Famulatur in Finnland – Dermatologie

13. März 2015

in Allgemein, Chancen im Ausland, Dermatologie, Famulatur im Ausland, Finnland

Finnland, Turku, TYKS – Turun yliopistollinen keskussairaala (01.09.-15.09.2014)

Die nordischen Länder scheinen für viele Medizinstudierende attraktiv zu sein, wenn es um das Thema Medizinstudium und Famulatur im Ausland geht. Vor allem Schweden nimmt hier eine besondere Stellung ein, da die schwedische Sprache der deutschen sehr nahe verwandt ist. So existieren viele Meinungen und positive Erfahrungen bezüglich der medizinischen Ausbildung in Schweden – aber wie sieht es mit den anderen nordischen Ländern aus?

Finnland bietet ebenfalls eine wunderschöne Natur, kleinere Städte und eine ruhige Atmosphäre, weshalb es sich geradezu anbietet, dort einmal in das Gesundheitssystem hinein zu schnuppern. Hier wird jeder freundlich und zuvorkommend aufgenommen – und in der Freizeit kann man die einzigartige Schönheit der finnischen Natur entdecken.

Turku, Tampere, Kuopio oder Helsinki?

Aufgrund einer sehr guten finnischen Freundin hatte ich bereits vor meiner Entscheidung, eine Famulatur in Finnland zu absolvieren, einige Berührungspunkte mit der finnischen Kultur und Sprache, weshalb für mich feststand, dass ich auch einen Einblick in das Gesundheitssystem dieses Landes gewinnen möchte.

Die erste Frage, die sich wohl jedem an einer Famulatur in diesem Land Interessierten stellt, ist daher: Welche Stadt soll es sein? Aus einigen Erfahrungsberichten ließ sich herauslesen, dass der Alltag in Helsinki im Krankenhaus eher stressig sei – was verständlich ist bei der größten Stadt Finnlands. Aus diesem Grund hielt ich nach kleineren Städten Ausschau. Einige Universitätskliniken und Lehrkrankenhäuser legen besonderen Wert darauf, dass eine Universitätspartnerschaft zur deutschen Heimatuniversität besteht, und dies selbst, wenn man nur zu einer Famulatur für einen Zeitraum zwischen zwei Wochen und zwei Monaten bleiben möchte. Meine Universität besitzt außer zu Helsinki nur eine Partnerschaft zur Turun Yliopisto, der Universität von Turku, weshalb die Entscheidung schnell gefallen war. Obwohl Turku „nur“ die fünftgrößte Stadt des Landes ist, sollte ich diese Entscheidung aber keinesfalls bereuen!

Meine Bewerbung

Das Tyks T-Sairaala Krankenhaus in Turku
Das Tyks T-Sairaala Krankenhaus in Turku

Beim TYKS – „Turun yliopistollinen keskussairaala“ handelt es sich um das Universitätskrankenhaus der „Turun Yliopisto“, der Universität von Turku, dementsprechend ist es auch ein akademisches Lehrkrankenhaus. Da Turku nicht so sehr beliebt ist wie Tampere oder Helsinki, war der Bewerbungsvorlauf nicht sehr lang. Ich hatte mich vier Monate vor meiner geplanten Famulatur beworben und sicher wäre es möglich gewesen, sich auch noch später zu bewerben. Um sich zu bewerben, ist es am besten, sich direkt über die Website der Universität bzw. des Krankenhauses die entsprechende Station zu suchen, auf der man sich bewerben möchte, dort nach dem Lehrkoordinator Ausschau zu halten, meist mit „Kliin. Opet“ abgekürzt von „opettaja“ – Lehrer,  und diesen direkt anzuschreiben.

Englisch wird weitläufig verstanden und ist für die Email-Konversation bestens geeignet. Solltet Ihr damit keinen Erfolg haben, kann man auch immer das allgemeine Sekretariat anschreiben und fragen, ob es möglich wäre, sich zu bewerben und an wen man sich dort am besten wenden solle.

In meinem Falle kam die Zusage sehr schnell und war sehr herzlich. Ich habe zwei Wochen meiner Famulatur Zeit in Turku abgeleistet und war vom 01. bis 15. September 2014 auf der Dermatologie Station. Längere Famulaturen sind absolut kein Problem und sehr gern gesehen, mir fehlten allerdings nur noch 10 Tage meines gesamten Famulatur Zeitraumes, weshalb ich mich zu einer kürzeren Famulatur entschlossen hatte.

Nach einer Zusage kann man bei der entsprechenden Stelle ebenfalls nachfragen, wo man nach Unterkünften Ausschau halten kann. Mir wurden einige Webseiten zugesandt, die sich mit Studentenunterkünften befassten, die ich allein sicher nicht gefunden hätte. Alles in allem sind die Finnen sehr hilfsbereit!

Ein Visum ist nicht nötig, man sollte nur darauf achten, dass der Personalausweis oder wahlweise auch der Reisepass lange genug gültig ist.

Sprachliche Vorbereitung

Um mich auch sprachlich auf meine Famulatur in Finnland vorzubereiten, hatte ich einen Abendkurs an einer Volkshochschule genutzt. Die finnische Sprache ist recht komplex und ich hatte gehofft, so im Land besser zurecht zu kommen. Berlin bietet leider keine „Finnisch für Mediziner“-Kurse an und es gibt auch keine Bücher, die sich mit finnischem medizinischem Vokabular befassen, was ich sehr schade finde.

Die Finnen benutzen teils im Krankenhaus auch die Diagnosen des ICD10 auf Finnisch und nicht die lateinischen Begriffe! Rosacea ist zum Beispiel „ruusufinni“ oder Lupus erythematodes ist „punahukka“. Über www.translation.sensagent.com  habe ich mir deshalb ein paar Worte übersetzen lassen, die in der Dermatologie wichtig sind. Worte, die man leider nicht im Abendkurs lernt, wären zum Beispiel:

potilas – Patient

sairaala – Krankenhaus

terveyskekus – Gesundheitszentrum

lääkäri – Arzt

sairaanhoitaja – Krankenschwester/Pfleger

osasto – Station,

Krankheit – sairaus

Erkrankung – tauti

iho – Haut

ihottuma – Hautausschlag

hankala – schwerwiegend

Ich kann den Sprachführer von Langenscheidt empfehlen, da dort auch Körperteile und Erkrankungen aufgelistet sind. Die meisten Finnen sprechen allerdings ein sehr gutes Englisch. Nur eben nicht alle Patienten.

Im Krankenhaus

Das Gesundheitssystem der Finnen ist anders organisiert als das unsere. Patienten müssen zuerst zu den „Terveyskeskuset“, den Gesundheitszentren, gehen und werden von dort an die Universitätskrankenhäuser weiter überwiesen, wenn es sich um einen schweren Fall handelt. Außerdem müssen alle, Patienten und Personal, einen MRSA-Test machen, bevor sie im Krankenhaus behandelt werden oder arbeiten dürfen. Patienten, bei denen dieser Test positiv ist, kommen von vornherein in ein Isolationszimmer.

Leider kann man diesen Test nicht schon bereits in Deutschland ablegen, da das Krankenhaus nur die von seinem Labor durchgeführten Tests akzeptiert. Die Testergebnisse brauchen ungefähr 3-4 Tage, aus diesem Grund sollte man etwas früher anreisen und den Test schon ablegen, bevor man mit der Famulatur beginnt. Dies kann man gleich nach Annahme der Bewerbung klären. Bei mir hatte die klinische Lehrkoordinatorin der Dermatologie einen Termin für mich organisiert. Ansonsten sind nur die üblichen Impfungen erforderlich, wie in Deutschland auch. Trotzdem könnt Ihr immer noch einmal nachfragen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Finnischkenntnisse sind hilfreich. Selbst, wenn man nicht viel kann, hilft es doch, einige Sachen zu verstehen. Entgegen der landläufigen Meinung in Deutschland spricht nicht jeder Finne fließend und perfekt Englisch, vor allem nicht die älteren Patienten. Patientenakten und Patientenbriefe sind auf Finnisch verfasst. Die meisten Patientengespräche liefen auch auf Finnisch ab.

Meine Famulatur auf der Dermatologie

Das Tyks T-Sairaala Krankenhaus in Turku
Das Tyks T-Sairaala Krankenhaus in Turku

Der Tag begann im Allgemeinen zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr. Meistens gab es um 8:15 Uhr ein Morgenmeeting, in dem die Patienten besprochen wurden. An Tagen der Visite ging ich dann anschließend mit auf die Station, auf der ich zusammen mit zwei Ärzten und zwei Krankenschwestern alle Patienten begutachten konnte. Ihre Hauterscheinungen wurden dokumentiert und gegebenenfalls die Behandlung neu eingestellt. Wenn Biopsien benötigt wurden, war es meine Aufgabe, diese nach der Visite durchzuführen.

An Tagen, an denen keine Visite stattfand, konnte ich bei den Konsultationen beiwohnen. Pro Patient hat der Arzt 30 Minuten Zeit, in denen zunächst eine allgemeine Anamnese durchgeführt wird, anschließend die Hauterscheinungen begutachtet werden und dann das weitere Procedere besprochen wird. Mittag war meistens zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr und manchmal gab es auch dort so genannte „Lunch Meetings“, in denen z.B. neue Medikamente vorgestellt wurden und die jeweilige Pharmafirma das Mittagessen spendierte.

Nach dem Mittagessen war ich grundsätzlich auf Station, weil nachmittags die neuen Patienten aufgenommen wurden. Wäre mein Finnisch besser gewesen, hätte ich auch Anamnesen durchführen dürfen, so aber hörte ich bei den Anamnesen immer zu und führte anschließend die Hautbiopsien durch. Die Hautbiopsien sind immer Angelegenheit der Studenten. Man kann es sich einmal zeigen lassen und danach nimmt man selbst die 3mm-Stanzen. An manchen Tagen gibt es dann zudem noch einmal am Nachmittag ein Patientenseminar, in dem schwierige Fälle durchgesprochen werden.

Je nachdem, mit welchem Arzt ich unterwegs war, sah mein Tag immer entsprechend anders aus. Es gab Ärzte, die mir wirklich alles noch einmal übersetzt haben, die auch die Patienten fragten, ob es okay ist, wenn sie mir teilweise auf Englisch etwas erklären und bei denen ich sehr viel praktisch machen durfte. Allerdings kann es auch vorkommen, dass man einen älteren Arzt erwischt, der sich nicht so wohl fühlt, wenn er Englisch sprechen muss und dementsprechend die Übersetzungen auf ein Minimum begrenzt. Der überwiegende Teil meiner Famulatur war jedoch sehr gut verständlich und sehr lehrreich.

Am Anfang der Woche gab es immer einen Wochenplan, auf dem die einzelnen Meetings vermerkt waren, sodass man wusste, wann man wo zu sein hatte. Ich war auch über die Woche verteilt bei unterschiedlichen Ärzten eingeteilt, teils in den Konsultationen, teils auf Station, sodass ich viele unterschiedliche Patienten sehen konnte. Vor allem die Konsultationen fand ich sehr interessant, weil man auch seltene Krankheiten in sehr starker Ausprägung zu sehen bekommt.

Ein Kittel wurde mir gestellt, was aber je nach Station unterschiedlich sein kann. Außerdem erhält man einen Anstecker „Student/Opiskelija“ mit dem eigenen Namen. Studenten können zudem günstig in der Krankenhauskantine essen und das Essen ist sehr, sehr lecker! Man bezahlt zwischen 2,60 € und 3,90 € für ein komplettes Gericht mit Salat, Hauptgericht, Nachtisch, Brot mit Aufstrich, Kaffee oder Tee, plus zwei Gläsern zum Trinken mit Wasser oder Milch. Am besten sollte man beim Bezahlen immer dazu sagen, dass man Student ist, entweder in Englisch oder Finnisch („Olen opiskelija“).

Mein Tag in der Klinik endete meist zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr, je nachdem, ob es nachmittags noch ein Meeting gab oder wann der letzte Patient aufgenommen wurde.

Günstig Wohnen in Finnland …

… ist sehr schwer! Unterkünfte, Hostels und Hotels sind für gewöhnlich recht teuer. Es gibt Studentenwohnheime, bei denen man sich aber rechtzeitig mit mindestens einem Vorlauf von sechs Monaten bewerben sollte, allerdings nehmen viele davon Studenten nur auf, wenn sie mindestens ein ganzes Semester bleiben.

Es empfiehlt sich daher immer, die Kontaktperson, bei der man sich beworben hat, nach eventuellen Empfehlungen zu fragen. In meinem Fall hatte die zuständige Ärztin eine Anzeige im Blackboard der Universität geschaltet, auf das man als Famulantin keinen Zugriff hat. Außerdem konnte sie mir Websites empfehlen, sodass ich letztendlich eine vergleichsweise günstige Unterkunft in einer WG in der Nähe vom „Kauppatori“, dem zentralen Marktplatz Turkus, an dem auch alle Busse halten, finden konnte. So hatte ich eine perfekte Anbindung zum Krankenhaus und zur finnischen Gesellschaft.

Zusätzlich solltet Ihr stets nach Erasmusangeboten Ausschau halten, da manchmal auch dort Zimmer für kürzere Zeiträume zu finden sind, zum Beispiel in der „Erasmus in Turku“-Gruppe auf Facebook.

Was Lebensmittel betrifft, so sind diese in Finnland etwas teurer als bei uns. Dennoch ist Turku preislich gesehen definitiv günstiger als Helsinki.

Von A nach B

Föri - die älteste Fähre Turkus bei Fahrt über den Fluß Aura
Föri – die älteste Fähre Turkus bei Fahrt über den Fluß Aura

Turku ist eine Studentenstadt, in der man alles bequem mit dem Fahrrad erreichen kann. Ich war im September da und hatte die ganze Zeit strahlenden Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad; dass Finnland nur kalt und dunkel ist, ist ein Mythos! Ideal zum Fahrradfahren. Man kann sich ganz leicht Fahrräder mieten oder sich eines kaufen und es dann wieder verkaufen. Meine WG-Mitbewohnerin hatte zwei, weshalb ich eines von ihren benutzen durfte.

Ansonsten sind auch die Busse sehr praktisch. Für zwei Wochen kann man den Touristentarif nutzen, dies bedeutet 31 € für 14 Tage unbegrenztes Nutzen der Busse. Eine normale Fahrt kostet sonst 3 €, es lohnt sich also, da die Busse auch Ziele in der näheren Umgebung Turkus ansteuern. Für Karten ab einem Monat gibt es Studentenermäßigungen.

Für Tagesausflüge nach Tampere, Helsinki, Rauma oder andere Städte kann man vom „Linja-Autoasema“, dem größeren Busbahnhof, abfahren. Online kann man herausfinden, wann genau Busse fahren und am günstigsten kauft man die Tickets direkt im Bus. Man kann aber auch direkt am Busbahnhof Tickets kaufen und fragen, wann welche Busse fahren. Alles ist auf Englisch möglich!

Studentenstadt und historisches Turku

Kauppatori - der zentrale Marktplatz
Kauppatori – der zentrale Marktplatz

Wenn man dann nachmittags das Krankenhaus verlässt, bietet Turku unzählige Möglichkeiten, Finnland, seine Geschichte und seine Einwohner kennen zu lernen. Die alte Domkirche („Turun Tuomiokirkko“) kann man gar nicht verfehlen und sollte man sich auch genauer anschauen. Der Hafen bietet eine Vielzahl von Museen, kleineren Cafés und Sehenswürdigkeiten so zum Beispiel das mittelalterliche Schloss („Turun linna“), welches ein sehr schönes Museum beherbergt, in dem man viel über die Bedeutung Turkus erfahren kann.

Bis 1812 war Turku die Hauptstadt Finnlands und nicht Helsinki. Nach den Schwedenkriegen, die Russland gewann, verlegte der russische Zar die Hauptstadt nach Helsinki, da sich dieses näher an Russland befand. 1827 brannte Turku dann fast vollständig nieder. Doch vieles wurde wieder aufgebaut oder blieb sogar erhalten wie das Handwerksmuseum, welches einzigartig in der Welt ist, und noch heute gilt es als geistige Hauptstadt Finnlands.

Als Studentenstadt bietet Turku auch ein sprühendes Nachtleben in den Clubs rund um den „Kauppatori“, vor allem donnerstags und freitags. Empfehlenswert sind auch die vielen kleinen Cafés, wie das Café Voltaire, in dem man sich wie in Paris fühlt und sogar auf französisch bestellen kann oder Robert’s Café direkt am „Kauppatori“, das den besten Käsekuchen von ganz Turku anbietet, den man entweder mit Robert’s Mocha oder Robert’s Frappé genießen sollte.

Unbedingt sollte man zudem lokale Spezialitäten probieren! Turku ist vor allem für seine Fischgerichte bekannt. Auch Elch oder Rentier sollte man einmal gekostet haben, wenn man in Finnland ist – zum Beispiel im Restaurant „Harald“ oder etwas preiswerter im „Kultainen Hirvi“.

Rund um Turku

Finnisches Mökki
Finnisches Mökki

Von Turku aus kann man viele Ziele sehr bequem erreichen, was sich für Wochenendausflüge anbietet. Ich kann Euch nur empfehlen, Euch ein Fahrrad zu schnappen und die wunderschöne finnische Natur zu erkunden! Auch ein Saunabesuch sollte auf gar keinen Fall fehlen.

Beliebte Ausflugsziele sind „Naantali“, eine Seebadstadt in der Nähe, die bequem mit den normalen Linienbussen erreichbar ist und „Rauma“, ein Ort ca. 90 km nördlich von Turku, der berühmt ist für seine Architektur und Klöppelspitze.

Und überall in den Wäldern kann man finnische „Mökkis“, die Sommerhäuser der Finnen, finden.

Solltet Ihr also noch zögern …

Turun Tuomiokirkko und der Fluss Aura bei Nacht
Turun Tuomiokirkko und der Fluss Aura bei Nacht

… ist genau jetzt der richtige Augenblick, um Eure Bewerbungen abzuschicken! Ich kann jedem eine Famulatur in Finnland nur wärmstens empfehlen. Die Finnen sind sehr offen und hilfsbereit, im Krankenhaus freut man sich darüber, dass andere Kulturen Interesse am finnischen Gesundheitssystem haben und man wird überall sehr herzlich aufgenommen.

Man wird einbezogen und darf im Krankenhaus auch praktisch arbeiten. Im Nachhinein hätte ich gern noch länger hier famuliert, da mir die Atmosphäre sehr gut gefallen hat – und dies nicht nur im Krankenhaus, sondern auch in der WG. Wenn man die finnische Sprache nicht beherrscht, ist es kein Problem, sich auf Englisch zu verständigen – oder auf Schwedisch, da Turku eine zweisprachige Stadt ist.

Alles in allem konnte ich nur positive Erfahrungen hier sammeln und hätte nichts dagegen, wenn es mich bald wieder nach Turku verschlägt.

 

Saskia Thérèse Schirmer

Berlin, September 2014

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