die es nicht in eines der ultramodernen Hochhäuser geschafft haben.

Fazit

Die Chinesische Mauer - beeindruckend
Die Chinesische Mauer – beeindruckend

Ich habe Shanghai als schnelle, aufregende und selbstbewusste Stadt erlebt, von der man einerseits lernen kann, andrerseits auch gewisse Vorteile unseres Systems erkennt. Rückblickend kann ich sagen, dass meine Zeit in Shanghai mich in vielerlei Hinsicht weitergebracht hat und für mich ein wirklicher Gewinn an Erfahrung gewesen ist. Der Einblick in einen derart anderen Kulturkreis hat auf mich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Ich kann jedem empfehlen, der sich für China, seine Menschen und deren medizinische Versorgung interessiert, einmal eine Zeit dort zu verbringen. Ganz gleich, ob als Famulant oder PJ´ler.

B., C.
New York/USA, Juni 2010

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