Krankenpflegepraktikum in Großbritannien – Augenheilkunde und Augenchirurgie

11. April 2014

in Allgemein, Augenheilkunde, Chancen im Ausland, Großbritannien, Krankenpflegepraktikum im Ausland

Großbritannien, Norwich, Norfolk and Norwich University Hospital (27.02.-28.03.2014)

Zum Krankenpflegepraktikum nach Großbritannien. Das hieß raus aus der Metropole Berlin und rein in das Leben in der beschaulichen Grafschaft Norfolk. Das bedeutete für mich aber auch, das Glück zu haben, ein höchst motiviertes Pflegepersonal und Ärzte zu erleben, die offen für Fragen waren und mich, den Medizinstudenten, bereitwillig und aktiv in den Klinik-Alltag einbanden. Eine äußerst bereichernde Erfahrung.

Aus der Metropole in die Kleinstadt

Norwich in der Grafschaft Norfolk
Norwich in der Grafschaft Norfolk

Im Zeitraum Februar/März 2014 absolvierte ich den letzten Abschnitt meines Krankenpflegepraktikums im Ausland und dies in der Ophthalmologie und Augenchirurgie am Norfolk and Norwich University Hospital in England. Da ich im Modellstudiengang der Charité in Berlin studiere und meine Schwester in London studiert, kenne ich bereits den für  Metropolen typischen Alltag der größten europäischen Universitätskliniken. Aus diesem Grund erweist sich ein Krankenpflegepraktikum als idealer „Gate Opener“, um möglichst früh ein anderes Extremum in verschiedenen, internationalen Gesundheitssystemen, beispielsweise in der Provinz, einsehen und erleben zu dürfen. Die ersten beiden Abschnitte meines Krankenpflegepraktikums hatte ich in einem ländlicheren Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen absolviert, der dritte Monat folgte nun abschließend in Norwich in der Grafschaft Norfolk.

Im Rahmen des Medizinstudiums an der Charité – Universitätsmedizin Berlin wurde ich in den ersten drei Semestern einerseits in die natur- und sozialwissenschaftlichen Grundlagenfächer eingeführt, anderseits auch in die klinischen Disziplinen Dermatologie, Hämatologie, Kardiologie, Orthopädie und Gastroenterologie. Ein modernes Konzept, dessen Vorteile – wie im Folgenden aufgezeigt – vor allem in Großbritannien fruchten. Im Hinblick auf das Grundstudium bietet es sich idealerweise an, seinen medizinischen Horizont auf noch nicht bestrittene Fachbereiche auszubauen, so z.B. in der Augenheilkunde. Gerade das Ensemble aus medizinischem Neuland und einem alternativ konzeptionierten Gesundheitssystem machten den Aufenthalt in der Grafschaft Norfolk spannend und gleichermaßen interessant.

Auf und davon

Norfolk and Norwich University Hospital - Grafschaft Norwich
Norfolk and Norwich University Hospital – Grafschaft Norwich

Drei Monate vor Beginn des Praktikums hatte ich mich bei dem sogenannten „Chief of Staff“ des Universitätsklinikums in Norwich beworben. Aufgrund der allgemein bekannten Tatsache, dass das deutsche Krankenpflegepraktikum in Großbritannien als ein ziemlich „exotisches“ Konstrukt geahndet wird, wurde meine Anfrage an die Klinikdirektion umdirigiert. Nach mehreren Gesprächen und dem Zusenden zweier Empfehlungsschreiben von Professoren, einem Lebenslauf, mehrerer Formulare und einem polizeilichen Führungszeugnis konnte zu guter Letzt ein spezieller, an die Prämissen des Krankenpflegepraktikums angepasster, „Honorary Contract“ mit dem Klinikdirektor vereinbart werden, in welchem mein Aufgabenspektrum als Praktikant in der Klinik für eine Vertragslaufzeit von 30 Tagen lizenziert bzw. vereinbart wurde.

Eine Woche vor Beginn meines Krankenpflegepraktikums flog ich schließlich von Berlin Tegel nach London Heathrow. Von der London Liverpool Street aus lässt sich Norwich mühelos mit dem Zug innerhalb von 1,5h erreichen. Mein Tipp für Vielreisende: Der Anbieter www.thetrainline.com bietet stark vergünstigte Zugtickets mit kostenloser Sitzplatzreservierung an.

Der „Chief of Staff“ arrangierte eine Bleibe in einer angrenzenden Unterkunft, die eigentlich für im Krankenhaus beschäftigte Ärzte angeboten wird. Ein 30-tägiger Vertrag für ein Zimmer inklusive eigenem Badezimmer kostet 500,00 GBP = 604,00 Euro (Stand: April 2014). An dieser Stelle empfehle ich auch die Börse „SPAREROOM“ für die Zimmer-Vermittlung in Großbritannien: www.spareroom.co.uk . Auf mein Inserat hin reagierten viele regionale Privatanbieter, unter anderem auch Ärzte am Norfolk and Norwich University Hospital, die ihr Eigenheim anscheinend auf „Krankenhaus-Tourismus“ ausgerichtet haben. Die  durchschnittlichen Kosten betrugen hier ca. 380,00 GBP für 30 Tage. Die Zimmer befinden sich in aller Regel im City Centre, die Universitätsklinik liegt dagegen am Stadtrand. Aus diesem Grund sollte man auch die anfallenden Kosten für öffentliche Verkehrsmittel beachten und es gilt zudem zu bedenken, dass viele Privatanbieter nur Quartals-Verträge anbieten.

Kurz vor Beginn des Praktikums musste ich dann die „Occupational Health Clinic“ konsultieren, um meinen Gesundheits-Status zu überprüfen. Cave: Eine fehlende BCG-Impfung kann zu einer Exklusion aus bzw. zu starken Restriktionen in chirurgisch ausgerichteten Einrichtungen führen.

Mein Krankenpflegepraktikum – erster Tag, erste Eindrücke

Supervisor Dr. Puvanachandra und sein Assistent
Supervisor Dr. Puvanachandra und sein Assistent

Am ersten Tag lernte ich dann meinen persönlichen Supervisor Dr. Puvanachandra, Leiter der optometrischen Abteilung, Ophthalmologe und Chirurg für pädiatrischen Strabismus und Katarakte, kennen. Ich war von dem umfassenden Stundenplan, den er für mich in Kooperation mit anderen Fachärzten organisiert hatte, beeindruckt. So umfasste dieser Lehrmodule in allen Abteilungen der ophthalmologischen Station, deren Leiter im Voraus von meiner Anwesenheit informiert wurden.

Neben den klinischen Einheiten in Norwich waren auch wöchentliche interdisziplinäre „Teaching Sessions“, Fachkonferenzen, wöchentliche Exkursionen in das Cromer and District Hospital und in die Stationen aus anderen Fachbereichen integriert. Der Plan sollte als Orientierung für meinen Verbleib dienen. Es stand mir jedoch offen, den Plan partiell nach meinen eigenen Präferenzen anzupassen, nachdem ich alle Bereiche einmal eingesehen hatte.

Be the doubting Thomas!

Das Norfolk and Norwich University Hospital
Das Norfolk and Norwich University Hospital

Um die formalen Kriterien des Krankenpflegepraktikums zu erfüllen, begleitete und unterstützte ich morgens als auch mittags die Krankenschwestern aus den verschiedenen Abteilungen. Beachtenswert war, dass es drei verschiedene Ausrichtungen dieses Berufs gab. So konnte man als Praktikant nicht nur Einblicke in der Pflege, sondern auch in diverse Sehtests, für deren Umsetzung die Schwestern speziell ausgebildet und lizenziert waren, gewinnen. Weitere Tätigkeiten der Krankenschwestern waren: prä-operative Vorbereitung des Patienten, Vorbereitung des Patienten auf routinemäßige Untersuchungen, pflegerische Tätigkeiten und die Assistenz des Ophthalmologen während seiner vorgenommenen Untersuchungen.

Am Nachmittag arbeitete ich anschließend mit „Consultants“, „Surgeons“ und „Registrars“ aus folgenden Bereichen zusammen: „Lens Clinic“, „Laser Clinic“, Retinal Clinic“, Eye Casualty“ (adults and pediatrics), „Orthoptics“, „Glaucoma Clinic“, „Glaucoma Theatre“, „Nasolacrimal Clinic“ und „Corneal Clinic“. Da ich mich im Rahmen meines Medizinstudiums noch nicht mit der Augenheilkunde befasst hatte, war es unabdingbar, sich vor Beginn des Praktikums ein Fundament aus anatomischem und physiologischem Fachwissen in diesem Fachgebiet anzueignen.

Auffallend war, dass viele Ärzte an der nahegelegenen Cambridge University und an der klinischen Hochburg für Ophthalmologie, dem Moorfields Eye Hospital London, ausgebildet worden waren.  Das Stellen von Fragen in ihrem Unterricht war ein Muss und war von zentraler Bedeutung. Wer keine Fragen stellt, verdeutlicht dadurch, die zugrundeliegende Pathologie, Untersuchung oder therapeutische Intervention verstanden bzw. ohne Hinterfragung hingenommen zu haben. Des Weiteren sollte man stets darum bemüht sein, die Untersuchungen ebenfalls durchführen zu dürfen, um den Befund des Arztes selbst sehen und bestätigen zu können. Hierdurch sollte die Bedienung eines Ophthalmoskops oder einer Spaltlampe nach einigen Tagen problemlos vonstatten gehen. Nach der entsprechenden Session mit einem Arzt gilt es, das angeeignete Wissen zu wiederholen und zu vertiefen, da der Facharzt bei der nächsten eine kurze Rekapitulation einfordert, um daran die Inhalte der momentanen Session anzuknüpfen.

Im OP-Saal baten die Chirurgen die teilnehmenden Assistenzärzte, den bevorstehenden operativen Eingriff allen zuschauenden Medizinstudenten und auszubildenden Krankenschwestern zu erklären. So war es bewährt, dass drei Generationen des medizinischen Werdegangs einer OP beiwohnten: der voll ausgebildete Chirurg, ein Assistenzarzt und ein Student. Bei komplexeren Eingriffen unterzog auch ich mich dem „Surgical Scrubbing“, um die OP unmittelbar neben dem Chirurgen am Mikroskop mitverfolgen zu können. Zu den häufigen OPs, die ich gesehen habe, gehörten unter anderem Phakoelsumifikationen von Katarakten mit anschließender Implantation artifizieller Linsen, Augenmuskeloperationen bei Strabismus, Dacryocystorhinostomien, Iridotomien, Laser-Ablationen und Vitrektomien. Bei „routinierteren“ Eingriffen, wie der Phakoemulsifikation, die 14mal täglich durchgeführt wurden, begab ich mich in die pädiatrische oder orthopädische Chirurgie, um mir dort auch zusätzliche klinische Fertigkeiten aneignen zu können.

Betonen möchte ich an dieser Stelle die Offenheit vieler Ärzte, welche nach einer Woche deutlich zu registrieren war. Das Verhältnis der Ärzte zu mir war äußerst kollegial, wenn nicht sogar freundschaftlich. Es war keine reine Lehrer-Schüler-Beziehung, sondern alle empfanden sich vielmehr als Kollegen in unterschiedlich fortgeschrittenen Stadien der medizinischen Laufbahn – eben die Britische Teamplayer-Mentalität.

An einigen Tagen statteten die Medizinstudenten der University of East Anglia einen Besuch in der Klinik ab, um – wie wir Berliner Studenten – den obligatorischen Untersuchungskurs zu absolvieren. An diesen Terminen nahm ich mit besonderem Interesse teil. An deren abschließender OSCE-Prüfung durfte ich trotz langer Verhandlungen mit den Verantwortlichen leider nicht teilnehmen.

Zudem machte ich einmal pro Woche Visiten mit Herrn Dr. Puvanachandra im Cromer and District Hospital im Norden von Norfolk, wo er Patienten aus der umliegenden Region untersuchte und operierte, die nicht in der Lage waren, nach Norwich zu fahren. Ein typisches Problem, mit dem man auf dem Lande konfrontiert wird. Mit einem hohem Maß an Eigeninitiative konnte man sich darüber hinaus auch in eine geschlossene Fachkonferenz einladen lassen, an der auch Ophthalmologen der Cambridge University und von Londoner Krankenhäusern teilnahmen. Nach den Exkursionen nach „Cromer“ oder „Bury St. Edmunds“ nutzte ich die freie Zeit, naheliegende Städte wie z.B. Cambridge und Ipswich zu besichtigen.

Das „zweite Gehirn“ des Patienten

Ich erachtete es für sinnvoll, die Station ganzheitlich zu überblicken und insbesondere die Interaktionen zwischen den verschiedenen Abteilungen zu beobachten. So entstand die Idee, eine Art klinisches „Follow up“ mehrerer Patienten durchzuführen. Mit der Einwilligung der Patienten begleitete ich diese den halben Tag durch verschiedene Stationen wie Pflege/Sehtests bei den Krankenschwestern, prä-operative Vorbereitungen, Untersuchung durch den Ophthalmologen, OP-Saal, post-operative Kontrollen etc. Wichtig war mir hierbei, die Untersuchungen auch selbst durchzuführen! Auf diesem Wege konnte man nachvollziehen, wie die einzelnen Fachrichtungen ineinander greifen und wie die klinischen Guidelines umgesetzt wurden – von der initialen Patientenaufnahme über den Prozess der Diagnostik bis hin zu operativen Eingriffen und der Entlassung des Patienten.

Diese Art des „Follow up“ erwies sich als eine „Win-Win“-Situation für den Patienten und für mich. Denn durch meine weiterführenden Fragen zu den Untersuchungstechniken, zur Diagnostik und zu den Therapie-Regimen profitierten beide Seiten: „My second brain“, wie ein Weltkriegs-Veteran hocherfreut zu sagen pflegte. Nach einer Woche war man in der Lage, den Patienten auf dem Weg zur nächsten Abteilung exakt darüber aufzuklären, welche Intervention vorher aus welchem Grund vorgenommen wurde und was diesen gleich vermutlich erwarten werde – eine Pflicht für verängstigte Patienten. So wechselte meine eigene Rolle kontinuierlich zwischen Medizinstudent einerseits und begleitendem Sozius andererseits.

Es gab beispielsweise einen jungen Patienten mit manifestem Miller-Fisher-Syndrom. Diesen hatte ich seit der Erstaufnahme über acht Tage interdisziplinär in der Ophthalmologie und Neurologie begleiten dürfen. Inbegriffen waren tägliche Anamnesen, tägliche Einsicht in seine Patienten-Akte und Begleitung zu verschiedenen Fachärzten. Am Ende meines Praktikums wurde mir angeboten, diesen Patienten im Rahmen der wöchentlichen „Teaching Session“ allen Ärzten aus der Ophthalmologie vorzustellen.

Von großer Bedeutung war für mich die Erkenntnis, dass das Praktikum in England einer Lehreinheit im Medizinstudium an der Charité gleichzusetzen war. Nicht nur die Parallelen im studentischen Unterricht am Patienten, sondern auch der oben beschriebene Hergang des Unterrichts weisen viele Gemeinsamkeiten mit dem Modellstudiengang der Charité auf. Ärztliches und pflegerisches Personal in Norwich waren überdies optimal auf die Anforderungen des Medizinstudenten aus jüngeren Semestern ausgerichtet, wodurch sich die Qualität der Vermittlung von klinischen Inhalten am Patientenbett, insbesondere für Studenten, äußerst gut darstellte. Jeder Arzt und jede Krankenschwester waren motiviert, Fachwissen aus ihrem Tätigkeitsfeld offen und detailliert zu vermitteln. Sie waren lobenswerterweise darum bemüht, ihre theoretischen Ausführungen durch praktische Übungen zu komplettieren.

Leben in Norwic

Im Zentrum von Norwich
Im Zentrum von Norwich

Nach meinen Dienstenden um 17:00 Uhr, bei seltenen Patienten-Fällen hielt ich mich aus Neugier gerne länger in der Klinik auf, stand mir eine große Auswahl an Freizeitangeboten zur Verfügung. So besichtigte ich mehrmals die historische Stadt Norwich, das Norwich Castle und das „Ethelbert´s Gate“, welche typische Hotspots für Touristen zu sein scheinen. Am Wochenende besuchte ich umliegende Städte, die alle problemlos mit dem Zug zu erreichen waren.  Zudem führte mich die Einladung eines Arztes in das kleinste Pub Großbritanniens in Bury St. Edmunds – „The Nutshell“.

Alle gängigen Supermärkte findet man im City Centre von Norwich. Mehrere Busse verbinden das Krankenhaus und mit dem Stadtzentrum und die Busfahrten dauern ca. 10min.

Mein Apartment lag in einem Haus gegenüber der Universitätsklinik. Das „Accommodation Office“ steht für alle Fragen diesbezüglich zur Verfügung. Der Antrag für eine Unterkunft ist an dieses Büro zu stellen und die Schlüssel werden dort ab dem ersten Vertragstag ausgehändigt. Ein Haus besteht jeweils aus vier Apartments, wovon jedes mit einem eigenem Badezimmer ausgestattet ist. Zu den Bewohnern zählen vor Ort arbeitende Ärzte und Forscher eines benachbarten Forschungszentrums. Die Unterkunft bietet eine Gemeinschaftsküche zur Zubereitung eigener Mahlzeiten an. So war es üblich, dass man als Dritt-Semester beispielsweise mit einem Post-Doc aus den USA am Frühstückstisch saß. Darüber hinaus gibt es im Krankenhaus eine hauseigene Mensa mit vergünstigten Preisen für Mitarbeiter, eine Mahlzeit kostet durchschnittlich 4,50 GBP, zwei Cafés und ein Kiosk.

Mein Resümee

Alles in allem würde ich meinen Aufenthalt am Norfolk and Norwich University Hospital als eine äußerst bereichernde Erfahrung bezeichnen. Das pflegende und das ärztliche Personal waren höchst motiviert, offen für Fragen und bereitwillig für eine aktive Einbindung des Medizinstudenten in den Klinik-Alltag. Die Einblicke waren außerdem sehr umfassend.

Ein flexibler Arbeitsplan für alle Abteilungen in der Station, mehrere klinische „Follow up“, Exkursionen an andere Krankenhäuser sowie auf andere Stationen und überregionale Fachkonferenzen boten ein abwechslungsreiches und multi-perspektivisches Praktikum, was das Lehrpotenzial eines deutschen Krankenpflegepraktikums bei weitem überschritt.

Persönlicher Fleiß und Eigeninitiative wurden in Norwich mit zahlreichen Optionen belohnt.

 

Tharusan Thevathasan

Berlin, April 2014

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